Rettet die Armen - Do You Believe in God?Glaubst du an Gott?

Der große Macker am Rande des Universums vereinte in sich schon immer die größten Fragen des Lebens: Wo kommen wir her? Was sollen wir hier? Und wo gehen wir überhaupt…
Rettet die Armen

Do You Believe in God?Glaubst du an Gott?

Der große Macker am Rande des Universums vereinte in sich schon immer die größten Fragen des Lebens: Wo kommen wir her? Was sollen wir hier? Und wo gehen wir überhaupt alle hin, wenn uns der Reisebus aus Neckar über den Haufen gerollt hat? Nichts ist für mehr Kriege, Leid und tote Menschen verantwortlich, als der Glaube an einen Gott. Oder mehrere. Oder das fliegende Spaghetti-Monster.

Nun hat eine total wichtige Umfrage ergeben, dass umso ärmer die Menschen sind, sie umso stärker an eine heilige Macht glauben. Ganz vorne mit dabei: Leute aus Bangladesch, Niger und dem Yemen. Richtig gesehen: Länder, die in der Dritten Welt meilenweit unter der Armutsgrenze krabbeln, stützen sich mit allem, was ihnen zur Verfügung steht, auf Gott. Stattdessen ist der Glaube in Nationen wie Schweden, Japan und England nichts mehr als ein sonntägliches Hobby, um die Nachbarn zu beeindrucken.

Und wir kennen das von uns selbst: Umso heißer uns der feurige Atem des gnadenlosen Schicksals in den Eier brennt, umso eher fallen wir auf die Knie und betteln den großen Chef an, uns noch einmal davon kommen zu lassen. Der Ehebruch soll nicht auffallen? Die Steuerhinterziehung nicht zur Anzeige gebracht werden? Der Lungenkrebs wieder verschwinden? Gott wird das schon regeln. Irgendwie…

Wie sieht es denn bei euch aus? Denkt ihr, dass zwischen der Höhe des Einkommens und dem Glauben an die Kirche ein direkter Zusammenhang liegt? Glaubt ihr denn an einen alten Mann mit weißem Rauschebart, der euch tagtäglich bei all den schweinischen Dingen beobachtet, die ihr im Hinterzimmer so treibt? Und geht ihr noch regelmäßig in die Kirche oder war euch der sektenmäßige Verein schon immer ein Dorn im Auge? Höhere Macht, Papstlecker, Antichristen? Ihr seid gefragt!

The big boss on the edge of the universe has always united the biggest questions of life in him: Where do we come from? What should we do here? And where are we going, when the bus from the New Jersey rolled over us? Nothing is more responsible in wars, suffering and dead people than the believe in one God. Or several. Or the Flying Spaghetti Monster.

Now, a totally important survey showed that all the poorer the people, are, the more strongly they believe in a holy power. Right up there: People from Bangladesh, Niger and Yemen. Properly seen, countries that crawl in the Third World for miles under the poverty line, base themselves with everything they have on God. Instead, the belief in nations such as Sweden, Japan and England is nothing more than a Sunday hobby, to impress the neighbors.

And we know of ourselves, the more we burn the fiery hot breath of the ruthless fate in the balls, the sooner we drop on our knees and beg for the big boss to let us once more continue without a bad end. Adultery should not attract attention? The tax evasion should not be reported? The lung cancer should disappear? God will do his best. Somehow…

How is that with your life? Do you think between the amount of income and faith in the Church is a direct connection? Do you believe in an old man with a white beard, who watches you every day when you do all the swinish things? And are you still going to church regularly or has the whole cult always pissed you off? Higher power, the Pope, Antichrist? That’s your chance!

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15 Kommentare

  • ExoticBits

    Die Menschen allgemein sind immer noch viel zu religiös, auch in DE. :( Glaube entsteht durch Unwissenheit und Angst oder durch beides gleichzeitig. Ich hatte schon in der Grundschule immer Probleme mit meinen Religionslehrern. :D

  • Marcel

    Ich glaube mein Reli-Lehrer hat selbst nie so recht an das geglaubt, was er da verzapft hat. Bin dann eh auf Ethik umgestiegen. Sekten-Massenorgien und wie der Tod funktioniert. Saugeil.

  • Samuel

    Wenn es Menschen Kraft gibt – bitte. Ich kann damit nichts anfangen und bin froh nicht getauft zu sein.

  • Anja

    Meine letzte Beziehung scheiterte mitunter aus dem Grund, dass er zu gläubig war. Für jemanden wie mich, der aus eigenen Kräften Entscheidungen treffen kann etc., war sowas schwer zu akzeptieren.
    Das Beste war dann an einem Abend im Club: “Mir gehts grad nich gut – ich geh’ ins Auto beten”. Da hielt mich nichts mehr und ich schrie und schlug um mich :D

  • Ngai

    Das Thema füllt Bücher ;) Aber es ist nun mal so wie es ist!

  • angst

    es besteht ein zusammenhang zwischen intelligenz und gottesglauben. je intelligenter, desto weniger gläubig. quelle: richard dawkins “gotteswahn”, soweit ich mich erinnere.
    passt auch damit zusammen, dass das potential und die intelligenz von armen menschen kaum gefördert wird und sie deswegen ungebildeter sind.

  • corinna

    Puh, hast Du schon einmal was von “je… desto” Sätzen gehört? Das wäre von großem Vorteil um als Leser vielleicht nicht über diese Sätze hier zu stolpern.
    Ach, eine Frage hast Du ja auch gestellt – unter einem so äußerst geschmacklosen Foto und leider nicht lustigen Einleitung (was sie ja ganz sicher sein sollte) hätte ich überhaupt keine Lust zu kommentieren.

  • Ameise

    @ Angst
    Nö das hat nicht so viel mit Intelligenz zu tun. Mit Bildung schon.

  • Maik

    @corinna: Bist du gestern von Opa geschwängert worden oder was? Spiel dich hier mal nicht so auf du Trullertante!

  • Max

    Ich glaube an Gott, bin aber gegen die Kirche. Ich denke einfach das es eine höhere macht gibt renne aber nicht jeden Sonntag in die Kirche und werde meist nur zu Weihnachten dahin verschleppt.

  • angst

    @ameise: ja, ich geb dir vollkommen recht. bildung ist ja nicht intelligenz. aber ich glaube, auch die intelligenz ist eher von der umwelt und von der förderung abhängig, als von den genen.
    ich möchte nicht behaupten, dass in armen ländern die leute weniger intelligent wären – das wäre ja nahezu sarrazzinesk. ich meine nur, dass sie eben ihr potential nicht ausschöpfen können, aufgrund von harten lebensumständen.

  • Das ist doch ganz einfach zu erklären.
    Da, wo es den Menschen schlecht geht, wollen die Menschen Hoffnung, um nicht aufzugeben und das alles zu schaffen -> Sie brauchen einen Gott, auf den sie hoffen können. Es hält sie am Leben.
    Wir haben’s so gut, dass wir niemanden brauchen, der uns Hoffnung oder Stärke gibt. Wir packen das auch so.
    Hinzu kommt natürlich auch, dass wir eine viel bessere Bildung genießen und daher auch mit Evolution etc pp vertraut sind und einige schlagkräftige Argumente haben, die gegen einen Gott spechen.

    Ich persönlich glaube nicht an Gott. Ich hab es allerdings mal, deswegen hab ich mich auch mit 14 taufen und konfirmieren lassen. Das bereue ich heute. Ich würde manchmal gerne daran glauben können- einfach, weil es das Leben sehr erleichtern kann- aber es geht nicht mehr. Ich bin zu realistisch geworden.

  • Christian

    Ich glaube an Gott und gehe auch regelmäßig unregelmäßig in die Kirche.
    Dass Menschen an Gott glauben, nur weil es ihnen schlecht geht, halte ich für falsch. Ich kenne genug Leute, denen die Sonne aus dem Arsch scheint, die aber trotz allem an Gott glauben, beten, in die Kirche gehen“¦ das volle Programm.

    Dass das Bild der Kirche so mies ist nach außen ist allein die Schuld der Kirche. Mit Dingen, die vor 200 Jahren schon Out waren, die Leute anlocken zu wollen funktioniert nicht.
    Und zum großen Teil liegt es auch an den Leuten, die nur noch in die Bibel schauen und nicht mehr über den Buchdeckel hinaus in die Welt. Wenn ich solche Leute dann sehe, wie sie wirklich Sektenmäßig Leute zutexten und ggf. als Lügner oder Ungläubige darstellen, verstehe ich voll und ganz, dass sich viele von der Kirche trennen.

    Kirche ist nicht gleich Kirche. Nur weil in der einen Kirche der Pfarrer sich an den kleinen Jungs vergreift ist der Rest der Kirche noch lange kein Swingerclub. Nur weil auf dem einen Festival abgefuckte Musik läuft und Menschen im Tunnel umkommen sind nicht automatisch alle anderen Festivals scheiße und lebensgefährlich. Oder?

  • corinna

    @Maik: Immer wieder putzig, sich über solche ungebildeten und großkotzigen Leser wie Dich zu amüsieren.

  • Marten

    Ich finde, das Menschen in bestimmten ärmeren Ländern dazu neigen eher an Gott zu glauben, was (zurzeit) nicht unbedingt schlecht ist, da es eine Art Hoffung ist, die sie nicht verzweifeln lässt.

    Ich bin allerdings kein gläubiger Mensch! Aus meiner Sicht verursachen die verschiedenen Religionen auf der Welt erst das Leid. Jede Religion versucht, ihre Lehren als das einzig Wahre zu propagieren und die Menschen zu konvertieren. Dadurch entstanden und entstehen immer noch viele Kriege, nur weil Prediger dazu aufrufen, Menschen anderen Glaubens zu töten, nur weil die eigene Religion angeblich bedroht ist. Oder Missionare, die vorgeben anderen Menschen zu helfen nur um ihnen ihren Glauben einzutrichtern. Egal, was eine Religionsgemeinschaft von sich behauptet, sie streben alle nach Macht, Geld und vor allem schränken sie einen Menschen in seiner persönlichen Entwicklung durch Regeln und Gebote ein. Viel wichtiger als der Glaube an Gott ist der Glaube an sich selbst, das man anderen Menschen hilft und seinen Weg im Leben findet.
    Auf lange Sicht müssen die Religionen aber abdanken, da sie die Menschheit nur behindern voranzukommen. Gott ist nur eine Antwort auf die Fragen, die der Mensch (noch) nicht beantworten kann. Doch statt nach der (eigenen) richtigen Antwort zu suchen (was eigentlich logisch wäre), sagen wir: “Das war Gott!” und fragen nicht weiter nach. Und wer das sagt, wird dumm bleiben und das Leben nie richtig verstehen
    Wie gesagt, das ist nur meine Meinung! :)

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