Tron Legacy - Game Of Your LifeDas Spiel deines Lebens

Als Disney ankündigte, den Nerd-Klassiker “Tron” knapp 30 Jahre nach dessen Premiere neu aufleben zu lassen, brodelten bei den überlebenden Geeks gemischte Gefühle. Von Vorfreude über Angst bis hin zu…
Tron Legacy

Game Of Your LifeDas Spiel deines Lebens

Als Disney ankündigte, den Nerd-Klassiker “Tron” knapp 30 Jahre nach dessen Premiere neu aufleben zu lassen, brodelten bei den überlebenden Geeks gemischte Gefühle. Von Vorfreude über Angst bis hin zu Blasphemie war alles dabei, schließlich deutete einiges darauf hin, dass “Tron Legacy” nach “Star Trek”, “Karate Kid” und “Alice in Wonderland” wieder nur eine aufgewärmte, aber Geld einbringende, Herzlosigkeit werden würde, die dem Klassiker die Seele raubt und inmitten der Belanglosigkeit versinkt.

Wir durften das lang erwartete Sequel vorab mit eigenen Augen begutachten und uns davon überzeugen, ob der Film sowohl an das Original heranreicht, als auch für Leute sehenswert ist, die 1982 keine Lust auf Kino hatten – oder eben noch gar nicht geboren waren. Was einem fernab von Story oder den Charakteren sofort auffällt, ist die atemberaubend geile Optik, die den Zuschauer mit einem Schlag in diese einzigartige blaue Welt hineinzieht. Alles scheint mit Liebe und Sorgfalt animiert zu sein, man spürt ohne Pause den Einfluss des ersten Streifens.

Egal ob die Lichtrenner rasend schnell über die glatten Oberflächen der digitalen Welt düsen, die Anzüge der Protagonisten in grellen Farben leuchten oder einem die bedrückende Atmosphäre des Programms auf die Laune schlägt – “Tron Legacy” ist ohne Zweifel einer der bestaussehendsten Filme dieses Jahres.

Die Story ist schnell erzählt, aber deswegen nicht minder spannend. Sam macht sich auf seinen verschollenen Vater Kevin Flynn zu finden und landet in einer von Bits und Bytes dominierten künstlichen Welt, in der tödliche Wettkämpfe auf der Tagesordnung stehen. Gemeinsam mit der hübschen Quorra reisen Vater und Sohn anschließend durch das gefährliche Cyber-Universum, um einen Ausweg aus der antianalogen Hölle zu finden – und dabei am besten nicht draufzugehen.

Weniger überzeugen können da leider die Schauspieler. Natürlich ist Olivia Wilde (vielen noch als knallharte Lesbe aus “O.C., California” bekannt) Sex pur und auch der Rest der Mannschaft ist mit Jeff Bridges, Garrett Hedlund und Bruce Boxleitner objektiv gut besetzt, aber irgendwie vermisst man bei all ihren Dialogen, Taten und Gesten die Liebe zum Film. Oft scheint es, als wären sie entweder nicht ganz bei der Sache oder würden die Tiefe ihrer Aktivitäten gar nicht so wirklich wahrnehmen. Ein wenig mehr Charakterstärke hätte man sich da schon wünschen können.

Herausreißen kann dies nur wieder der monumentale Soundtrack der französischen Band Daft Punk. Die Tracks sind eine goldene Mischung aus orchestraler Filmmusik und futuristischen Klängen – einfach perfekt für genau dieses Projekt und nachdem uns die Scheibe auch noch in die Hand gedrückt wurde, konnten wir uns auch noch zu Hause in Ruhe von dessen phänomenaler Qualität überzeugen.

Allem in allem ist “Tron Legacy” ein bombastischer Film, der durch opulente Optik und tolle Musik überzeugt, durch die Schwächen der Schauspieler und der überperfekten Kulisse aber nicht ganz an den Charme des Klassikers heranreicht. Ansehen solltet ihr ihn euch auf jeden Fall, auch wenn ihr das Original nicht kennt. Und wer sich ganz und gar nicht mit diesem nerdigen Kampf der digitalen Mächte anfreunden kann, dem sei zumindest der Soundtrack ans Herz gelegt. Den kann man schließlich auch so genießen.

When Disney announced to revive the nerd-classic “Tron” almost 30 years after its premiere, in surviving Geeks simmered mixed feelings. From anticipation about fear to blasphemy was there everything, because danger was big that after “Star Trek”, “Karate Kid” and “Alice in Wonderland” “Tron Legacy” will only be another warmed, but money transferring, heartlessness movie without the soul of the classic.

We were allowed to examine the long-awaited sequel in advance with your own eyes and convince that the film reaches both to the original and is worth seeing for people who didn’t want to go to the cinema in 1982 – or just weren’t born then. Beside the story or the characters you immediately notice the stunning sexy look, which gets you at the moment of the beginning into this unique blue world. Everything seems to be animated with love and care, you can feel without a break the influence of the first movie.

No matter whether the light cycles run rapidly over the smooth surfaces of the digital world, the suits of the characters light up in bright colors or the oppressive atmosphere of the grid fails on the mood – “Tron Legacy” is without doubt one of the best looking films this year.

The story is quickly told, but not any less exciting. Sam wants to find his missing father Kevin Flynn and ends up in an artificial world dominated by bits and bytes, where deadly competitions are on the agenda. Together with the beautiful Quorra father and son travel through the dangerous cyber universe to find a way out of the anti analog hell – and best without dying.

Sadly the actors can not really convince. Of course, Olivia Wilde (many still know here as the tough lesbian from “The OC”) is pure sex and the rest of the team is with Jeff Bridges, Garrett Hedlund and Bruce Boxleitner objectively well casted, but somehow you missed in all its dialogues, actions and gestures the love of the film. It often seems as if they were not by heart, or would not perceive the depth of their activities. A little more strength of character would have been great.

But okay, then there’s the soundtrack of Daft Punk and it’s huge! The tracks are a golden mixture of orchestral film music and futuristic sounds – perfect for this project and as we get the disk into our hands, we were able to convince even at home in of its phenomenal quality.

All in all “Tron Legay” is a bombastic film that convinced by opulent visuals and great music, because of the weaknesses of the actosr and the over perfect setting not reach the charm of the classic. But you should watch it in any case, even if you do not know the original. And if you absolutely can not make friends with the nerdy battle of the digital powers, then there’s still the soundtrack. Because that one you can also enjoy pure.

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