Berlin Fashion Week - No Bras On The CatwalkKeine BHs auf dem Catwalk

So viel Stoff und so viel Blitzlichtgewitter habe ich, um ehrlich zu sein, noch nie gesehen. Aber bleiben wir bei einer chronologischen Reihenfolge – oder versuchen wir es zumindest. Mein…
Berlin Fashion Week

No Bras On The CatwalkKeine BHs auf dem Catwalk

So viel Stoff und so viel Blitzlichtgewitter habe ich, um ehrlich zu sein, noch nie gesehen. Aber bleiben wir bei einer chronologischen Reihenfolge – oder versuchen wir es zumindest. Mein erster Tag in Berlin ist im Rahmen der Fashion Week glücklicherweise nicht ganz so stressig ausgefallen. Das holländische Couture Label Scotch & Soda hat an diesem Dienstag in der Münzstraße seinen ersten Shop in Deutschland eröffnet und darf sich nun zwischen Mavi und anderen hippen Läden einreihen.

Der Stil ist sehr schlicht, so wie wir ihn eben von den Holländern kennen, aber zeichnet sich eben doch durch kleine Feinheiten aus. Die Kollektion besteht aus hochwertigen Stoffen. Klassischen Jeansstoff möchte die Modewelt nicht missen, und so sind auch viele Teile aus dem blauen Stoff dabei, die dem Stil eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Unter all den Bloggern und Socialites wurde der „Vintage Cool“-Look bestaunt und bewertet und nebenbei natürlich heftig geknipst und geposed. Wer sich die Kleidung in Ruhe zunächst nur ansehen möchte, ist ab heute sicher herzlich willkommen.

Am Mittwoch ging es für mich zu Peek & Cloppenburg, dort konnte man eine Signatur des Designers Marc Jacobs ergattern. So ließ ich mir also mein Shirt unterschreiben. Von dort bin ich zum Brandenburger Tor geeilt, um mir die Installation von Rebekka Ruetz anzusehen. Wie Marionetten auf einem Podest waren Models in Pastellfarben gekleidet und platziert. Romantische Kleider wurden auf dem Körper wellenartig getragen, die Farben blieben sommerlich frisch, aber zurückhaltend.

Auch bei Strenesse Blue wurde mit ähnlichen Farben gearbeitet, doch kam dort zusätzlich grasgrün groß raus, was sich zwischen all die Erdtöne als i-Tüpfelchen erwies. Außerdem wurde die Kollektion von Hosenanzügen dominiert, die wir uns doch gern in ein paar Jährchen zulegen könnten. Bei Cést tout Berlin floß die Seide wie Wasser. Die Kollektion war das, was das Label mit dem eigenen Namen verspricht. „Das ist alles“, was eine Frau braucht. „Gespräche mit den wahrlich Interessanten“ gab es dann im Shuttle, der uns zur nächsten Präsentation fuhr. Die Installation von Augustin Teboul stelle ich euch noch in einem separaten Artikel vor.

Am Abend zwang ich mich noch zum Ramazotti Runway Award, aber bereut habe ich es keineswegs. Das Museum für Kommunikation, welches ich zum ersten Mal besucht habe, hat sich als architektonisches Meisterwerk erwiesen. Gewinnerin war Sylvia Schimmel mit ihrem Label eccentro. Auf der Afterparty habe ich mich nicht lange aufgehalten, aber Kopfschmerzen habe ich noch immer.

Mein erster Eindruck der Fashion Week ist ziemlich durchwachsen. Während das eine noch sexy, feministisch oder provokant ist, bleibt das andere einfach nur traurig. Denn BHs auf dem Catwalk und ein Lächeln drumherum sind hier wohl weniger angesagt. Da freut man sich umso mehr, wenn irgendjemand zwischen all dem Modegetümmel auch seine eigene Geschichte zu erzählen hat, in der es nicht nur Kleidung und Stil geht. Was ich sonst noch erlebt habe, könnt ihr auf meinem Blog Musengefluester lesen.

So much fabric and so many camera flashes I have, to be honest, never seen before. But we stick to a chronological order – or at least we try. My first day in Berlin as part of Fashion Week fortunately did not turn out quite as stressful. The Dutch have Couture Label Scotch & Soda opened this Tuesday in his first shop in Germany Münzstraße and may now be between Mavi classified and other trendy stores.

The style is very simple, as we know it just by the Dutch, but is characterized by small niceties just yet. The collection consists of quality fabrics. Classic denim does not want to miss the fashion world, and so many parts out of the blue fabric are going to give the style a certain lightness. Of all the bloggers and Socialites, the “Vintage Cool” look and admire and rated by the way, of course, violently snapped and geposed. Anyone who wishes to view the clothes at rest initially, is today certainly welcome.

On Wednesday it was for me to Peek & Cloppenburg, there could be a signature of the designer Marc Jacobs grab. So I had to sign me, then my shirt. From there I rushed to the Brandenburg Gate to me to install Rebekah Ruetz to view. Like puppets on a pedestal models were dressed in pastel colors and places. Romantic dresses were worn on the body in waves, the colors remain fresh summery, but reserved.

Even with Strenesse Blue has worked with similar colors, but also came out of there grass green large, which are all between the Earth tones as icing on the cake turned out. In addition, the collection of pantsuits was dominated, we would like to define us in a couple of years. In Cest tout Berlin silk flowed like water. The collection was what the label promises with their own name. “That’s all,” what a woman needs. “Talks with the truly interesting” then there was the shuttle that took us to the next presentation. The installation of Augustin Teboul I present you before in a separate article.

In the evening, I forced myself not to Ramazotti Runway Award, but I have no regrets. The Museum of Communication, which I visited for the first time, has proven to be an architectural masterpiece. Winner was Sylvia Schimmel with her label eccentro. At the after party I’ve held up for long, but I’m still having headaches.

My first impression of Fashion Week is quite mixed. While still a sexy, feminist, or is provocative, the other is just sad. Because bras on the catwalk and a smile are all around here probably less fashionable. As one looks forward even more so if someone has to tell between all the fashion crowd and his own history in which it is not just clothing and style. What I have not seen it, you can read on my blog Musengefluester

Strellson

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