We Heart Anime - Princess MononokePrinzessin Mononoke

Kurz vor dem Millenium brach in Deutschland gerade das Anime-Fieber aus. “Sailor Moon” war mit einem furiosen Finale zu Ende gegangen, “Pokémon” und “Dragon Ball” standen in den Startlöchern und…
We Heart Anime

Princess MononokePrinzessin Mononoke

Kurz vor dem Millenium brach in Deutschland gerade das Anime-Fieber aus. “Sailor Moon” war mit einem furiosen Finale zu Ende gegangen, “Pokémon” und “Dragon Ball” standen in den Startlöchern und die AnimaniA avancierte zur Bibel aller Japan-Nerds, Cosplay-Fetischisten und Manga-Leser. 1999 öffneten sich dann zum ersten Mal die Tore zur AnimagiC, der größten (und bis dato einzigen) deutschen Anime-Convention und während ich mich zwischen all den freakigen Menschen wie im siebten Himmel fühlte, wurde mir eine Eintrittskarte in die Hand gedrückt: “Mononoke-hime”. Im Kino. Original mit deutschen Untertiteln. Mein Herz stand still.

Die Geschichte um den verfluchten Krieger, der auf seiner qualvollen Reise einer Wolfsprinzessin begegnete und mit ihr gemeinsam den Kampf gegen dunkle Mächte, gierige Waschweiber und betrunkene Banditen aufnahm und am Ende Gott persönlich in die Arme lief, war nicht einfach nur ein Zeichentrickfilm – es war ein Epos. Die aufbrausende Musik, der fabelhafte Stil und diese kleinen süßen Waldgeister; ich war überwältigt von so viel Liebe und Dramatik, dass sich die zwei Stunden tief in mein Herz eingebrannt haben – während meine Mutter neben mir bereits nach zehn Minuten einschlief.

Egal wie viele tolle Filme das Studio Ghibli auch im Nachhinein produzierte und ohne Rücksicht darauf wie grandios schön Titel wie “Chihiros Reise ins Zauberland” und “Ponyo” auch waren – wenn ich an “Prinzessin Mononoke” denke, dann überkommt mich ein Gefühl der Monumentalität, welches weit über die Bedeutung jedes anderen Animes hinausgeht. Und das obwohl Disney versucht hat, dieses Meisterwerk so gut es geht zu boykottieren. Qualität setzt sich eben immer durch.

Just before the millennium the anime fever broke out in Germany. “Sailor Moon” ended with a spectacular finale, “Pokémon” and “Dragon Ball” were at the ready and AnimaniA became the bible of all Japan nerds, cosplay fetishists and manga readers. Then in 1999 AnimagiC opened the doors for the first time, the largest (and to date only) German anime convention, and between all those freaky people I felt like being in heaven. Someone gave me a ticket into my hands: “Mononoke-hime”. In the cinema. Original version with German subtitles. My heart stood still.

The story of the cursed warrior who met a wolf princess on his painful journey, took up the struggle against dark forces, greedy wash women and drunken bandits and in the end ran into the arms of God was not just a cartoon – it was epic. The surging music, the fabulous style and this cute little forest spirit – I was overwhelmed by so much love and drama that the two hours have burned deep into my heart – while my mother fell asleep next to me after ten minutes.

No matter how many great movies Studio Ghibli has produced since then and regardless of how grand beautiful titles such as “Spirited Away” and “Ponyo” were – when I think of “Princess Mononoke”, then I am overcome by a sense of monumentality that goes far beyond the significance of any other anime. And even though Disney has tried to boycott this masterpiece as much as possible. Quality just always wins.

ASOS

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