Krise in Kairo - Egypt Kills The InternetÄgypten tötet das Internet

Die Unruhen in Ägypten werden Tag für Tag lauter, stärker und spürbarer. Kairo brennt, die Menschen dort kämpfen für mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Mindestlöhne. Zum Schutz vor der sich aufbäumenden…
Krise in Kairo

Egypt Kills The InternetÄgypten tötet das Internet

Die Unruhen in Ägypten werden Tag für Tag lauter, stärker und spürbarer. Kairo brennt, die Menschen dort kämpfen für mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Mindestlöhne. Zum Schutz vor der sich aufbäumenden Meute hat die ägyptische Regierung nun einen Schritt veranlasst, der einmalig in der Geschichte der technischen Vernetzung ist: Sie ließen das Internet abgeschaltet. Und zwar komplett.

Haben andere Regimes, in denen sich Aufstände abzeichneten, bislang ihren Bürgern lediglich den Zugang zu Facebook und Twitter verwehrt, um ihnen die Koordination untereinander zu erschweren und den Informationsfluss nach außen zu verhindern, wurden die Provider in dem afrikanischen Staat gezwungen, ihre Server herunter zu fahren und den elektronischen Daten-Highway komplett dicht zu machen.

Zur Stunde sind Banken, Schulen, Firmen und Privatpersonen offline. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind kaum abzusehen und ein Ende dieses antianalogen Ausnahmezustands ist nicht in Sicht. Nur ein einziger Provider mit dem Namen Noor Group ist von der Sperre bisher verschont geblieben und auch weiterhin online. Warum weiß keiner. Hacker in der ganzen Welt drohen nun der Regierung: Wenn das Land den Informationsverkehr nicht wieder freigibt, dann werden sie öffentliche Webseiten attackieren.

Das große Problem an der Sache ist allerdings nicht nur die temporäre Abschottung Ägyptens von der Außenwelt, sondern dass diese ungewöhnliche Maßnahme Schule machen könnte. Bislang verzichteten Länder mit Unruheherden auf die komplette Abschaltung des Internets aufgrund der ökonomischen Konsequenzen, doch wie so oft gilt auch hier die Weisheit: Traut sich einer, ziehen die anderen mit. Und das wäre schließlich das Ende der digitalen Revolution.

via Engadget, Publique und Blogrebellen.

The riots in Egypt get bigger and bigger each day. Cairo burns, the people there fight for freedom, justice and minimum wages. To protect against the rearing pack the Egyptian government has initiated a step that is unique in the history of technical networking: They let the Internet turned off. And that completely.

Other regime, where have been be riots, so far only denied their citizens access to Facebook and Twitter to make it difficult for them to coordinate with each other and the don’t let any information to the outside, the providers in the African country had to shut down their servers and the electronic data highway.

Banks,, schools, companies and individuals are offline. The economic impact is difficult to see and so is a end to this anti-analog state of emergency. Only a single provider with the name Noor Group has been so far spared of the barrier and is still online. No one knows why.

The big problem in fact is not just the temporary isolation of Egypt from the outside world, but that this unusual action could get fans. Countries that were dispensed with trouble spots to the complete shutdown of the Internet because of the economical consequences, but as is often the wisdom applies here: Is one going forward, many will follow. And that would finally end the digital revolution.

via Engadget, Publique and Blogrebellen.

Farfetch

Abonniert unseren Newsletter!

Drückt hier, um weitere aktuelle Neuigkeiten über das Leben zu lesen und drückt hier, um eigene Artikel und Fotos einzureichen. Oder folgt uns auf Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr und Pinterest, um auf dem Laufenden zu bleiben.

NA-KD

Was ist deine Meinung?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Füge deinem Kommentar ein Bild hinzu:

9 Kommentare

Guess