Elektronische Liebe - Aril Brikha

Es ist eine Lüge, dass mein erster Kontakt zu elektronischer Musik mit ihren Felsen begann – Kraftwerk, The Human League und Brian Eno… das behaupte ich heute nur in Vorstellungsgesprächen…
Elektronische Liebe

Aril Brikha

Es ist eine Lüge, dass mein erster Kontakt zu elektronischer Musik mit ihren Felsen begann – Kraftwerk, The Human League und Brian Eno… das behaupte ich heute nur in Vorstellungsgesprächen oder wenn ich wieder „Hi ich bin aus Mitte und totaaaaaaal cool“ spielen möchte und mich dabei am Ende wieder mit einem schwulen Minischal-Träger streite, der aber meint, dass „The Cure so viel eher avant-garde waren als Joy Division“. Ick sach da nur: Handfurz. Macht auf jeden Fall Spaß, solltet ihr auch mal versuchen. Vergesst nicht den knallroten Lippenstift und die Retro-Strickjacke aus Omas Keller. Wer prätentiös sein will, muss halt auch Scheisse aussehen.

Die Wahrheit ist, dass ich mit elektronischer Musik, mit Ausnahme von Scooter, eigentlich bis ich fünfzehn war nicht viel verbinden konnte. Scheisse, ich habe damals Limp Bizkit und Matchbox 20 gehört und fand mich „totaaaaaaaaal Indie“. Bis ich es nicht mehr war, weil mir die zarten Klänge synthetisch produzierter Melodien in die Ohren flogen, sich dort ein Nest bauten und fortan eine Familie gründeten, um nie wieder zu gehen. Es spielte sich folgendermaßen ab.

Ich arbeitete, als ich sechzehn wurde, in einem Call Center für Kundenzufriedenheitsumfragen. Kinder, wenn ihr es euch aussuchen könnt, geht lieber auf einen Reiterhof, um Pferdeäpfel nach Farbe und Form zu sortieren, das macht bestimmt viel mehr Spaß. Nicht wenige Male wollte ich Amok laufen, oder mir die Kugel geben, oder den Leuten am Telefon erzählen, dass ich sie aus dem Fenster beobachten kann und bald herüberkommen und sie mit einer Axt zerhacken werde, um ihre Kleinteile dann in einem leckeren Auflauf zu verwerten. Überbacken mit ranzigem Menschenfett.

Jedes Fünkchen Hass, das heute in mir lodert und oftmals an unschuldigen älteren Menschen in öffentlichen Räumen ausgelassen wird, jedes bisschen Zynismus, welches mich meinen frühzeitigen Exitus herbeisehnen lässt, diese Saat für meine tiefliegende Bösartigkeit in zwischenmenschlichen Situationen, sie wurde im Call Center gepflanzt. Da, wo jegliche Menschlichkeit am Telefonhörer für immer zerstört wird. Zurück bleibt ein Häufchen Elend, und die Überreste, das bin ich. Nicht selten sehe ich mich im Charakter des Voldemorts aus den Harry Potter-Romanen wieder, meine Jugend verschwendet, meine Seele nur ein Hauch in der Luft, mein Körper verkrüppelt vom seelischen Stress. Nein, ich kann nicht mehr lieben. Das Call Center hat mir diese urtreibende Fähigkeit genommen.

Nicht nur der Gedanke daran, arbeiten zu müssen, sondern auch mein Weg dorthin war eine allwöchentliche Qual. Ich musste in eisigen Temperaturen zwanzig Minuten zur S-Bahn laufen, dann die S-Bahn für eine lausige Station nehmen, dann mit dem Bus zum Ort fahren, an dem sich der Höllenladen platzierte, und dann noch mal von der Bushaltestelle dort hin marschieren, zitternd vor Angst, mit Motivationsritualen, die ich mir im Kopf aufsagte, und Atemübungen, die ich im sibirischen Winter zu praktizieren versuchte. Der Bus fährt nur einmal die Stunde, und wenn man ihn verpasst und zu spät kommt, wird man aus der Schicht gestrichen und riskiert, seinen Job zu verlieren. Mich hätte das nicht einmal gestört, aber ich brauchte das Geld. Es war nur noch die Prostitution, die mir in meiner Liste an beschissener Jobs gefehlt hätte, aber diesen Schritt wollte ich mir für besondere Ausgaben aufheben.

Wie es so kommen musste verpasste ich meinen Bus eines Tages, und voller Verzweiflung fing ich an, die 15 Kilometer zu rennen. Nach ca. drei Sekunden kollabierte ich vor Anstrengung in einem Busch an der Landstraße. Ihr müsst verstehen, ich war früher fett. Ich meine richtig fett. Deshalb mache ich mich heute auch so gerne über fette Menschen lustig, ich habe das Gefühl, wenn ich mir schon etwas verdient habe, dann das. Außer bei denen, die wirklich krank sind, die tun mir Leid. Der Rest der fetten Menschen kann mich mal. Fetti fetti fett fett, fetti fetti fett fett. Und da ich jetzt nur noch pummelig bin, darf ich mich auch über die dürren Basilikumzweige unserer Welt lustig machen. Haha, Knochengerüst, kann ich meine Kleiderbügel an deinen Hüften aufhängen? Aber egal, wir sind ja nicht hier, um Randgruppen zu dissen (jedenfalls nicht jetzt).

Es war also so: Ich saß am Straßenrand, völlig außer Puste, und hatte noch 15 Minuten um zur Arbeit zu kommen. Bei meinem Tempo wäre ich viel wahrscheinlicher rückwärts in der Zeit gereist und im Mittelalter angekommen. Glücklicherweise – oh, was für ein wunderbares, schönes Erlebnis – hielt ein Auto an. Und es war – oh, Wunder, was ein Glück – eine Arbeitskollegin, die sich gerade selbst von ihrem Bruder zur Arbeit fahren ließ. Ich konnte es gar nicht glauben. Nach all dem Leid und den Erbsünden, die ich in meinem menschlichen Leben abarbeiten musste, passierte endlich etwas Positives. Ich stieg natürlich sofort ein und im Stillschweigen fuhr uns der 25-Jährige Pole Richtung Hölle.

Dann passierte etwas. Etwas, das durchaus, möglicherweise, irgendwie mit dieser von Glück und Schönheit getränkten Situation zusammenhing. Die Sonne schien durch die frostigen Äste der Landstraßenbäume hindurch und blendete mich, das Auto schnurrte leise und es sollten die letzten fünf Minuten sein, die ich vor der nächsten Schicht der Demütigung erleben sollte… es waren die Klänge, die aus dem CD-Spieler kamen. Etwas, das ich so nicht kannte.

Ich hatte es vorher schon gehört, dieses elektronische Zeug, das, wozu man im Club tanzt, dieses „I Came For You“ Ejakulat der damaligen Zeit, aber das… das war so völlig anders. Das war sanfter, und es war geradeliniger, und auch, wenn es keinen Text gab, verstand ich es. Ich habe es kapiert. An diesem furchtbaren Tag erlebte ich etwas Einzigartiges, denn ich verliebte mich in die elektronische Musik. Ich verliebte mich in Minimal. Ich verliebte mich in geradlinige, undramatische Harmonien, ich verliebte mich in einen dominanten Bass, ich verliebte mich in eine Fantasie der Balance und der Hingabe und des Kontrollverlusts. Ich fühlte eine so profunde Epiphanie, die mir den Tag, und vielleicht auch mein Leben rettete.

Wie es so ist, wenn man jung ist, vergisst man die wichtigen Ereignisse im Leben so schnell, wie sie gekommen waren. In meinem Fall vergaß ich diesen Moment mit Eintritt in meinen Arbeitsplatz. Anstatt direkt hineinzulaufen und meinen Arsch im Gesicht meiner Chefin zu reiben und einen nassen, blubbernden Furz mit Durchfall dran abzulassen, ihnen mit meinem Kündigungsschreiben die Zwischenhäute der Zehen einzusägen, und mit einem Fickfinger zu verkündigen, dass ich fortan DJ sein würde (oder zumindest passionierte Elektromusikhörerin), setzte ich mich an meinem Platz und wählte die erste Nummer. Ein Rentner ging dran, der mich als dumme Nutte bezeichnete, „die ihn doch nur ausnehmen wollen würde“. Ich seufzte. Und so ging das dann.

Ich dachte nicht mehr an die Musik, ich dachte ans Überleben. Ich dachte an Hausaufgaben und Freunde und Stress mit den Eltern und Bongrauchen, und bei all dem begleitete mich Disturbed und Jay-Z. Der eklektische Mix meines Musikgeschmacks war schon immer eine Begleiterscheinung meines ewig währenden Selbstfindungsprozesses, aber wir sehen jetzt mal davon ab. Summa summarum, ich war ein normal-gestörter Mensch ohne elektronische Musik in meinem Leben und trotz dieser einen Erfahrung, dieser fünfminütigen Verzerrung im Zeit-Raum-Kontinuum, in der ich ein anderer, ausgeglichener Mensch war, vergaß ich es.

Es vergingen einige Monate, bis mir jemand in der heimlichen Raucherecke etwas in die Hand drückte. Ich würde gerne behaupten, dass er damals in einem Trenchcoat an einem schattigen Platz stand und mir unauffällig rüber winkte, um mir dieses kostbare Gut zu überreichen, aber es handelte sich hierbei leider nur um einen verpickelten Schüler aus einem Jahrgang unter mir, der behauptete, er hätte den besten auditiven Orgasmus seines Lebens gespürt, als er diese CD eingelegt hatte. Er erzählte von Dschungeln und Wüsten und redete in geschwollenen Metaphern und davon, wie es ihn „voll breit, Alter“ gemacht hätte, sich das anzuhören. Als überaus drogenaffiner Mensch griff ich zu, als er mir eine Raubkopie (jawohl, Raubkopie, ihr Opfers!) anbot. Wenn so ein Vollpfosten davon high werden kann, dann will ich auch mal.

Ich setzte mich in mein Zimmer, dunkelte die Fenster ab, und legte die CD ein.

Da war es. Es passierte. Die Welt um mich herum wurde schwarz, und alles, was ich sehen konnte, waren leuchtende Laserstrahlen. Stroboskopblitze, die mir den Schädel wegbrannten, die meinen Augen das Licht nahmen, um sie mit strahlender Schönheit zu ersetzen. Diese CD, sie war mein Eintritt in ein ganzes Universum voller stillgelegter Gedanken. Sie war die pure, abstrahierte Form der Wildnis des Menschen, sie berührte meine Seele wie nichts anderes zuvor, sie zerrte mich in einen Zustand der Trance, sie machte mich frei, sie befriedigte mich, sie erschöpfte mich bis ich schweißgebadet in meinem Bett lag und zitterte vor Freude. Mir lief eine Träne die Wange herunter, denn in meinen jungen Jahren hatte ich nie gelernt, meine Emotionen frei herauszulassen. In diesem Augenblick, für immer in den zukünftigen Fossilien meiner Knochen zu finden, drückte sich das Abbild von Liebe ab. Das größte Geschenk, dass mir die Kunst, spezifischer die Musik, machen konnte. Sie hauchte Inspiration in meine leblosen Adern und ließ mein Herz vor Druck fast platzen.

Diese CD, es war Aril Brikhas „Departure In Time“. Es war ein Album – das wusste ich damals natürlich nicht – zu seinem Erscheinen 1999 viele Grenzen gesprengt hatte, Techno, House, Techhouse, Deephouse – keiner wusste, wie man sie einordnen sollte. Auch heute finde ich es schwer, überhaupt irgendwelche Grenzen zu ziehen, und letztendlich ist es irrelevant. Ich brauche keinen Namen dafür.

Aril Brikha hat dieses Jahr eine Neuauflage dieser Platte herausgebracht, „Departure In Time – Revisited“, mit sowohl den alten Tracks, als auch einigen neuen. Was soll ich sagen? Sie bewegt mich immer noch. Aber mehr als das, sie erinnert mich an die Anfänge einer Leidenschaft, die mir sowohl durch das Internet als auch durch die fantastische Inspiration, die sie mir gab, ermöglicht wurde. Es ist ein Album, bei dem ich mich kaum traue, es anderen Leuten vorzuspielen oder zu zeigen, vor Angst, es könnte nicht gefallen. Fast so, als hätte ich es selbst produziert.

Und ein bisschen fühlt es sich auch so an.

It’s a lie that my first contact with electronic music began with its rocks – Kraftwerk, The Human League and Brian Eno… I mention that only in interviews or when I wanna play “Hey I am from Berlin Mitte and sooooooo cool” and start to argue with a gay mini switch carrier who says that “The Cure were so much more avant-garde than Joy Division.” I just say: hand fart. Definitely makes fun, you should also try it. Don’t forget the bright red lipstick and the retro sweater from grandma’s basement. Who wants to be pretentious has to look like shit now and then.

The truth is that I haven’t get in touch with electronic music, with the exception of Scooter, actually until I was fifteen. Shit, until then I heard Limp Bizkit and Matchbox 20 and thought I was “soooooooo Indie”. But then there were those sweet sounds from synthetic produced music which flew into my ears and rose a family in there. It took place as follows.

I worked when in a call center for customer satisfaction surveys when I was sixteen. Oh my god, when you can choose, try to get to a horse farm and arrange droppings for color and shape. Not a few times I wanted to run amok, or shoot me into my head, or tell people on the phone that I can watch them from the window and am going to come over soon and chop them with an ax into small parts to exploit them in a tasty casserole. Gratin with rancid fat people.

Each spark of hatred that now burns in me and which I left out often against innocent elderly people in public spaces, every bit of cynicism that makes me long for my early exitus, this seed for my deep-seated malignancy in human situations, it was planted in the call center. Where all humanity will be destroyed forever on the handset. What remains is a picture of misery, and remains, that’s me. I often find myself in the character of Voldemort from the Harry Potter novels again, wasting my youth, my soul is only a breath in the air, my body crippled by mental stress. No, I can no longer love. The call center has taken me this urtreibende ability.

Not just the thought about working, but my way there was a weekly agony. I had to run twenty minutes to the train in freezing temperatures, then got to the S-Bahn for one lousy station, then catch the bus to the place, where the hell shop was placed, and then again to march from the bus stop to go there, trembling with fear, motivation rituals that I recited in my head, and breathing exercises which I tried to practice in the Siberian winter. The bus only runs once an hour, and if you missed it, you are getting deleted from the layer and risk losing your job. But I was not disturbed, I needed the money. There was just one point left in my life: Prostitution. But I wanted to keep this step for special tasks.

So I missed the shitty bus and I started to run those 15 kilometers. After about three seconds I collapsed from the strain in a bush near the road. You must understand, I used to be fat. I mean really fat. Therefore, I make fun about fat people today. I have a feeling if I’ve earned that. Except for those who are really sick, I feel sorrow for them. The rest of the fat people can fuck off. Fatty fatty fat fat, fatty fatty fat fat. And because I’m chubby, I may also make fun about those dry basil branches of our world. Haha, bone, can I hang my coat hangers onto your hips? But no matter, we are not here to diss fringe groups (at least not now).

So it was like this: I was sitting at the roadside, totally out of breath, and had another 15 minutes to get to work. At my pace I would be more likely have traveled back in time and arrived in the Middle Ages. Fortunately – oh, what a wonderful, wonderful experience – stopped a car. And it was – oh, wonder what a blessing – a work colleague who just got drove to work by her brother. I couldn’t believe it. After all the suffering and the original sin, which I had to execute in my human life, at last something positive happened. I obviously increased immediately and in silence the 25-year-old Polish guy drove us into hell.

Then something happened. Something that quite possibly, somehow was a with happiness and beauty soaked situation. The sun shone through the frosty branches of the road through trees and blinded me, the car purred softly, and it should be the last five minutes I should do before the next layer of humiliation… it was the sounds coming from the CD player. Something I didn’t know.

I had heard it before, this electronic stuff, which you can dance to the clubs, this “I Came For You” ejaculate of the time, but this… that was so different. It was soft, and it was just nonsense, and even if there was no text, I understood it. I’ve got it. On that terrible day, I experienced something unique, because I fell in love with electronic music. I fell in love with Minimal. I fell in love with that straight, non-dramatic harmonies, I fell in love with a dominant bass, I fell in love with a fantasy of balance and commitment and lack of control. I felt such a profound epiphany which saved my day and my life.

As it is, when you’re young, you forget about the important events in life as fast as they came. In my case I forgot this moment when entering my job. Rather than directly running in, rub my ass in the face of my head and free a wet, bubbling fart with diarrhea, wrote a termination letter and burn their intermediate skin of the toes with it, and to proclaim a fuck finger that I would henceforth become a DJ (or at least passionate electro music listener), I sat at my desk and dialed the first number. A pensioner answered, called myself a stupid whore, “who just wanted to exclude him”. I sighed. And so it went.

I thought no more of the music, I thought about survival. I thought about homework and friends and stress with parents and smoking bongs. Accompanied by Disturbed and Jay-Z. The eclectic mix of my music taste has always been a side effect of my eternal self-discovery process, but we don’t look at them now. In sum, I was a normal-disturbed human without electronic music in my life and despite this one experience, this five-minute distortion in the time-space continuum, in which I was a different, more balanced person, I forgot about it.

It took several months, until someone in the secret smoking corner squeezed something into my hand. I would love to claim that he was in a trench in a shady place and I quietly motioned to come over, but, unfortunately it was just a pimply student from a year below me who said, he felt the best aural orgasm of his life when he had inserted the CD. He told me about jungles and deserts, and spoke in swollen metaphors, and how it would have made him “omg” when listening to it. As a prolific drug affine person I grabbed it when he gave me a pirated copy (yes, piracy, you victims!) If such a jerk can get high of it, then I want, too.

I sat in my room, darkened windows, and put on the CD.

There. It happened. The world went black around me, and all I could see were bright laser beams. Stroboscopic that I fucked my brain, which took my eyes the light in order to replace them with radiant beauty. This CD, it was my entry into a universe full of abandoned thoughts. It was the pure, abstract form of the wilderness of the people, it touched my soul like nothing else before, it dragged me into a state of trance, it set me free, it satisfied me, it exhausted me until I sweat in my bed and was trembled with joy. A tear ran down my cheek, because in my younger years I had never learned to let out my emotions freely. At this moment, which can be found forever in my future fossil bones, the image of love was expressed. The greatest gift that I art, specifically the music, could make. It breathed inspiration into my lifeless veins and left my heart almost burst from pressure.

This CD, it was Aril Brikha’s “Departure in Time”. It was an album – and I didn’t know of course – had blown many limitations, techno, house, tech house, deep house at its release in 1999 – no one exactly knew how to classify it. Even today I find it difficult to draw any boundaries at all, and ultimately it’s irrelevant. I don’t need a name for it.

Aril Brikha has published a new edition of this album, “Departure in Time – Revisited” this year, with both the old tracks, as well as some new ones. What can I say? It still moves me. But more than that, it reminds me of the beginnings of a passion that has enabled both the Internet and amazing inspiration to me. It’s an album in which I hardly dare to play to other people. Because of fear, they might not like. Almost as if I had produced it by myself.

And it also feels a bit like that.

Jack & Jones

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5 Kommentare

  • Die CD gefällt mir echt gut. Danke für den Tipp! :)

  • Robin

    Man streiche den ganzen Amokbla, ersetze “Aril Brikha – Departure In Time” durch Trentemøllers “The Last Resort” und es wäre meine Geschichte.
    Schön geschrieben. Danke.

  • Ist zwar für mich nicht die offenbarung wie sie es für dich war da ich mittlerweile die komplette Sparte abgehört hab, aber ich kann es sehr nachvollziehen. Ich war damals ebenfalls sehr begeistert.
    The Prodigy – Invaders Must Die, das Lied hab ich 1 Monat lang jeden Abend auf repeat gehört. Mittlerweile finde ichs zwar recht langweillig aber so in den ersten Jahren war das für mich echt der knaller. War mein erster Kontakt mit The Prodigy.

  • Starkes Stück Text, rettet mir gerade den Arbeitstag. Ich kann es 1 zu 1 nachvollziehen.

  • Monsieur Croche

    Toller Post! Gefällt mir auf jeden Fall viel Besser als die Tittenbilder-Posts ;)

ASOS