Der Tod von Delicious - Trust VolatilityMit Unbeständigkeit ist zu rechnen

Nichts ist von Dauer. Das merkt man nirgends mehr als im Internet. Nachrichten gehören in Windeseile zum alten Eisen, Blogs kommen und gehen im Sekundentakt und so manch vielversprechender Dienst…
Der Tod von Delicious

Trust VolatilityMit Unbeständigkeit ist zu rechnen

Nichts ist von Dauer. Das merkt man nirgends mehr als im Internet. Nachrichten gehören in Windeseile zum alten Eisen, Blogs kommen und gehen im Sekundentakt und so manch vielversprechender Dienst überlebt nicht einmal das erste Jahr. Wir haben die Hochs und Tiefs so mancher Digitalgiganten am eigenen Leib erfahren. Egal ob AOL, Lycos oder MySpace – oft bleibt den Konzernen nicht mehr übrig, als ein lautes Aufbäumen vor dem antianalogen Tod.

Dass Yahoo! nach dem Siegeszug von Google zunehmend an Relevanz verliert, ist kein Geheimnis mehr. Die Umsätze fallen, die Benutzerzahlen schwinden und die Funktionen werden abgebaut. Der einst so wichtigen Suchmaschine sterben die Gliedmaße ab, bevor sie endgültig ins Nirvana einzieht. Große Aufregung hat bei vielen Digital Natives besonders die Ankündigung ausgelöst, den beliebten Bookmark-Dienst Delicious abzuschalten. Dort konnten gewiefte Nutzer wichtige und interessante Links speichern und mit der Welt teilen. Kostenlos. Nun ist das Geschrei ist groß.

Die Nachricht der Schließung hat sich dank Facebook und Twitter rasend schnell im internationalen Netz verteilt und nun bangen Millionen von Nutzern um ihre geliebten Links. Fast schon panisch werden (manchmal sogar gebührenpflichtige) Alternativen gesucht, Petitionen gegen die Schließung unterschrieben und verzweifelt gejammert. Und die ersten bangen bereits um die letzten guten Yahoo!-Dienste.

Doch die Aufregung ist unverständlich. Jedem dürfte klar sein, dass Dienstleistungen, die man im Internet in Anspruch nimmt, niemals von Dauer sein können. Soziale Netzwerke werden gewechselt wie kratzige Unterhosen, Suchmaschinen nutzt man nach Funktionalität und Bloghoster müssen dem aktuellen Trend standhalten – sonst sind die User ganz schnell weg.

Wer also Fotos auf Flickr lädt, Videos zu YouTube verschiebt oder eben Links auf Delicious archiviert, der muss damit rechnen, dass diese Dienste weder unsterblich noch für immer da sein werden. Das nennt man gesunder Menschenverstand. Denn egal wie traurig der Tod von Delicious auch sein mag, im Netz, wie im echten Leben, zählt eben nur ein Satz: Verlasse dich auf andere und du bist verlassen.

Nothing is permanent. It shows nowhere more than on the Internet. News are in no hurry scrap heap, blogs come and go every second and so many promising service survives not even the first year. We have experienced the highs and lows so many digital giants firsthand. Whether AOL, Lycos, or MySpace – there is often not much left to the corporations, as a loud gasp anti analogue of death.

That Yahoo! by the advent of Google loses more and more Digital Natives provoked particularly the announcement that the popular bookmark service Delicious will be shut down soon. There clever users could store important and interesting links and share them with the world. For free.

The news of the closing has, thanks to Facebook and Twitter rapidly distributed in the international network and now millions of users are afraid what will happen to their beloved links. They are searching in panic for (sometimes expensice) alternatives, sign petitions against the closure and cry desperately. And the first one is already anxious about the last good Yahoo! services.

But the excitement is not understandable. Everybody should know that services which are taken in the Internet, can never be permanent. Social networks are changed as scratchy underwear, search engine you use for functionality and blog hosting should withstand the current trend – otherwise users quickly move on.

So if you upload photos to Flickr, movie videos to YouTube or just archive links on Delicious, you have to reckon with the fact that these services will be neither immortal nor there forever. This is called common sense. Because no matter how sad the death of Delicious may be, on the net as in real life it is only a one sentence: Rely on others and you’re left.

Puma

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s.Oliver