Zwanghaftes Rausgehen - Summer’s In TownDer Sommer steht vor der Tür

Die Jahresmitte nähert sich mit rasanten Schritten und wer sein tristes Leben nicht gerade auf der südlichen Hemisphäre verbringt, der weiß was das bedeutet: Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die einen lassen…
Zwanghaftes Rausgehen

Summer’s In TownDer Sommer steht vor der Tür

Die Jahresmitte nähert sich mit rasanten Schritten und wer sein tristes Leben nicht gerade auf der südlichen Hemisphäre verbringt, der weiß was das bedeutet: Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die einen lassen sich am Baggersee die vom Grillen aufgeblähte Wampe bräunen, im Eiscafé vervielfältigen sich die kurzen Röcke und knappen Tops vor unseren spitzen Augen und abends wird mit Bier im Park gechillt, während ein spanischer Sunny Boy die Gitarre schwingt und selbst Flaschensammler ein herzhaftes Lächeln im Gesicht tragen.

Wer da nicht mitmacht ist ein langweiliger Stubenhocker, der Verlierer ohne Freunde, fristet sein Dasein traurig am Leben vorbei. Oder? Die Medien bläuen es uns ein, ganze Fernsehsender schalten nachmittags ihr Programm ab. Radiomoderatoren ballern uns mit Veranstaltungstipps voll, hier ein Festival, dort ein Rave, ab und an ein Freiluftkino. Überall ist was los. Aber nur draußen, nicht drinnen. So viel steht fest. Und wer das ignoriert, kann eigentlich gleich auf Neustart klicken und zur Geburt zurück kehren.

Wie viel Mischung aus Zwang und schlechtem Gewissen spielt da wirklich mit rein? Sind wir emotional so stark, dass wir uns nicht von der Volksparty vor der Tür mitreißen lassen und zu Hause bleiben? Mit purer Absicht, weil wir schließlich noch andere Dinge zu tun haben, als unter freiem Himmel unsere Zeit mit sinnlosen Freizeitaktivitäten wie Schwimmen, Radeln oder Gammeln zu verplempern.

Oder ist gerade das genaue Gegenteil der Fall? Nerven uns nicht alle diese penetranten Draußennazis, die bei jedem Fünkchen Sonnenschein und am Wochenende aus der Bude stürmen, nur um in überfüllten Bädern und Grünanlagen ihre scheinbare innere Stimme zu beruhigen? Ja nicht als schnöder Drinni gelten. Immer auf Tour.

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit wie immer irgendwo dazwischen. Draußen ist kein Muss, drinnen eine Option. Oder so. Wer sich von all den Verpflichtungen und Schuldigkeiten befreit und sich nicht von rigorosen Stimmen wie ein dummes Schaf herum kommandieren lässt, der dürfte einen mehr als angenehmen Sommer erleben. Ob nun mit verschwitzten Artgenossen im Park oder auch mal ganz alleine auf der heimischen Couch. Schließlich kann man ja zumindest mal das Fenster aufmachen.

The mid-year is approaching with rapid steps and who doesn’t live in the southern hemisphere knows what that means: summer, sun, sunshine. Some can be at the lake tanning by the crickets bloated belly, the ice cream parlor multiply the short skirts and tight tops before our sharp eyes and in the evening with beer chilling in the park, while a Spanish Sunny Boy swings the guitar and even bottle collectors wear a hearty smile face.

Who’s not here join in a boring couch potato, the loser with no friends, ekes out his existence on the sad life over. Or? The media is blueing ourselves that all TV stations switch off their afternoon program. Radio presenters shoot us full of tips for events, a festival, a rave from there, and an outdoor cinema. All over what’s going on. But just outside, not inside. This much is certain. And who can ignore, actually the same click Restart and go back to the birth.

How much mixture of coercion and there playing really bad conscience clean? Are we so emotionally strong that we shall not be carried away by the People’s Party at the door and stay home? With pure intention, because we have things to take other things than to fritter away our time in the open air with meaningless activities like swimming, cycling or Gammeln.

Or is just the opposite the case? Nerves are not all that obtrusive Outside Nazis storming every spark of sunshine and weekends out of the house, only to calm down in crowded swimming pools and parks its apparent inner voice? Yes, not regarded as vile Drinni. Always on tour.

Probably the truth as always lies somewhere in between. Outside is not a must, inside an option. Or so. Who gets rid of all the responsibilities and guilt and not command of rigorous votes as a stupid sheep around leaves, which should experience a more than pleasant summer. Whether with sweaty fellow in the park or even home alone on the couch. Finally, one can at least try to open the window.

ONLY

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Mister Spex