We Heart Anime - Neon Genesis Evangelion

Vor rund zehn Jahren lief jede Dienstag Nacht ein japanischer Zeichentrickfilm auf VOX. Original synchronisiert mit deutschen Untertiteln. Ich weiß das noch ganz genau, da ich zu dieser Zeit einen…
We Heart Anime

Neon Genesis Evangelion

Vor rund zehn Jahren lief jede Dienstag Nacht ein japanischer Zeichentrickfilm auf VOX. Original synchronisiert mit deutschen Untertiteln. Ich weiß das noch ganz genau, da ich zu dieser Zeit einen nahe liegenden Sprachkurs besuchte und mir jede Folge auf Videokassette aufnahm, weil ich am nächsten Morgen in die Schule musste. Nach Hause gerannt, Fernseher angeschaltet, nass gemacht. Und ich starrte gebannt auf den Titel: “Neon Genesis Evangelion”.

Jede Folge war eine Erleuchtung für mich. Es geht um riesige Roboter. Mit Menschen drin. Und eine Untergrundorganisation, die außerirdische Engel bekämpft. Tokio nach der knappen Zerstörung der gesamten Welt. Die sexy Rothaarige Asuka aus Deutschland, der schüchterne Shinji, die ständig neu geklonte Rei und die biertrinkende und rüpelhafte Misato. Und der Pinguin. Ständig explodieren Städte, Gott persönlich scheint jede Kreatur zu hassen und immer mehr Geheimnisse aus der Bibel und der widerlichen Vergangenheit der einzelnen Protagonisten kommt ans Licht.

Am Ende drehen alle vollkommen durch und die letzte Folge ist nur noch ein psychischer Irrgarten aus katastrophalen Sprüchen, verstörenden Bildern und blutigen Gehirnficks. Eltern, Kinder, Liebe, Sinn des Lebens? Alles total für den Arsch. Die Fans heulten beim Abspann, der Regisseur hasste die Fans und brachte danach noch einen Film heraus, in dem er einfach alle killte. Damit endlich Ruhe war.

Niemals wieder nahm mich ein Anime so sehr von hinten wie “Neon Genesis Evangelion”. Mit seiner verworrenen Story, den liebevollen Charakteren und den überriesig geilen Robotern. Und ich war wie Rudolf in Asuka verliebt. Oh mein Gott, wenn ich auch nur eine imaginäre Person zum Leben erwecken und nach Las Vegas schleifen könnte, dann wäre das Asuka. Ach, weist mich doch endlich in die Klapsmühle ein.

About ten years ago every Tuesday night, a Japanese animated film was shown at VOX. Original synchronized with German subtitles. I remember this very well since I visited this time an obvious language course and I recorded every episode on video tape, because I had the to go to school in the morning. Running home, television on, made myself wet. And I stared spellbound at the title: “Neon Genesis Evangelion”.

Each episode was an epiphany for me. It’s about giant robots. With people in it. And an underground organization, fighting against the alien angels. Tokyo after the barely destruction of the entire world. The sexy redhead Asuka from Germany, the timid Shinji, the ever newly cloned Rei and the beer-drinking and loutish Misato. And the penguin. Constantly exploding cities, God seems to personally hate any creature, and more and more secrets from the Bible and the nasty past of the individual protagonist comes to light.

At the end everybody becomes absolutely crazy and the last episode is only a psychological maze of devastating spells, disturbing images and bloody brainfucks. Parents, children, love, meaning of life? Everything is fucked up. The fans howled when the credits roll, the director hated the fans and then brought out another movie in which he kills them all. This was peace at last.

Never again an anime took me so much from behind as “Neon Genesis Evangelion”. With its convoluted story, the characters and the huge horny robots. And I was totally in love with Asuka. Oh my God, if I could give just one imaginary person a real life and grind to Las Vegas, then it would be Asuka. Oh, come on, someone please take me to the loony bin.

Mister Spex

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