Nachts um halb 4 - Hard-Drinking AnecdoteEine trinkfeste Anekdote

Nachdem ich seit einigen Tagen stets bewusstlos ins Bett kippe, aus übernächtigten Gründen nicht vor 16 Uhr aufwache und wegen notorischer durchgehender 3-Tage-Nachtarbeit sogar den 1. Mai verpasst und stattdessen…
Nachts um halb 4

Hard-Drinking AnecdoteEine trinkfeste Anekdote

Nachdem ich seit einigen Tagen stets bewusstlos ins Bett kippe, aus übernächtigten Gründen nicht vor 16 Uhr aufwache und wegen notorischer durchgehender 3-Tage-Nachtarbeit sogar den 1. Mai verpasst und stattdessen 77 Anrufe in Abwesenheit mit verquollenen Augen entziffern musste, ist klar: Das Nachtleben hat mich wieder.

Ich bin quasi vom Himmel in die Hölle gefallen und das in sekundenschneller Geschwindigkeit, so dass einem schon bei dem bloßen Gedanken kotzübel wird. Der Tag hat mich wieder in die Nacht befördert und meine Pläne mit dem fettesten Textmarker schwarz durchkreuzt. Denn eigentlich hatte ich mir für 2011 zur Aufgabe gemacht ein „normaler“ Mensch zu werden. Mit Biorhythmus und fünf Äpfeln am Tag und so. Hm, aber wenn ich mich so umsehe, sind mehr Ringe als Augen sowieso schon seit geraumer Zeit der Catwalk in den U-Bahn-Waggons.

Allerdings beflügelt mich ein gewisser Unmut, was die Arbeit im Dunkeln angeht. Nach 5 Jahren hartem Fitnesstraining, das aus Bieren in Akkordzeit öffnen, Kronkorkenpyramiden-Olympiade und winkenden Menschentrauben, die immer nur das eine von dir fordern: „S C H N A P S“, besteht, mutierst du irgendwann zum Tiger im Käfig, der sich im Kreise dreht und am liebsten in den eigenen Schwanz beißen würde, um den Schmerz des Ausgeliefertsein zu unterdrücken.

Doch trotzdem schleppst du dich immer wieder an den Tresen und setzt dieses Lächeln auf, was dir an die Schläfen getackert wurde und machst munter weiter. Warum auch nicht, schließlich bietet dir die Bar alles was du brauchst, um die „Tausend und eine Nacht“ größenwahnsinnig zu überleben. Musik, Getränke und Freunde.

Du hast die Macht. Denn deine Freunde halten dich für den „Primus Inter Pares Deluxe“. Du bist in ihren Augen Türsteher, Kassenfrau, Getränkegeber und Animateur. Synchron versteht sich. Sie wissen: Du arbeitest, also werden sie alles geben, dich zu besuchen. Schön, denkst du dir. Aber mit dem ersten Anruf, der einen Gästelistenplatz verlangt, ist es nicht getan. Es wäre nahezu perfekt, wenn die trinkwütigen Menschen an der Bar einen Self-Service übernehmen würden und du währenddessen deine Bekannten galant an der Never-Ending-Schlange hereinführen, mit ihnen eine Clubbesichtigung unternehmen und ihnen dabei jeden durstigen Gedanken telepathisch in ein Getränk umwandeln könntest. So sollte es sein, ist es aber nicht. Denn du musst ja arbeiten. Zu doof.

Also gibst du dich stumpf dem Flaschenöffner und dem nächsten Schrei nach „B I E R“ an der Theke hin. Wie eine Gewitterwolke zieht der Sturm über dich her und will kaufen, trinken, kaufen, bis deine Kollegen dir sanftmütig ins Gesicht schlagen und einen nett dekorierten Schnaps mit Schirmchen vor die Nase stellen. Dann geht der Vorhang an der Bar zu und du stehst da, trinkst und bist kurz frei.

So langsam begibst du dich auf das Niveau der Gäste und fängst an sie zu mögen. Wie sie da so lustig mit ihren Scheinen wedeln und versuchen immer der Erste am Drücker zu sein. Es ist ein bisschen wie bei Ruck-Zuck, wessen Wortkonstellationen als Erstes in dein Gehör dringen, dessen Zähne UND Gaumen können sich vor Weisheit glücklich schätzen. Menschen, die sich in einer Buchstabensuppe vor dir übergeben und versuchen Scrabble zu spielen, haben, nicht wegen mangelnden Respekts, sondern großzügiger Toleranz, keine Chance und bekommen stumm ein Wasser gereicht. Das sind die Regeln und die müssen befolgt werden, sonst ist das Game leider over.

Irgendwann sind dann endlich alle betrunken und der Feierabend schaut fröhlich und ein bisschen vernebelt um die Ecke. Du trinkst noch ein paar Schnäpse und schmiedest „Tagespläne“ mit deinen Kollegen. Wenn die Sonne scheint, könnte man ja noch in den Park gehen und apathisch auf der Wiese sitzen. Wenn es grau ist, geht's ins Berghain. Bei Tageslicht kann eh keiner schlafen, also die Nacht muss dann doch schon her.

Und wo auch immer das Getümmel stattfindet, du landest meist betrunken zu Hause (oder woanders)und wachst in Klamotten (oder ohne) auf und fragst dich, wer eigentlich gestern die Bar zugemacht hat und wo das bisschen Trinkgeld, für das du dein weißes Shirt mit einer Flasche Jägermeister übergossen hast, wohl in der letzten Nacht gelandet ist.

After I fall into my bed unconscious for a few days noe, unable to wake up before 4 o’clock and notorious for continuous 3-day-night work even missed May 1st and instead decipher 77 missed calls with swollen eyes had to be clear: The night has me again.

I’m sort of like heaven to hell, and within seconds faster speed, so that a mere at the thought kotzübel. The day I was transported back into the night and crossed my plans with the fattest black marker text. Actually I had done my job in 2011 to a “normal” human being. With biorhythms and five apples a day and such. Hm, but when I look around me so are more rings than eyes anyway for some time the catwalk in the subway cars.

However, inspires me, a certain resentment when it comes to work in the dark. After 5 years of strenuous fitness training, open the out beers in chord time Kronkorkenpyramiden Olympics and waving crowds that only one request of you: “BRANDY” consists, you mutierst some point to the tiger in the cage, which rotates in a circle and the prefer to bite its own tail would be to suppress the pain of helplessness.

But still you carrying up again and again to the counter and puts on that smile, what you have been tacked on his temples and progress to kicking. Why not, after all, the bar offers you everything you need for the “Thousand and One Nights” to survive a megalomaniac. Music, drinks and friends.

You have the power. For your friends to keep up for the “Primus Inter Pares Deluxe”. You are in their eyes, bouncers, cash woman drinks donors and animator. Synchronous course. You know you work, so they will give everything to see you. Nice, you think. But with the first call, which requires a guest list place, it is not enough. It would be almost perfect if the trinkwütigen people would take over at the bar a self-service and you while your friend gallantly at the Never-Ending Snake come out, take with them a club tour and they could thereby convert any thirsty mind telepathically in a drink . So it should be, it is not. Because you have to work, yes. Too stupid.

So you give up the butt bottle opener and the next cry of “BEER” out at the bar. Like a storm cloud passes over the storm her up and want to buy, drink now, until you beat your colleagues meek in the face and make a nice drink decorated with umbrellas in front of the nose. Then comes the curtain at the bar and you stand there, drink and are just released.

So slowly you launch yourself to the level of the guests and they begin to be like. So funny how she waving their tickets and we always try to be first in charge. It’s a bit like Ruck-Zuck, whose word combinations as the first in your ear, penetrate the teeth and palate to be lucky for wisdom. People who throw up in a soup letter from you and try to play Scrabble, have, not because of lack of respect, but generously passed tolerance, no chance to get dumb and a water. These are the rules and must be followed, otherwise the game is unfortunately over.

At some point, are all drunk and then finally the celebration evening looks happy and a little foggy around the corner. You drink some more booze and forge “day plans” with your colleagues. When the sun is shining, you could still go to the park and sit listless on the field. If it is gray, we go to Berghain. In daylight, can not sleep anyway, so the night must bring me much ago.

And wherever held the fray, you usually end up drunk at home (or elsewhere), and grows in clothes (or without) and ask yourself, who actually yesterday closed the bar and find the little tip for you your white shirt doused with a bottle of Jagermeister, have landed well into the night.

ASOS

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