We Heart Anime - Love Hina

In so ziemlich jedem billigen Anime scheint es immer um die gleiche Geschichte zu gehen. Ein kleiner schüchterner Schüler mit Topffrisur und unberührten Genitalien wird urplötzlich in das Abenteuer seines…
We Heart Anime

Love Hina

In so ziemlich jedem billigen Anime scheint es immer um die gleiche Geschichte zu gehen. Ein kleiner schüchterner Schüler mit Topffrisur und unberührten Genitalien wird urplötzlich in das Abenteuer seines Lebens gezogen. Beim nächsten Augenaufschlag findet er sich entweder in einer verwunschenen Welt wieder, muss mit riesigen Roboter gegen vermaledeite Außerirdische kämpfen oder landet – wie in diesem Fall – in einem Haus voller Mädels. Und ungefähr ab diesem Zeitpunkt hat mich “Love Hina” überzeugt.

Keitaro ist ein verpickelter Streber und sein größter Traum ist es an der Universität von Tokio aufgenommen zu werden. Dieses Versprechen hatte er einst seiner süßen Sandkasten-Freundin gegeben, die auf mysteriöse Art und Weise verschwand und seitdem nie wieder aufgetaucht war. In der Hauptstadt angekommen wird er aus unerfindlichen Gründen Chef eines Pseudopuffs und verknallt sich sofort in die blonde Naru, die nicht minder heiß ist, als ihre zahlreichen Gespielinnen.

Der Charme von “Love Hina” entfaltet sich erst, nachdem man seine Hose wieder verschlossen und gemerkt hat, dass es sich bei der Serie nicht um einen schmierigen Hentai-Auswuchs mit jeder Menge Tentakeln und kreischender Minderjähriger handelt, sondern um eine gar zauberhafte Saga voller tiefgreifender Liebe, schreiend komischer Mitbewohner und bösartiger Roboter-Schildkröten. Und Titten.

Es grenzt schon fast an Blasphemie, dass dieses Schmuckstück der östlichen Zeichenkunst nie die Aufmerksamkeit in Deutschland genossen hat, die es zweifellos verdient hätte. Aber so wohnt einem zumindest das Gefühl inne, dass man einer der wenigen Jungs ist, die sich immer wieder neu in einer der vielen hübschen und abwechslungsreichen Damen verlieben durften. Die burschikose Naru, die gefährliche Motoko oder doch lieber die dauerdruffe Mitsune? Egal, solange man die Finger von Kaolla lässt – das wäre dann nämlich gleich wieder pädophil. Oder so.

In just about every cheap anime it always seems to be about the same story. A little shy student with Beatles hair and untouched genitals is suddenly pulled into the adventure of his life. The next upward glance, he has located in an enchanted world, has to fight with giant robots against alien finds himself – as in this case – in a house full of girls. And about this time “Love Hina” got me.

Keitaro is a pimply geek and his greatest dream is to be accepted at the University of Tokyo. This promise he had once given his sweet sandbox girlfriend who disappeared mysteriously and was never since reappeared. Arriving in the capital, he becomes for some unknown reason the manager of a pseudo brothel and gets a crush at the blond Naru, which is not less hot as many of her playmates.

The charm of “Love Hina” develops only after you have shut up your trousers and notice that the show is not a greasy Hentai outgrowth with lots of tentacles and screaming minors, but an even magical saga full profound love, funny roommates and vicious robotic turtles. And tits.

It verges on blasphemy that this jewel of the eastern art of drawing didn’t get the attention in Germany as it had deserved with any doubt. But that’s great, because then you are one of the few other men out there, who are allowed to fall in love with any of those girls in every episode. The tomboyish Naru, dangerous Motoko or maybe dopehead Mitsune? No matter, as long as you let the fingers of Kaolla – that would then some kind of pedophile. Or something like that.

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