High Tunes - Drugs Original SoundtrackSoundtrack zum Drogenkonsum

Natürlich hätten wir uns in dieser Bedienungsanleitung zum fröhlichen Hören während des Spritzens, Ziehens und Schluckens auch den exotischen Mittelchen widmen können. Katzenpisse schnüffeln. Kröten lecken. Sich von eurem 10-jährigen…
High Tunes

Drugs Original SoundtrackSoundtrack zum Drogenkonsum

Natürlich hätten wir uns in dieser Bedienungsanleitung zum fröhlichen Hören während des Spritzens, Ziehens und Schluckens auch den exotischen Mittelchen widmen können. Katzenpisse schnüffeln. Kröten lecken. Sich von eurem 10-jährigen Spacken eines Bruders den Pilotentest erklären lassen.

Stattdessen versorgen wir mal wieder den absoluten Mainstream und bieten euch in einer levelartigen Auflistung kompetente Tipps und Tricks, wie ihr euren teuren Trip musikalisch am besten unterlegen könnt. Angefangen mit lockerem Easy-druff-sein bis hin zum absoluten Finale eures viel zu kurzen Lebens. Damit sich der Tausch von Geld in dubiose Substanzen auch wirklich lohnt.

Level 1: Wein und Bier

Die meisten bewusstseinserweiternden Substanzen sollten nicht alleine konsumiert werden. Das ist räudig und verstärkt nur den Verdacht auf eine galoppierende Abhängigkeit. Trefft euch mit guten Freunden auf ein bisschen Illegalität, am besten erst mal zu Hause. Bewusste Einnahme. In einer beruhigten Atmosphäre.

Für dieses Vorspiel empfehlen wir ein wenig Bier und Wein, um euch in Stimmung zu bringen. Drogen allein dürfen nicht der Grund sein, sich zu treffen. Schließlich wird man erst einmal kaum süchtig nach dem Stoff selbst, sondern nach der guten Zeit, die man durch ihn erlebt. Als Soundtrack läuft nicht aggressiver Elektro mit Melodien und Charme. Zum Beispiel “She Was Coloured In” von Solar Bears, “The Richest Man In Babylon” von Thievery Corporation oder “Insides” von Jon Hopkins.

Level 2: Weed

Wer abschalten und die Zeit verlangsamen möchte, der zündet sich erst mal gepflegt ‘ne Tüte an. Versucht an das gute Zeug zu kommen und vermeidet die verdreckte Altpapiersammlung in Berliner Parks. Die Wirkung und der Geschmack sind einfach besser und Kopfschmerzen bekommt ihr auch keine davon.

Dem Klischee entsprechend ertönen chillige Tunes im Hintergrund, die euch beruhigen und die Wellen des Glücks verstärken. Reggae, Ska und auch lockerer Hip Hop. “Carboot Soul” von Nightmares On Wax, “Inspiration Information” von Shuggie Otis oder wenn ihr ‘ne richtig peinliche Zeitreise machen möchtet, dann eben “Legend” von Bob Marley & The Wailers.

Level 3: Pep, MDMA und Koks

Nicht pennen, sondern die Anzahl der Umdrehungen pro Sekunde künstlich in Höhe treiben, ist die garantierte Wirkung bei MDMA, Koks und seinem Hartz-IV-Ersatz Speed. Meist statt dem altmodischen Vorglühen oder direkt hinter den verschlossenen Türen bestimmter Clubs gezogen, lässt das weiße Pulver auch den langweiligsten Hugo ausrasten.

Da es beim Nasengold ausschließlich um Party, Party, Party und am Ende ums Poppen geht, dürfen sich hier die Beats und Bässe überschlagen. “4×4=12” von Deadmau5, “Junior” von Röyksopp und “Pillowface And His Airplane Chronicles” von Steve Aoki wirbeln euch gepflegt durch.

Level 4: LSD, Pilze

Selbst Steve Jobs konnte der Reise in die farbenprächtige Welt der halluzinogenen Drogen nicht widerstehen und ging regelmäßig auf eine kunterbunte Seefahrt durch seinen Kopf. Egal ob Tabletten, Pilze oder Pappen – wer pinke Einhörner fangen will, die sich in schimmernden Wäldern mit Regenbögen bespritzen, der sollte einem dieser Produkte eine Chance geben.

Ihr hört am besten gepflegte Gute-Laune-Songs, die die visuellen Klänge verstärken und das Neongrün besser schmecken lassen. Melodiöser Elektro mit Wärme-Garantie, psychedelischer Pop oder japanische Kinderlieder. “Walking on a Dream” von Empire of the Sun, “Bright Lights” von Ellie Goulding oder “Sakura Saku Machi Monogatari” von Ikimono Gakari. Umso fröhlicher, umso geringer die Chance auf Horrortrips.

Endgegner: Kiss Of God

In die Höhle des Endgegners sind bislang nur die wenigstens von uns vorgedrungen und wer sich erst einmal dazu entschieden hat, dass alles andere nur noch graue Langeweile hervorruft und sein Leben von einer kleinen Nadel abhängig machen möchte, der kann zunächst sein Testament aufsetzen und sich anschließend dem Heroin verschreiben. Irgendwo hinter dem goldenen Schuss und einem unrühmlichen Ende soll schließlich der sagenumwobene Kuss Gottes auf einen warten.

In dieser dunklen, traurigen Welt sollte der einzige Soundtrack aus Bahnhofsansagen, Klospülungen und dem leisten Flüstern des Junkies nebenan bestehen. Wer aber selbst auf seinem letzten Opium-Trip nicht auf musikalische Klänge verzichten möchte, dem seien Burial, Salem oder die depressiven Stücke von Massive Attack ans Herz gelegt. Schlaf gut, mein Prinz. Du hast das Leben geschafft.

Of course, we could have dedicate this guide to happy hearing during spraying, pulling and swallowing even the exotic remedies. Sniffing cat piss. Licking toads. Get the pilot test explained by your 10-year jerk of a brother.

Instead, we provide again the absolute mainstream and offer you a level-like collection expert tips and tricks on how you can push your expensive trip musically as its best. Starting with a relaxed easy-junkie-life and end at a full finale of your too short life. So the exchange of money into dubious substances is worth it.

Level 1: Wine and beer

The most mind-altering substances should not be consumed alone. This is mangy and only reinforces the suspicion of a galloping dependence. Meet up with friends for a bit of illegality. At home. Conscious consume. In a calm atmosphere.

For this foreplay, we recommend a little beer and wine, to get you in the mood. Drugs may not be the sole reason to meet each other. Because at first we don’t get addicted to the substance itself, but to the good time that is experienced by it. The soundtrack is not aggressive electro with melodies and charm. For example “She Was Coloured In” by Solar Bears, “The Richest Man In Babylon” by Thievery Corporation or “Insides” by Jon Hopkins.

Level 2: Weed

Who wants to switch off himself and slow down time, should take a little bit of weed. Try to get the good stuff and avoid the dirty waste paper collection in Berlin’s parks. The effect and the taste is better and you get no headache from it.

The stereotypical sound chilled tunes in the background, calm yourself and enhance the waves of happiness. Reggae, Ska and loose Hip Hop. “Carboot Soul” by Nightmares On Wax, “Inspiration Information” by Shuggie Otis or if you really want to go back in time then “Legend” by Bob Marley & The Wailers.

Level 3: Pep, MDMA and coke

Not kip, but inflate the number of revolutions per second in artificially high, is the guaranteed effect of coke and its white-trash-brother speed. Mostly drawn instead of the old-fashioned pre-heat or directly behind the closed doors of some clubs, the white powder can also get the most boring Johnny to be a party animal.

With a gold nose it’s only about party, party, party and sex in the end, so beats and bass can roll over you. “4×4=12” by Deadmau5, “Junior” by Röyksopp and “Pillowface And His Airplane Chronicles” by Steve Aoki will get you trough.

Level 4: LSD, mushrooms

Even Steve Jobs could not resist the journey into the world of hallucinogenic drugs, and went regularly to a colorful seafaring through his head. Whether tablets, mushrooms or liquid stuff – who wants to catch pink unicorns which sprinkle each other in the woods with shimmering rainbows should give one of these products a chance.

At best you listen to feel-good songs, who enhance the visual sounds and taste the of the color green. Melodic electric with heat-warranty, psychedelic pop and Japanese children’s songs. “Walking on a Dream” by Empire of the Sun, “Bright Lights” by Ellie Goulding or “Sakura Saku Machi Monogatari” by Ikimono Gakari. The more cheerful, the less the chance of bad trips.

End boss: Kiss Of God

Just a few of us have ever entered the cave of the final boss so far and who has decided at this point that everything others cause only gray bored and wants to make his life to depend from a small needle can first set up his will and then prescribe to heroin. Somewhere beyond the golden shot and inglorious end you can finally find the legendary kiss of God.

In this dark, sad world the only soundtrack should only consist of station announcements, toilet flush and the whispers of the other junkies. But who even wants to listen to music on his last opium trip should try Burial, Salem or the depressive tracks by Massive Attack Sleep well, my lord. Life accomplished.

Etsy

Abonniert unseren Newsletter!

Drückt hier, um weitere großartige Neuigkeiten über Musik zu lesen und drückt hier, um eigene Artikel und Fotos einzureichen. Oder folgt uns auf Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr und Pinterest, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Mister Spex

Was ist deine Meinung?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Füge deinem Kommentar ein Bild hinzu:

3 Kommentare