More SQ - Music From VideogamesKonsolengedudel

Wenn es um Nintendo und japanische Musik geht, bin ich der absolut ekligste Nerd links von Asien. Oder rechts, wie auch immer. Die Mischung dieser beiden Begriffe zur ultimativen Zwiebelquetsche…
More SQ

Music From VideogamesKonsolengedudel

Wenn es um Nintendo und japanische Musik geht, bin ich der absolut ekligste Nerd links von Asien. Oder rechts, wie auch immer. Die Mischung dieser beiden Begriffe zur ultimativen Zwiebelquetsche bringt mein verfettetes Herz vor Freude aus dem Takt. Auf meinem iPod stapeln sich neben anderem kulturellem Feingut klangliche Klassiker aus der 16- und 32-Bit-Ära. “Chrono Trigger”, “Final Fantasy”, “Napple Tale” – oder in Komponisten ausgedrückt: Yasunori Mitsuda, Nobuo Uematsu, Yoko Kanno.

Und diese Besessenheit ist auch kein besonders großes Wunder. Während andere Kinder in der Sonne gespielt oder sich gegenseitig ihre Körperöffnungen gezeigt haben, kettete ich mich zu Hause an meine Videospiel-Konsolen und zockte ein beschissenes Rollenspiel nach dem anderen. Immer wieder und jeden Müll, den ich zwischen meine glitschigen Finger bekommen konnte.

In der Hitze des Gefechts oder beim Durchwandern verträumter Dörfer und magischer Wälder umschwirrten mich immer diese Melodien. Mal schnell, mal langsam, mal bombastisch und dann doch wieder sanft direkt in die Seele. Und ich erinnere mich an jede von ihnen. Für immer.

Wenn ich auch irgendwann den Namen meiner Kinder vergessen habe und nicht mehr genau weiß, wie man den Urin in sich behält: Stimmt die Unterweltenmelodie von “Terranigma” an und ich stehe stramm wie ein Chocobo und pfeife euch das Ding auf meinem Gebiss.

Deshalb ist es absolut großartig, dass sich Square Enix ein paar dieser zugegeben etwas verstaubten Lieder geschnappt und sie nach “Love SQ” mit “More SQ” direkt ins 21 Jahrhundert katapultiert hat. Elektronisch, modern und dennoch mit so einem hohen Wiedererkennungswert, dass sich der kleine Japaner in mir am liebsten in einen singenden Feuerball verwandeln und aus mir heraus stürmen würde.

Vor einigen Wochen fand nun im Shimokitazawa Garden in Tokio ein Live-Konzert von Künstlern wie Rocketman, Sakerock und Jabberloop statt, die ihre gebündelte Kreativität in das Projekt gesteckt hatten, und wie soll ich es sagen: Wer nichts mit dem ganzen Zeug anfangen kann, den erfreut zumindest die Mischung aus akustischem Elektro, klassischen Kompositionen und frischem Jazz.

Wer aber wie ich mit eben diesen Melodien aufgewachsen ist und sie auch heute noch hört, um nicht die ganze Welt in einem Rausch aus Zorn und Vergeltung zu vernichten, der wird vor Wehmut und Euphorie auf dem Boden liegen und nach seiner Mami rufen. Und seinem Super Nintendo.

When it comes to Nintendo and Japanese music, I’m an absolutely disgusting nerd. Left from Asia. Or right, whatever. The mixture of these two terms to the ultimate brain fuck fills my fatty heart with joy. All the classics from the 16- and 32-bit era are put into my iPod. “Chrono Trigger”, “Final Fantasy”, “Napple Tale” – or in composers: Yasunori Mitsuda, Nobuo Uematsu, Yoko Kanno.

And this obsession is no big miracle. While other kids have played in the sun or showed each other their body orifices, I chained myself to my video game consoles and played one fucking role playing game after another. Again and again and each crap I could get between my slippery fingers.

In the heat of the battle or when walking through sleepy villages and magical forests these melodies always buzzed around me. Sometimes fast, sometimes slow, sometimes bombastic and then again gently right into your soul. And I do remember all of them. For ever.

If I can’t remember the names of my children anymore and don’t longer know exactly how to reserve the urine reserves in myself: Sing the underworld tune of “Terranigma” and I stand strong like a Chocobo and whistle you the thing on my teeth.

Therefore, it’s absolutely great that Square Enix grabbed a couple of these dusty songs and catapulted them after “Love SQ” with “More SQ” into the 21 century. Electronic, modern and and with such a high level of recognition that the small Japanese boy in me wants to get out of me like a singing fireball.

A few weeks ago artists like Rocketman, Sakerock and Jabberloop played a live concert at the Shimokitazawa Garden in Tokyo and how should I say it: Those who are not into this stuff can at least enjoy the mixture of acoustic Electro, classical melodies and fresh Jazz.

But who grew up with those songs like me and still listen to them to not destroy the whole world in a frenzy of rage and retaliation, is going to lie down on the floor because of melancholy and euphoria and cry for his mommy. And his Super Nintendo.

Strellson

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