Misfits - Petty Criminal SuperheroesKleinkriminelle Superhelden

Sich in eine neue Serie zu verlieben benötigt Zeit und Offenheit. Schließlich haben wir bereits so viele TV-Charaktere in unser kleines Herz geschlossen und uns mit ihnen identifiziert, dass es…
Misfits

Petty Criminal SuperheroesKleinkriminelle Superhelden

Sich in eine neue Serie zu verlieben benötigt Zeit und Offenheit. Schließlich haben wir bereits so viele TV-Charaktere in unser kleines Herz geschlossen und uns mit ihnen identifiziert, dass es langsam wegen Überfüllung geschlossen werden müsste. “Misfits” wurde uns als krasse Alternative zu “Skins” verkauft und hat sich all unseren Hass bereits vor dem Ansehen redlich verdient. Durch viel Überwindung und eine Menge Alkohol im Blut haben wir am Wochenende dann doch der ersten Staffel eine Chance gegeben und wurden bestätigt, enttäuscht und überrascht.

Die Story ist simpel und an den Haaren herbei gezogen. Eine Gruppe Jugendlicher wird wegen diverser kleiner Delikte zur Sozialarbeit in einer städtischen Begegnungsstätte verurteilt. Dort trifft sie der Blitz, wodurch sie teils beknackte übernatürliche Fähigkeiten erhalten. Curtis kann in der Zeit herum hüpfen, Simon ist gelegentlich unsichtbar und wer Alisha auch nur kurz berührt, möchte heißen und leidenschaftlichen Sex mit ihr. Und zwar sofort.

Bereits in der ersten Folge bringen die Jungs und Mädels einen verrückt gewordenen Streetworker um die Ecke, woraufhin dessen verbliebene Freundin zur kleinen Detektivin wird. Es geht um zurück gewiesene Liebe, abstruse Was-wäre-wenn-Geschichten und Geschlechtsverkehr mit alten Omis. Und um die kaputten Leben junger Außenseiter, die nicht wissen, was sie mit eben diesem anfangen sollen.

“Misfits” ist keine Perle der englischen TV-Landschaft und dennoch hat die Serie ein gewisses Wohlwollen erzeugt. Denn irgendwie ist man doch neugierig. Was geschieht dort, warum und besonders wie? Leider haben die Produzenten teils widerlich unsympathische Darsteller erwischt, 98% der Geschichte finden in diesem kühlen Community Center statt und keiner der Charaktere will einen so recht mitreißen.

Dennoch ist der etwas abstruse Mix aus Jugenddrama, Science-Fiction und Krimi für all diejenigen einen Blick wert, die irgendwie auf diesen besonderen E4-Stil stehen und sich auch von unglaublich hässlichen Blondinen mit Hakennase nicht abschrecken lassen. In Großbritannien läuft nun seit einigen Wochen die zweite Staffel von “Misfits”. Nette Serie – aber an “Skins” reicht sie keineswegs heran.

Falling in love with a new tv-show takes time and openness. Finally, we have already closed so many TV characters in our little heart and identified with them that it should be closed down because of overcrowding. “Misfits” was sold to us as a strong alternative to “Skins” and has earned all our honest hatred before watching. Thanks to a lot of overcome and alcohol in the blood we gave the first season given a chance at this weekend and were confirmed, disappointed and surprised.

The story is simple and far-fetched. A group of teens are convicted of various offenses to social work in an urban community center. A flash hits them, which gives some schmo supernatural abilities to them. Curtis can jump back and forward in time, Simon is sometimes invisible and who touches Alisha just briefly wants hot and passionate sex with her. Right now.

Already in the first episode the boys and girls kill some crazed street worker, whereupon his girlfriend becomes a little detective. It’s all about rejected love, abstruse what-if-stories and sex with old grannies. And about the broken lives of young outsiders who do not know what to do with just this.

“Misfits” is not a pearl of the British TV landscape, yet the series has generated some good will. Because somehow you’re curious. What is happening there, why, and especially how? Unfortunately, the producers have caught some disgusting unsympathetic cast, 98% of the story takes place in this ugly community center, and none of the characters carry you along.

Nevertheless, the somewhat abstruse mix of teen drama, science fiction and mystery is worth a look for those who like this particular E4 style and are not deterred by incredibly ugly blondes with a hooked nose. In the United Kingdom the second season of the show is aired for several weeks now. It’s somehow nice – but “Skins” is so much better.

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Mister Spex

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