Ein Google StreetView-Gedicht - The Truth About BielefeldDie Wahrheit über Bielefeld

Am Hang des schönen grünen Teuto liegt eine Stadt, dafür bekannt, dass sie trotz Autobahnbeschilderung bis heute niemand wirklich fand. Schon seit Jahrzehnten heißt es unkend, erzählt man sich von…
Ein Google StreetView-Gedicht

The Truth About BielefeldDie Wahrheit über Bielefeld

Am Hang des schönen grünen Teuto liegt eine Stadt, dafür bekannt, dass sie trotz Autobahnbeschilderung bis heute niemand wirklich fand. Schon seit Jahrzehnten heißt es unkend, erzählt man sich von jenem Ort, dass dorthin viele Wege führten, aber sei man da, so sei er fort. Als hab’ es ihn niemals gegeben, als sei er Lüge, dreister Trug, als sei er Täuschung, doch in Wahrheit ist das zwar Unsinn, aber klug. Denn dort, wo Menschen Orte wähnen, die es laut Streetview gar nicht gibt, verbirgt sich gern mal Utopie, die die Neugierde gar nicht liebt.

Die bevorzugt im Verborg’nen waltet und Hirngespinste in Kauf nimmt, und deshalb auf die Frage: „Ehrlich? Dich gibt’s nicht?“ stets einsilbig erwidert: Stimmt! Denn wenn eins gemeine Ostwestfalen mehr hassen als das Lipperland sind’s riesige Touristenmassen mit Camcordern in der Hand, samt Einwegkameras, Tagebüchern – zu schnell bekäm’ man davon Wind, dass die Bürgersteige dieses Städtchens in echt aus Zuckerwatte sind, auf der man – fällt man – ganz weich landet, und, entlockt’ der Schrecken fast ‘nen Schiss, ganz schnell Trost fänd’ nähm’ man dann herzhaft einen Zuckerwattenbiss.

Das Koks wird dort von einem Doktor farblich bunt bereitgestellt, und kauft man’s dann bei Tante Emma gibt’s nicht nur Pudding für das Geld. Und am Himmel, dort, kreist ein Pilot, der sein Flugzeug durch den Luftraum lenkt, an dessen unterer Befestigung ein riesengroßer Duftbaum hängt. Die Ampeln leuchten nachts im Takt und wechseln schnell und manchmal schneller. So ist der so genannte Jahnplatz ein stadtbekannter Partykeller, wo man sich trifft und glücklich feiert, und macht aus Tagen werte Nächte. Man hat sich lieb und lacht und tanzt, ist statt auf Extasy auf Werthers Echte.

Ja, im Herzen der Provinz, im Oberzentrum OWLs, ticken Uhren nicht bloß anders, sondern wie’s jedem gefällt. Und darum bleibt die Stadt verschwunden, in berüchtigter Verborgenheit, damit die Menschenmasse fern und das Paradies Geheimnis bleibt. Stichwort: Geheimnis. Auch das ist wahr, ist diese Stadt Experiment, und dient der Wissenschaft als Hort für Kuriositäten die man kennt. Elvis Presley? Lebt. Und wohnt dort, schreibt neu seine Geschichte. Und beim Poetry Slam im Bunker rezitiert der King höchstselbst Gedichte.

Und der Ehrenbürger dieser Stadt, wer könnt’ es anders sein als er: Ja, JFK, einst abgetaucht, dank CIA jetzt Pensionär. Und auch Atlantis, das mag wundern, vermutet man im Meierteich, so erzählt der eine oder andere und ward mit immer selber Leier reich. Von Extraterrestrischen ganz zu schweigen, deren Mutterschiff, was kaum wer weiß, einst landete und fortan blieb und heuer jetzt Kunsthalle heißt. Die Alienkönigin blieb an Bord, und wie es heißt, dort jetzt auch wohnt, so sieht man ab und an beim Brötchenkauf die Alienkönigin, Yoko Ono.

Nicht zu vergessen, Einhorn Ernie, in Vergangenheit sehr oft gesichtet. Das letzte Einhorn seiner Art wird zunehm’d selten abgelichtet. Und grüb’ man dann an mancher Stelle, ein wenig tiefer, tiefer noch, fänd man vielleicht mit bisschen Glück, des Bernsteinzimmers Rückzugsloch. Und genau deshalb entschied man einst, vor vielen, vielen, vielen Jahren: Von diesem Paradies auf Erden darf niemals Google ‘was erfahren. Man heuert’ ‘nen Agenten an, ganz harmlos als Student verkleidet. Der streute ein Gerücht im Netz, um das man sich bis heute streitet.

Und zusätzlich, zwecks Sicherheit, von der CIA wurd’ es erdacht, hat um die Grenzen dieser Stadt, eine Tarnkappe man angebracht. Doch so erfolgreich wie Arminia funktioniert kein Täuschungsapparat. Verwirrt durch Auf- und Wiederabstieg entnervt man sich die Jagd erspart. Ihr denkt, ich lüge? Propaganda würd’ meine Worte lenken? Nun, wollt ihr das Gegenteil beweisen, müsst ihr die Stadt schon finden tun. Ihr könnt mir glauben oder nicht, macht’s so, wie’s euch gefällt, doch fragt ihr mich, dann sag ich: Klar! Das ist die Wahrheit über Bielefeld.

On the slopes of the beautiful green Teuto is a city known for being really, despite highway signs no one to date. For decades, it is told that you would get from that place, that led to it many ways, but it was there, it was gone. As’ve never given it it, when it was lying, brazen deception, as it was fraud, but the truth is indeed nonsense, but clever. For there, where people imagine places that are not there when you believe Streetview hides likes times utopia, which loves not the curiosity.

The preferably in secret holds sway and fantasies take into account, and therefore to the question: “Really? You will not do?” always monosyllabic replies: That’s right! For if a common Ostwestfalen more hate than the Lipperland then it’s huge crowds of tourists with camcorders in their hand, along with disposable cameras, diaries – are too quick you would get an iead of the fact that the sidewalks of this town are made of cotton candy, the best – is best – very soft landing, and elicits’ the terror of almost a ship, quickly consolation find would take a man then a hearty cotton candy bite.

The coke is then provided by a doctor brightly colored, and buys you then at Aunt Emma’s not just pudding for the money. And in the sky, there circulates a pilot who guides his plane through the air, hanging from its lower mounting a huge tree scent. Traffic lights shine at night in the bar and go fast and sometimes faster. Thus, the so-called Jahn place a notorious party room where you meet and celebrate happy, and makes days cheap nights. You love and laughs and dances is held on Extasy on Werther’s Echte.

Yes, in the heart of the province, in the upper center OWLS, ticking clocks, not only different, but as it pleases them. And that remains the city disappeared in notorious secrecy, so the crowd stays far from the paradise and mystery. Keywords: secret. This too is true, this city experiment, and serves as a haven for curiosities of science we know. Elvis Presley? Lives. And lives there, rewriting its history. And at the Poetry Slam at the King höchstselbst Bunker recited poems.

And the honorary citizen of this city, who could it be otherwise when he said: Yes, JFK, once submerged, now thanks to CIA retiree. And Atlantis, may wonder that, one suspects Meier in the pond, so the story of the one or the other, and was rich with ever own story. Not to mention Lunar whole, their mother ship, which hardly knows who, once landed, and from then on remained and this year is now Kunsthalle. The Alien Queen remained on board, and it is said, also lives there now, so you can see from the rolls and to purchase the Alien Queen, Yoko Ono.

Not to mention, Einhorn Ernie, in the past sighted very often. The last unicorn of its kind is rarely photographed zunehm’d. And Grüb ‘man then deep in many places, a little deeper still, we would find, perhaps with some luck, the Amber Room withdrawal hole. That’s why we decided once before many, many, many years: from this paradise on earth may never know Google ‘was. Man hires ” at NEN agents, disguised innocently as a student. The scattered a rumor on the net, to which one denies to this day.

And in addition, was used for security, the CIA ‘invented it, has made the limits of this city, a stealth one. But as successful as Arminia works no illusion apparatus. Confused by construction and Wiederabstieg unnerves you die sich erspart hunting. You think I lie? Propaganda’d ‘turn my words? Now, you want to prove the contrary, you have the city do find it. Believe me or not, makes it so, how are you like, but you ask me, then I say: Sure! That is the truth about Bielefeld.

Mister Spex

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