Knallt das Internet - The Triforce Guide For Blogging

Dank AMY&PINK habe ich bereits viele großartige Abenteuer erlebt, einen Haufen tolle Leute kennen gelernt und immer mehr Kohle verdient. Tendenz bei allen drei Punkten: Steigend. Viele Menschen wollen deshalb…
Knallt das Internet

The Triforce Guide For Blogging

Dank AMY&PINK habe ich bereits viele großartige Abenteuer erlebt, einen Haufen tolle Leute kennen gelernt und immer mehr Kohle verdient. Tendenz bei allen drei Punkten: Steigend. Viele Menschen wollen deshalb Tipps von mir. Wie man das richtig macht. Wie man bloggt. Was der optimale Weg ist, um aus seiner Internetseite etwas Großes, Herausragendes und auch kommerziell Erfolgreiches zu machen. Und ich kann nur sagen: Ich habe keine Ahnung. Aber ich weiß, wie das bei AMY&PINK funktioniert hat.

Deshalb möchte ich all denjenigen, die vorhaben einen geilen Blog an den Start zu bringen, die drei Punkte näher bringen, die mir ungemein geholfen haben. All die Scheiße, die ich hier so semi-professionell von mir gebe, stammt einzig und allein aus meiner Erfahrung. Sie kommt von keinem Social-Media-Experten. Oder SEO-Hansel. Oder Internet-Guru. Obwohl ich wohl langsam zu einer grausamen und fetten Mutation aus allen drei verkomme.

Nehmt nicht alles wortwörtlich. Denn jeder, der auch nur irgendwie Erfolg im Netz haben möchte, muss seinen eigenen Weg finden. Immer. Jeder Tipp soll euch nur einen Anhaltspunkt geben und euch verdeutlichen, wie das bei AMY&PINK funktioniert hat – und noch immer funktioniert. Und wenn ihr Muschis seid, die unbedingt einen Independence-Blog ohne Kommerz und Werbung und abhängige Einflüsse haben möchten, dann verbiete ich euch weiter zu lesen. Dieser Guide gilt nur für Leute mit Eiern, die verdammt noch mal Geld mit ihrem Projekt verdienen, Kontakte knüpfen und etwas reißen wollen.

DIE DREI GOLDENEN PUNKTE

Brennt euch diese drei goldenen Punkte ins Gehirn, tätowiert sie euch auf eure Genitalien, tackert sie auf einem großen Zettel über euer Bett. Denn die sind wichtig. Wahrscheinlich das Wichtigste nach eurer Familie und dem Weltfrieden. Versucht alle drei so optimal, individuell und mit gutem Gewissen zu verinnerlichen und gleichzeitig auszuführen, wie nur irgendwie möglich. Sie sind das A und O für einen Blog, der die fetten Ärsche eurer Konkurrenz in Grund und Boden tritt. Garantiert.

Image

Bevor ihr überhaupt an Sidebars, Facebook-Einbindung und validen Code denkt, müsst ihr euch ein handfestes Image zurecht zimmern. Dieses Unterfangen wird wiederum in zwei Schritte aufgeteilt. Der erste Schritt ist das Image von euch selbst, wie sollen euch die Menschen im Netz sehen, der zweite Schritt ist das Image eurer Seite, wie kommt euer Blog rüber. Beide Images gehen Hand in Hand, sollten aber dennoch individuell unterscheidbar sein.

EUER IMAGE

Jeder, der im Internet irgendetwas reißen möchte, hat sich entweder über die Jahre hinweg oder sofort ein bestimmtes Image auferlegt, mit dem er im Netz herum gurkt. Marcel ist der austeilende Drecksack, René der allwissende Ubernerd, Clara die druffe Drogen-Muschi. Keiner gibt sich im Internet so wie er wirklich ist. Und das ist auch nicht schlimm. Natürlich dürft ihr dieses Image immer wieder gerne bewusst durchkreuzen, aber es macht wirklich Spaß sich aus eurer Persönlichkeit und einer Mischung aus Wunschdenken, Erwartungen und Geilheit eine Netz-Identität zu kreieren.

Was habt ihr für Hobbys, Vorlieben, in welcher Stadt lebt ihr? Mit welchen Leuten umgebt ihr euch gerne, was hört ihr für Musik, was schaut ihr für Filme, was ist euer Lieblingsessen? Baut euch aus jedem kleinen Detail ein Image, wie ihr ab jetzt im Internet auftreten wollt. Es sollte zu euch passen. Interessant, aber nicht zu aufgesetzt wirken. Verinnerlicht es, aber bleibt menschlich und glaubwürdig. Das ist wichtig. Und habt Spaß. Das ist noch wichtiger.

DAS IMAGE EURES BLOGS

Das hier ist total einfach. Weil: 1. Das Image eures Blogs muss mit dem eben für euch selbst kreierten konform gehen. Ist klar. Sonst wird’s lächerlich. 2. Baut euch ein simples Positionierungs-Kreuz. Das kennen Gebildete aus der Schule, Assis lernen es jetzt neu. Ihr malt ein Dreieck auf ein Blatt Papier, setzt an jede der drei Ecken einen ausgesuchten Blog, den ihr geil findet. Oder eine Seite. Oder ein Magazin. Alle drei müssen sich thematisch unterscheiden. Sonst bringt das nichts.

Zum Beispiel: Oben einen fetten Musikblog, links ein angesagtes Hipster-Magazin, rechts eine pseudoseriöse Artikel-Zeitschrift. Dann setzt ihr euren neuen Blog einfach in die Mitte. Das hier ist ab jetzt eure Welt und die Grenzen des Dreiecks sind auch die euren. Von diesem Zeitpunkt an besteht euer kümmerliches Leben daraus, aus allen drei Ecken das Geilste aufzusaugen, wiederzukäuen und es bei euch aufpoliert und mit eurem eigenen Schleim überzogen wieder in die weite Welt zu pusten.

Design

Euer Design ist das Erste, was die Leute von eurem Auftritt mitbekommen. Und deshalb ist es scheiße wichtig. Und zwar aus zwei Gründen: 1. für die Besucher, die einfach geflasht sein müssen, von dem, was sie da sehen. Damit sie wiederkommen, ihren Freunden und Kontakten davon erzählen, verlinken, stolz darauf sind zu sagen: “Boah ey, das hab isch voll entdeckt, voll geil ey.”

Aber auch besonders für die Leute, die auf Teufel komm raus Geld ins Netz pusten möchten. Und eure Seite dafür missbrauchen wollen. Agenturen, Firmen, Millionäre. Jeder von ihnen gibt eurem Blog nur eine einzige Chance, Cash zu machen. Die wollen bei euch werben oder etwas verkaufen oder etwas verlosen. Deshalb muss eure Seite in jeder Sekunde einfach nur geil aussehen. Die muss im Browser erscheinen und sofort in your face. Verstanden?

Der Name ist ebenfalls wichtig. Schreibt ein paar kompakte Sachen auf einen Zettel. Womöglich eine Mischung aus zwei hippen Wörtern, die eure Identität wiedergeben, toll klingen, leicht zu merken sind. Schaut parallel immer, ob es diesen Namen schon als Domain gibt. Zum Beispiel bei GoDaddy. Holt euch eine .com-Domain + Webspace. Zum Beispiel bei 1&1 oder Strato.

Schaut euch bei Webseiten-Galerien wie CSS Drive und Urban Trash um, was euch so gefällt. Wollt ihr eher Blog oder Magazin? Hell oder dunkel? Mit grellen Farben oder nicht. Das alles ist euch selbst überlassen. Hauptsache: Es brennt sich in die Augen eurer Besucher ein und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Und zwar im positiven Sinne. Malt euch ein Konzept auf ein Blatt Papier, das zieht ihr dann in Photoshop schön und zeigt es Leuten, die sich mit so etwas auskennen. Ich empfehle euch übrigens eine gesunde Mischung aus Blog und Magazin.

Mietet euch einen Webspace. Mit PHP5 und so ‘nem Kram. Blogspot und die gehostete Version von WordPress sind für Weicheier. Oder eben für total süße Modemädels (um meine Chancen bei ihnen jetzt nicht zu versauen…) Ladet euch anschließend ein richtiges WordPress-Paket herunter, werft es bei euch wieder hoch und installiert es. Kompetente Hilfe gibt’s im WordPress-Forum.

Wenn ihr von dem ganzen technischen Kram keine Ahnung habt, dann holt euch jemand, der eine hat. Weil wenn ihr von FTP, CSS und PHP noch nie etwas gehört habt, dann muss jemand ran, der eure Photoshop-Datei in einen funktionalen Code umwandelt. Gebt diesem Jemand Kohle. Oder jede Menge Bier. Oder lasst ihn mit eurer Freundin schlafen. Vorausgesetzt ihr habt eine und sie ist hübsch.

Konsequenz

Habt ihr euch ein Image und ein Design gebaut, dann kommt jetzt die größte Hürde, an der 99% eurer Konkurrenten (oder Mitstreiter, wie immer ihr sie auch ansehen wollt) scheitern: Konsequenz. Erfolg kommt nicht über Nacht. Umso besser ihr die beiden vorherigen Punkte umgesetzt habt, umso mehr Push gibt es nach oben. Aber oben bleiben, das müsst ihr schon selbst.

Schafft euch einen Feedreader (z.B. Google Reader oder Vienna) an, in den ihr die Blogs und Seiten haut, die eure Themenwelt auf eine schnelle und konstante Art abdecken. Am besten ausländische, da kommt der frischeste Input. Ordnet sie in Kategorien wie Mode, Musik, Kunst etc. Den geht ihr ab jetzt mehrmals am Tag durch und zieht euch die Artikel raus, die ihr wieder verwenden könnt.

Wenn ihr euch erfolgreiche Blogs wie Spreeblick, Les Mads und Nerdcore anseht, dann werdet ihr eine Gemeinsamkeit erkennen: Die hauen immer wieder neuen Input raus. Ahmt sie nach. Am besten solltet ihr 3 – 5 Artikel pro Tag veröffentlichen. Verteilt über den ganzen Tag. Am Wochenende könnt ihr ein wenig locker lassen. Aber Achtung: Werdet kein Raushau-Blog. Gebt euren Artikeln eine Seele, verpasst ihnen euren eigenen Stil und wechselt die Themen immer schön durch. Niemals drei Musikvideos nacheinander.

Mal ‘nen Text, mal eine Fotostrecke, persönlich, objektiv, viel und wenig. Es muss immer am Laufen bleiben, immer abwechslungsreich sein. Findet euren eigenen Rhythmus beim Schreiben. Und bleibt eurer festgelegten Themenwelt treu. Sonst verwischt eure Identität. Bastelt euch eine eigene Seite auf Twitter und Facebook, um eure Reichweite zu erhöhen und mit den Lesern zu kommunizieren.

SCHLUSSWORT

Jetzt kommt hier das übliche Blabla. Ihr müsst Spaß an der Sache haben, lieben was ihr tut, immer nach Höherem streben. Sonst funktioniert das nicht. Wenn ihr euren Blog nicht liebt, nicht lebt, dann habt ihr jetzt bereits verschissen. Ihr müsst von eurem Logo träumen, euch beim Betrachten der Seite selbst anfassen, die Weltherrschaft haben wollen. Und noch viel mehr. Versucht euer Glück, seid fleißig und gut. Und beglückt die Blogsophäre mit einem neuen durchdachten, noch nie da gewesenen Projekt, das wir gerne in unseren Reihen begrüßen. Wenn ihr das nicht drauf habt: Dann lasst es am besten bleiben.

Strellson

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