Bob's Burgers - Lovely MonotonyLiebevolle Monotonie

Ein überaus kluges Mädchen sinnierte einst über abgeschwollenen Humor und Subtilität in modernen Serien. Der Tod der Hintergrundlacher. Das Ende des mit dem Vorschlaghammer eingebläuten Witzes. Auch in der animierten…
Bob's Burgers

Lovely MonotonyLiebevolle Monotonie

Ein überaus kluges Mädchen sinnierte einst über abgeschwollenen Humor und Subtilität in modernen Serien. Der Tod der Hintergrundlacher. Das Ende des mit dem Vorschlaghammer eingebläuten Witzes. Auch in der animierten Kunst scheint sich dieser Trend langsam abzuzeichnen.

Denn zwischen all den Simpsons, Griffins und Clevelands dieser Welt hat sich eine neue Perle im Sonntag-Abend-Programm der amerikanischen Fernsehlandschaft etabliert. “Bob’s Burgers” von Loren Bouchard. Die Geschichte um einen Imbissinhaber und seine verkorkste Familie. Irgendwo an der Ostküste.

Nach unzähligen Fehlversuchen in der Gastronomie setzt Bob Belcher alles auf eine Karte. Diesmal muss es klappen. Neueröffnung – los geht’s. Doch was sich als einfaches Unterfangen ankündigt, entpuppt sich schnell als Reise durch die Wirren des gezeichneten Wahnsinns.

Mal finden eifersüchtige Beamte Menschenfleisch in den Burgern, mal steckt Bob in der Wand fest. Gespielte Überfälle, küssende Kühe, verrückte Tanzlehrer. Die kleinen Episoden erinnern an frühere Nickelodeon-Cartoons und dennoch sind stets die Protagonisten die Stars.

Während Bobs Frau eine übereifrige Traumtänzerin ist, verbringen seine drei Sprösslinge ihr Dasein als zynische Miststücke. Gene ist ein fetter Klops ohne Anstand, seine kleine Schwester Louise das wandelnde Paradies eines jeden Psychiaters. Und Linda verkörpert euren Onkel Harald. Mit Brüsten. Und einer unglaublichen Liebe zu Ponys.

Dass die Charaktere fast ausschließlich von Männern gesprochen werden, verpasst der Serie eine unglaubliche Monotonie, die allerdings liebevoller und seelenerfüllter nicht sein könnte. Auf ihre eigene, verstörte Art und Weise.

A very clever girl pondered once about humor and subtlety in modern tv shows. The death of the background laughter. The end of fun trough a sledgehammer. Even in the animated art this trend slowly might be overcome slowly.

Because between all those Simpsons, Griffins, and Clevelands of this world, a new star has established itself in the Sunday-evening program of the American television landscape. “Bob’s Burgers by Loren Bouchard. The story of a cook and his messed up family. Somewhere on the east coast.

After many failed attempts in the catering Bob Belcher sets everything on one card. This time, it must work. Re-opening – that’s it. But what announces itself as a simple task turns out to be a journey through the turmoil of the subscribed madness.

Jealous health inspectors find human meat in the burgers, Bob is stuck in the wall. Played raids, kissing cows, mad dance teachers. The short episodes remind us of earlier Nickelodeon cartoons, yet always are the protagonists the stars.

While Bob’s wife is an overzealous dream dancer, his three offspring spend their life as a cynical bitches. Gene is a fat meatball without hesitation, his little sister Louise the walking paradise of every psychiatrist. And Linda embodies your uncle Harald. With breasts. And an incredible love for ponies.

That the characters are spoken almost exclusively by men gives the show an incredible monotony which could not be more fulfilled with love and soul. On it’s own troubled kind.

Tally Weijl

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