Träumen - Nothing’s ImpossibleGeht nicht, gibt’s nicht

Wenn man träumt, ist man frei. Zumindest fühlt es sich genauso an. Rennen, fliegen, sehen, fühlen, alles scheint so dermaßen grenzenlos. Die Superlative des Gefühls. Alles ist möglich. Es formt…
Träumen

Nothing’s ImpossibleGeht nicht, gibt’s nicht

Wenn man träumt, ist man frei. Zumindest fühlt es sich genauso an. Rennen, fliegen, sehen, fühlen, alles scheint so dermaßen grenzenlos. Die Superlative des Gefühls. Alles ist möglich. Es formt sich eine gigantische Blase des Enthusiasmus. Der Traum. Ich weiß, dass nicht jeder träumt, nicht jeder so oft und intensiv. Ich tue es und liebe es. Um ehrlich zu sein, ist es ein riesengroßer Teil von mir. Die Tatsache, dass ich meine Fantasie zum Leben erwecken kann, ist mir unglaublich heilig. Es vergeht keine Nacht, in der ich nicht träume, in der ich nicht meinen tiefsten Sehnsüchten und Wünschen nach giere. Ewig läuft man einer reproduzierbar, nie ausgehenden Droge hinterher, auf der man sowieso schon die ganze Zeit ist. Süchtig nach schlafen, süchtig nach träumen.

Das eine ist das Träumen, das andere, was man damit macht. Bewusstsein ist alles, gerade wenn es um das eigene Unterbewusstsein geht. Habt ihr euch schon mal gefragt, wie es ist, wenn man alles, aber auch wirklich alles Vorstellbare, ob visuell oder emotional, umsetzen kann? Es fühlt sich an, als wäre man sein eigener Gott. Als würde man selbst bestimmen, welche Farben deine Welt idealisieren, welche Menschen sich darin bewegen und wie man selbst darin agiert.

Es ist wie in dem Drama “Hinter dem Horizont”. Ich bin Robin Williams und male mir meine eigene Welt, so wie sie mir gefällt. Rette alle und jeden, fliege, bis ich stürze, um es wieder und wieder zu probieren. Von wegen du schläfst, genau diese Augenblicke sind unvergleichliche Momentaufnahmen deiner Seele. Du bist so real, dass es wehtut. Ja, auch Schmerz kann man fühlen, während man träumt. Man kann fallen, man empfindet Trauer, Unzufriedenheit, Begierde, Sehnsucht, Glück, Vollkommenheit. Die ganze Palette eben. Dein Gehirn ist nämlich ein Genie.

In der Theorie habe ich mich nicht wirklich oft mit dem Thema Träumen beschäftigt. Ich tue es einfach, rekapituliere, reflektiere und versuche es irgendwie zu werten. Das heißt nicht, dass es richtig ist, aber auch nicht, dass es falsch ist. Es ist mir klar , dass es mehrere Traumphasen gibt. Und Wachträume. Leute, ich glaub Wachträume sind der ultimative Trip des Lebens. Als ich über Wachträume zum ersten Mal etwas las, saß ich in einer sauerstofflosen Arztpraxis mit der passiv aktiven Gang La Bazillus. Plötzlich war ich so neugierig, dass ich mich selbst in Sekundenschnelle placebo-gesund las.

Abends im Bett wendete ich das neue Wissen an. In dem Artikel hieß es, das du kurz vor dem Einschlafen darüber nachdenken und es dir vorstellen musst. Was willst du träumen, was soll passieren? Ich tat es und es funktionierte. Es war das erste und letzte Mal das ich einen Wachtraum hatte. Man kann es sich ungefähr so vorstellen, du bist in deinem Traum, aber dein Gehirn realisiert das du träumst, deshalb kannst alles und jeden steuern. Der Gott-Modus ist on. Alle Menschen, die du je kennengelernt hast, tummeln sich in deiner surrealen Welt.

Ein sozialer Orgasmus trifft auf einen persönlichen Overkill-Moment. Du bist so sehr du selbst und doch so weit weg von dir, von deinem bewussten Ich. Es ist wirklich schwer vorstellbar für jemanden, der nicht das Alles-ist-möglich-Gefühl kennt. Keine Grenzen, keine Türen, keine Zeit. Man bewegt sich in einem fantastischen Vakuum.

Und dann bin ich aufgewacht. Es hat sich angefühlt, als wäre ich drei Wochen auf einem Wenke-rennt-durch-ihr-eigenes-Leben-Trip gewesen. Mein Hormonhaushalt feierte Fasching, meine Erinnerung war eine einzige Party. Hoch und runter. Mal war alles wieder da, mal fühlte ich unendliche Leere. Es war wie ein Trip in einen selbst hinein. Heftig, beängstigend, kontrollierbar unkontrollierbar, befreiend. Einzigartig. In einem Wort, es war unvergleichlich. Auf ein Mal war ich ein angefixter Traumjunkie, der sein Unterbewusstsein endlos feiern und den Fantasiefanatismus bis zur Endlosigkeit implodieren lassen wollte. Doch es ging nicht mehr. Es war das erste und letzte Mal, dass ich einen Wachtraum hatte.

Leute, träumen ist etwas Goßartiges. Jeder kann es, man muss es nur wollen. Nicht umsonst hatte ich dubios verrückte Träume. Bungee-Jumping mit Schlafsocken. Eigentlich schlafe ich nicht mal mit Socken. Ein stranger LSD-Trip in einem Auto. Als Beifahrer in einer Tunnelrealität, die sich sekündlich in ewig expandierende Dreidimensionalitäten steigerte. Einmal rettete ich einen namenlosen Pudel vom Balkon. Keine Ahnung warum. Ich weiß, dass ich den kleinen sabbernden Staubfeger mochte. Alles was sich in unserem kleinen Kasten mit Reizen, Emotionen und unerfüllten Wünschen abspielt, muss irgendwann raus. Egal wie. Träumt es euch von der Seele. Und wenn ihr nur für einen klitzekleinen Moment frei sein könnt. Von da an werdet ihr es immer wieder wollen. Die Fähigkeit zu träumen macht das Leben wertvoller, schöner, größer, einfach besser. Träumen ist fliegen, träumen ist Freiheit.

If you dream you are free, at least it feels the same way. Race, fly, see, feel, everything seems so limitless. The ultimate in feeling anything is possible, forms a giant bubble of enthusiasm. The dream. I know that not everyone dreams, not every so often and intensively. I do and love it. To be honest, it’s a huge part of me. The fact that I can bring my imagination to life is unbelievably holy to me. There is no night I do not dream, in which I do not my deepest longings and desires for greed. Eternally you run after a reproducible, never ending drug, on which one is it all the time anyway. Addicted to sleep, addicted to dream.

One is the dream, the other one what you do with it. Consciousness is everything, especially when it comes to your own subconscious. Have you ever wondered how it is to have everything, absolutely everything imaginable, whether visual or emotional, transposed? It feels like being his own God. As one would idealize themselves what colors your world contain, which people move within it and how it operates itself. It’s like in the drama “Beyond the Horizon”. I’m Robin Williams and I paint my own world, just as I like it. Save each and every, fly until I fall to retry again and again. No way you sleep, just these moments are unique snapshots of your soul. You are so real it hurts. Indeed, even you can feel pain while you dream. One can fall down, we feel sorrow, discontent, ambition, desire, happiness, perfection. The whole range. Your brain is a genius.

In theory, I have not really dealt with the subject dreams. I just do it, recapitulate, reflective and try to evaluate somehow. That does not mean it is right, but not it’s wrong. Sure, I know, for example, that there are several stages of dreaming and there are daydreams. People, I think waking dreams are the ultimate trip of life. In the case in dreams, of course. When I was reading something about awake dreams for the first time, I was sitting in an oxygen-free practice with the passive-active gang La Bacillus. Suddenly i was so curious about it that I read myself fast, in seconds, placebo-healthy.

Evening in bed I turned to the new knowledge. In the article it said that you have to think before going to sleep about it and have to imagine. What dream do you want, what should happen? I did it and it worked. It was the first and last time I had a waking dream. One can imagine something like this: you dream, but your brain realizes that you are dreaming, that`s why you can control everything and everyone. The God-mode is on. All the people you’ve ever known cavort in your surreal world. A social orgasm hits a personal overkill moment. You are so much you own and yet so far away from your conscious personality. It’s really hard to imagine for someone who doen`t know the all-possible-feel-know. No limits, no doors, no time. It moves in a fantastic vacuum.

And then I woke up. It must have felt like when I was three weeks on a Wenke-runs-through-her-own-life trip. My hormones celebrated carnival, my memory was a single party. Up and down. Once everything was back again, sometimes I felt infinite emptiness. It was like a trip into yourself. Violent, frightening, uncontrollable, controllable, liberating, unique. In a word, it was incomparable. At one time I was hooked dream junkie who wanted to celebrate his subconscious forever and implode the fanaticism of fantasy to infinity. But it could not. It was the first and last time I had a waking dream.

people dream, is something magnificent. Anyone can do it, you just have to want to. Not for nothing I had dubious crazy dreams, like a Bungee Jumping with bed socks (actually I do not even sleep with socks), a strange LSD trip in a car as a passenger in a tunnel reality that increased every second forever expanding in three dimensions. I once rescued a nameless poodle from the balcony, no idea why, I know I liked the little drooling dust brush. Everything in our small box with stimuli, emotions and unfulfilled desires, gotta get out sometime. Whatever. Just have a Dream about it from the soul. And if you merely can be free only for a tiny moment. From then on, you will do it again and again. The ability to dream makes life more valuable, more beautiful, bigger, better. Dreaming is to fly, dreaming is freedom.

NA-KD

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