Pirates Of The Caribbean - On Stranger TidesFremde Gezeiten

Als 2003 der erste Teil von Jerry Bruckheimers Piratenepos “Fluch der Karibik” in den hiesigen Kinos aufschlug, schwappte eine wahre Welle der zwielichtigen Typen über uns herein. Inklusive Papageien und…
Pirates Of The Caribbean

On Stranger TidesFremde Gezeiten

Als 2003 der erste Teil von Jerry Bruckheimers Piratenepos “Fluch der Karibik” in den hiesigen Kinos aufschlug, schwappte eine wahre Welle der zwielichtigen Typen über uns herein. Inklusive Papageien und Augenklappen und Grog bis zum Abwinken. Johnny Depp, Keira Knightley und Orlando Bloom galten als abenteuerlustiges und eingespieltes Team in einer dreckigen Wunderwelt und als im Jahr 2007 vorläufig Schluss mit dem Gekämpfe und Entdecken war, fühlten wir uns gut gefüllt und bereit, dem Piratenleben abzuschwören.

Das sahen die Verantwortlichen bei Disney naturgemäß etwas anders und schicken nun mit “Pirates Of The Caribbean – Fremde Gezeiten” den vierten Teil der gebürtigen Trilogie ins Rennen. Allerdings ohne sexy Keira und den taffen Orlando, dafür mit Alt-Hippie Johnny Depp und Penélope Cruz als neues Tropen-Traumpaar. Die machen sich gemeinsam mit Captain Blackbeard und einer nackigen Meerjungfrau im Schlepptau auf die Suche nach der legendären Quelle der ewigen Jugend, die irgendwo auf einer vergessenen Insel liegen soll.

Auf ihrer Reise trifft die ungleiche Truppe auf altbekannte Gesichter, darunter Piratenkönig Barbossa, das kleine Zombie-Äffchen Jack und auch Keith Richards gibt sich noch einmal ein Stelldichein. Tatsächlich besteht der Großteil des Films aus einer Aneinanderreihung von Momenten, die man irgendwie schon einmal gesehen hat – wenn auch komisch verdreht. Die Kämpfe sind ähnlich, die Jokes sind ähnlich, das Ambiente ist ähnlich. “Pirates Of The Caribbean” kopiert sich und Captain Jack Sparrow selbst – und das nicht allzu ideenreich.

Sicherlich hätte man die Trilogie mit “Fremde Gezeiten” nicht noch künstlich in die Länge ziehen müssen. Und wenn doch, dann mit viel mehr frischen Ideen und nicht den aufgewärmten Rezepten, die bereits seit Jahren funktioniert haben. Womöglich fehlen aber auch einfach nur Keira und Orlando in ihren beliebten, aber gestrichenen Rollen – ohne sie fühlt sich das Seeabenteuer doch recht trist an. Daran kann selbst Penélope Cruz als rassige Tyrannentochter nicht rütteln, trotz eines hohen Grads an Sexappeal.

Ungeachtet dessen werden sich junge und alte Piratenfans gut unterhalten fühlen. Johnny Depp brilliert erneut in seiner Rolle als betrunkener Homo-Captain, der Soundtrack ist bombastisch und auch Zuschauer, die die vorangegangenen Teile nicht gesehen haben, werden sich heimisch fühlen – so kompliziert ist die Geschichte um die ewige Schatzsuche dann auch wieder nicht. Und dennoch muss Disney aufpassen, dass seine Vergnügungsfahrt nicht zu einer platten TV-Serie verkommt, deren Kreativität so endet, wie das Zeitalter der Seeräuber: Im Nichts.

As 2003 opened the first part of Jerry Bruckheimer’s Pirates epic “Pirates of the Caribbean” in the local cinemas, a veritable wave of dodgy guys spilled upon us. Including parrots and eye patches and grog in abundance. Johnny Depp, Keira Knightley and Orlando Bloom were an adventurous and experienced team in a dirty and wonderful world and when in 2007 a temporary end of the fights and discovery reached us, we felt well-filled and ready to renounce the pirate life.

The management at Disney saw this naturally somewhat differently and with “Pirates Of The Caribbean – On Stranger Tides” there’s the fourth installment of the trilogy. However without sexy Keira and that guy called Orlando, but with old hippie Johnny Depp and Penelope Cruz as a new tropical dream couple. Together with Captain Blackbeard and a naked mermaid in tow to find the legendary source of eternal youth, which should be found somewhere on a forgotten island.

On their journey the unequal troop encounters familiar faces, including pirate king Bar, the little zombie monkey Jack and Keith Richards has once again come together. In fact, the majority of the film from a series of moments that you have somehow seen this before – albeit funny twist. The fights are similar, the jokes are similar, the ambience is similar. “Pirates Of The Caribbean” and Captain Jack Sparrow copies itself – and not too imaginative.

Surely we should have drawn the trilogy with “stranger tides” still not artificially long. And if they do, with many more fresh ideas, not the warmed-up recipes that have worked for years. Might as well just Keira and Orlando are missing in their popular, but painted wheels – without it, but in the seafaring adventure feels very sad. There can not even shake Penélope Cruz as a daughter-bred tyrant, not even with a degree of sex appeal.

Nevertheless, young and old pirate fans will feel entertained. Johnny Depp shines again in his role as a drunken homo-Captain, the soundtrack is bombastic and spectators alike, the previous parts have not seen, feel right at home – so complicated is the story of the little bit of saber Raschen again it does not. And Disney has yet to watch, not that his pleasure trip to a flat TV series degenerates whose creativity ends just as the era of pirates: in nothing.

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