We Heart Anime - Kickers Vs. Tsubasa

Das alles geschah zu einer weit entfernten Zeit, als die internationale Spaßindustrie noch nicht darauf gekommen war, uns Kindern mit minderwertigen Sammelkarten, Kreiseln und Merchandise-Shit das Geld und die Seelen…
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Kickers Vs. Tsubasa

Das alles geschah zu einer weit entfernten Zeit, als die internationale Spaßindustrie noch nicht darauf gekommen war, uns Kindern mit minderwertigen Sammelkarten, Kreiseln und Merchandise-Shit das Geld und die Seelen aus dem Leib zu pressen. Da war es noch ultracool, sich am Nachmittag auf die fünf Arschbuchstaben zu setzen und ein paar pubertären Grinsekatzen dabei zuzusehen, wie sie Liebe, Leid und Latten in einem Match nach dem anderen miteinander verknüpften.

Näher als mit den Jungs von “Tsubasa” und den “Kickers” bin ich schweiß­treibendem Sport nie gekommen, ohne mich von senilen Sportlehrern begrapschen oder von Raudis aus den engen Sporthosen prügeln zu lassen. Und dennoch konnte ich mich nie so wirklich entscheiden, welchem der beiden Teams ich eher die Stange halten sollte. Tsubasa oder Gregor. Obwohl der im Original sicherlich nicht Gregor hieß. Eher Satoshi. Oder Mamoru. Oder Tsuyamauchiyoshitiu.

Tsubasa und seine fette Crew waren natürlich bekannter. Und größer und cooler und auch irgendwie wich­tiger. Tsubasa – das stand schon für Teamgeist. Und Moral. Und verdammt noch mal gewinnen! Die Kickers waren die Landeier vom Dorf, die sich glücklich schätzen durften gegen Großvater Takada im Hinterhof zu siegen. Selbst Mila Superstar und Mrs. Jo und ihre fröhliche Familie hätten die fertig gemacht.

Aber, aber… Die Kickers… die sind eben elf Freunde, die sich prima verstehen. Ob sie weinen, oder lachen, es ist ehrlich, was immer sie machen. Ob am Boden, oder oben, eine bessere Mannschaft gab es nie, gab es nie. Ob sie fallen, oder rennen, sie sind Freunde die sich niemals trennen. Und bevor man nach Haus geht, reicht man sich einander die Hände und hat was gelernt. Hip, Hip, hip, hurra!

Ach sind wir doch ehrlich, die kleinen Weicheier waren tausendmal sympathischer, als die hochgezüchteten Profis von Tsubasa. Mit ihrem ekligen Zeichenstil und der Perfektion am Ball. Die Kickers… das waren sympathische Schnarchdrosseln, so wie wir. Die kickten, um Spaß zu haben. Und um sich auf dem Feld etwas zu erzählen. Und wegen kleiner Strebermädels. Denn auch wenn Captain Tsubasa die meisten und wichtigeren Matches gewann… mein Herz eroberte nur eine einzige Mannschaft.

All this happened at a distant time before the international fun industry didn’t have the idea to press us to children with low-grade trading cards and merchandise shit money and souls from our bodies. When it used to be ultra cool to sit on our five ass letters in the afternoon and while watching some Mad Cats, when they linked love, suffering and slats in a match after the other.

I have never been closer to soccer than with the guys from “Tsubasa” and the “Kickers” without letting me grope from senile physical education teachers or have beat by jerks out of my trackies. And yet I could never really decide to which of the two teams I would rather stand. Tsubasa or Gregor. Although his name was certainly not Gregor in the original. Rather Satoshi. Or Mamoru. Or Tsuyamauchiyoshitiu.

Tsubasa and his bold crew were of course more known. And bigger and cooler, and somehow important. Tsubasa – that was a slogan for team spirit. And morality. And damn win! The Kickers were the eggs from the village who could be lucky to win against grandfather Takada in the backyard. Even Mila Superstar and Mrs. Jo and her happy family could beat them up.

But, but … The Kickers … are just eleven friends who are great with each other. Whether they cry or laugh, it’s always honest what they do. Whether on the ground, or above, there has never been a better team. Whether they fall, or run, they are friends who never split up. And before you go home, you take each other’s hands and learned something.Hip, hip, hurray!

Oh let’s be honest for just a sec, the small soft eggs were a thousand times more sympathetic than the high-bred professionals from Tsubasa. With their nasty character style and perfection on the ball… The Kickers were sympathetic jerks, like us. Who kicked to have fun. And to tell something on the field. And because of small nerd girls. Even if Captain Tsubasa won the most and more important matches… just one single team was able to win my heart.

ASOS

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