Kunst und Künstlichkeit - The Question Of AestheticsEine Frage der Ästhetik

Megan Fox. Ihr Name ist das Synonym für absolute Schönheit in Form eines menschlichen Körpers. Sie wird vergöttert, wie die schöne Helene vor 3400 Jahren. Es fehlt nur noch ein…
Kunst und Künstlichkeit

The Question Of AestheticsEine Frage der Ästhetik

Megan Fox. Ihr Name ist das Synonym für absolute Schönheit in Form eines menschlichen Körpers. Sie wird vergöttert, wie die schöne Helene vor 3400 Jahren. Es fehlt nur noch ein goldener Apfel, ein verliebter Paris und ein trojanisches Pferd, bis sich die Trilogie mit Megan als idealistische Frauenfigur in vielen Jahren als Mythologie lesen lassen wird.

33, 1 Mio Google-Einträge und über 25,1 Mio Facebook-Likes. Jede Frau will aussehen wie sie und jeder Mann möchte sie besitzen. Talentfrei, kein Schimmer von ihrer Persönlichkeit und dennoch weltberühmt. Wie geht das? Und wie ausschlaggebend kann das Aussehen eines Menschen wirklich sein? Mit der letzten Frage wäre die erste schon beantwortet.

Um in ihrem Gesicht deutliche Veränderungen, die sich im Laufe ihrer Karriere eingeschlichen haben, zu erkennen, muss man kein Ass in Bilderrätseln wie „Finde 10 Fehler“ sein. Es ist erneut ein Schönheitsideal, dem nicht nachgeeifert werden kann. Denn irgendwann kann man nicht mehr besser aussehen. Man ist mit seinen Kräften am Ende, oder sagen wir besser: die 2000-Euro-Tages-Gage Beauty-Gehilfen sind es. Sieht man sich die Bilder von ihr an, ist deutlich zu erkennen, was alles an ihr verbessert wurde. Nase, Wangen, Lippen, Stirn, Augen.

Wer Millionen mit seinem Aussehen macht, dem kann vielleicht nicht unbedingt Künstlichkeit, mangelnde Authentizität oder Prostitution vorgeworfen werden. Doch was ist mit Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, deren Aussehen an einem Tag einer Gala nicht weltweit im Fernsehen, in Zeitungen und Zeitschriften, auf Blogs und anderen Foren heiß diskutiert wird? Wie wichtig ist es wirklich gut auszusehen?

Im Iran, heißt es, finden die meisten Nasenoperationen statt. Doch auch das Nachbarland Türkei kommt hier nicht zu kurz. Es gibt fast keine operierte Nase im türkischen Fernsehen. Gegen kleine Näschen haben wir aber alle nichts. Um ehrlich zu sein. Und auch nichts gegen Brustoperationen. Denn eine Seele muss sich schließlich in ihrem Häuschen wohlfühlen.

Die übrigen amerikanischen Film- und Fernsehstars sind eben auch nicht ohne (OP): Jennifer Lopez, Adriana Lima, Sclarett Johansson, Blake Lively. Das Problem besteht einzig und allein darin, dass manche von diesen Stars derart eitel und selbstgefällig sind, dass sie nicht genug Mumm haben, um dazu zu stehen. Und damit keine Verantwortung übernehmen. Sie gehen nicht der Pflicht nach, Jugendliche, die zu ihren Idolen aufblicken und so sein wollen wie sie, auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen.

Wie ist es da noch möglich, nicht in den Schönheitswahn zu geraten, ein Teil der kranken oberflächlichen Welt zu werden? Die Amerikaner zählen es mittlerweile sogar zu ihren Statussymbolen dazu. Und eine amerikanische Mutter spritzt ihrer achtjährigen Tochter Botox in das kleine junge Gesicht, damit die Chancen bei einem Schönheitswettbewerb steigen. Wenn die Definition der eigenen Person aus einer einzigen Eigenschaft besteht, kann dies weder notwendige Selbstreflexion, noch gesundes Selbstbewusstsein sein.

Wer als Kind in den prägendsten Jahren eingetrichtert bekommt, dass außer dem Aussehen nichts zählt, wächst fernab der Realität groß. Mit acht Jahren spielte ich mit Barbies, diesen idealisierten Miniaturmenschen, mit blonden oder braunen langen Haaren, Körbchengröße C bis D. Ultralangen dünnen Beinen, einer Taille wie Marilyn Monroe und das alles bei einer Größe von 1,75.

So oder so ähnlich sieht noch heute mein Schönheitsideal aus, und ich frage mich, wie schädlich muss dieses Spielzeug gewesen sein? Ihre physische Konstruktion ist im Falle einer Realisierung derart utopisch, dass sie nicht einmal überlebensfähig wäre. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Puppe beim Laufen nach vorne Kippen würde, wegen der großen Oberweite und denn dünnen Beinen, geschweige denn von der Taille, in der ungenügend Platz für alle lebensnotwendigen Organe wären.

Dank Matell wachsen wir also schon mit einem Schönheitsideal auf, das nicht realisierbar ist. Aber so ist das mit Idealen und dem Kapitalismus. Wenn dieses Ideal weder das durchschnittliche Brigitte-Model noch Size 0 sein soll, kann da nicht schon gesagt werden, dass der Mensch selbst dazu neigt, Idealen nachzueifern? Wie wäre sonst ein Fortschritt möglich?

Wenn es um Schönheit geht, ist es lediglich ein Trugbild. Aber man kann sich dem schlecht nur entziehen. Wissenschaftlich ist es bewiesen: gutaussehende Menschen bekommen mehr Aufmerksamkeit. Aber Aufmerksamkeit ist bekanntlich nicht mit Anerkennung gleichzusetzen, die wohl eher tief und langanhaltend ist. Schönheit hingegen ist vergänglich. Wie wir wissen.

Sich tagtäglich damit beschäftigen, ist wie eine Sucht. Wer sich einmal unter das Messer legt, scheut sich wie beim Tättowieren nicht davor zurück, es ein zweites Mal zu tun. Es ist eine Flucht aus der Realität, noch schlimmer eine Vertiefung, eine Art, sich zu definieren. Statt den Körper zu verschönern, sollte die Konzentration auf der Seele liegen, auf Menschlichkeit und Können. Wenn man sie einmal hat, möchte man sie nie wieder verlieren. Die Aufmerksamkeit muss vermehrt werden, ein Verzicht ist nicht mehr akzeptabel.

Mit dem Sichtbaren zu beeindrucken, ist sehr viel einfacher als mit dem Unsichtbaren. Aber lasst euch gesagt sein, wer was kann oder etwas ist, der braucht nicht schön aussehen. Der trägt, das, worüber er sich definiert in sich, wie ein Geheimnis, dass jeder lüften darf, der die wertvolle Möglichkeit hat, diesen Menschen nur kennenzulernen. Denn wir sind Menschen und keine leeren Gefäße, deren einzige Funktion darin besteht, gut auszusehen. Das kann die Kleidung auf unserem Körper tun, oder irgendwelche anderen Deko-Objekte in unserer Wohnung.

Megan sieht zwar aus wie Wonder Woman, aber sie ist dadurch noch längst keine. Denn die ist schließlich bekanntlich nicht nur so „schön wie Aphrodite, sondern auch weise wie Athene, stärker als Herkules und schneller als Merkur.“

Megan Fox. Her name is synonymous with absolute beauty in the form of a human body. It is deified, as the beautiful Helen from 3400 years ago. The only thing missing is a golden apple, a love Paris and a Trojan horse, will be to read the trilogy with Megan as an idealistic female figure in many years as a mythology.

33, 1 million Google entries and more than 25.1 million Facebook Likes. Every woman wants to look like them and have any man she wants. Talent-free, no glimpse of her personality and yet world famous. How does it work? And how crucial is the appearance of a person really be? The final question would be answered first.

To recognize her face significant changes that have crept in the course of their career, you have an ace in picture puzzles such as “Find 10 mistakes” are. It is again a beauty ideal that can not be emulated. If some time you can not look better. One is at the end of his strength, or better say: the 2000-€-day-Gage beauty aides are. If you look at the pictures of her, is clearly visible, all of which was improved on it. Nose, cheeks, lips, forehead, eyes.

Who makes millions with his appearance, which may perhaps not artificiality, lack of authenticity or be accused of prostitution. But what about people who are not in the spotlight, their appearance is not in a day of a gala discussed worldwide on television, in newspapers and magazines, on blogs and other forums hot? How important is it to look really good?

In Iran, it said, most nasal surgeries take place. But even that neighbor Turkey is not too short. There is almost no nose operated on Turkish television. Against small nose but we have all nothing. To be honest. And nothing against breast operations. Because a soul must eventually feel comfortable in their little house.

The other American film and TV stars are just not without (OP): Jennifer Lopez, Adriana Lima, Sclarett Johansson, Blake Lively. The problem lies solely in the fact that some are so vain and smug of these stars that they do not have enough guts to stand by them. And assume no responsibility. You are not the obligation, young people look up to their idols and want to be like them, get to the bottom of the facts.

How is it even possible not to fall into the obsession with beauty, some of the superficial world of being sick? The Americans are there now to even their status symbols. And an American mother injected her eight-year-old daughter Botox into the little boy’s face, so the chances in a beauty contest. If the definition of oneself from a single property exists, it can neither necessary self-reflection, nor the healthy self-confidence.

Who gets indoctrinated as a child in the most formative years, except that the appearance does not count, far from the reality grows large. With eight years I played with Barbies, this idealized miniature people with blond or brown long hair, cup size C to D Ultra Long thin legs, a waist like Marilyn Monroe and all at a size of 1.75.

In a way this can still see from my ideal of beauty, and I wonder how dangerous this toy must have been? Their physical structure is in the event of such a utopian realization that they would not even survive. Scientists have found that the doll would tilt forward when walking, because of the large chest and legs as thin, let alone from the waist, where would be insufficient space for all the vital organs.

Thanks Matell we grow so forward to a beauty ideal that is not feasible. But that’s with ideals and capitalism. If this ideal is not the average Brigitte model should be even size 0, I can not even be said that the man himself tends to emulate ideals? How else is progress possible?

When it comes to beauty, it is merely a mirage. But you can not escape the bad only. Scientifically it is proved that good-looking people get more attention. But attention is not known to be equated with recognition, which is rather deep and long lasting. Beauty is fleeting, however. As we know.

Deal every day with it is like an addiction. Once you get under the knife sets afraid, like when Tättowieren not afraid to do it a second time. It is an escape from reality, even worse define a depression, a type to itself. to beautify the body instead, the concentration should be on the soul, humanity and skill. If you have them once, we might never lose again. The attention needs to be increased, a waiver is no longer acceptable.

to impress with the visible is much easier than with the invisible. But let yourself be told who can or what something is, who does not need to look beautiful. The bears, the matters in which he defines himself in, like a secret that every fan should, has the valuable opportunity to learn about these people only. Because we are human beings, not empty vessels whose sole function is to look good. Can do the clothes on our body, or any other decorative objects in our apartment.

Megan looks like Wonder Woman, but she is far from a fact. Because everyone knows, she’s not only as “beautiful as Aphrodite, wise as Athena, but also stronger than Hercules, and faster than Mercury.”

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