Nora Tschirner - Interview With MarmadukeInterview mit dem Marmaduke

Spontan. Hektisch. Verplant. Und Fremdschämen innerhalb einer Person. Geht das? Ja. Denn das ist so in etwa die Kurzfassung meines Marmaduke-Interview-Trips mit Nora Tschirner und Christian Ulmen. Schon allein der…
Nora Tschirner

Interview With MarmadukeInterview mit dem Marmaduke

Spontan. Hektisch. Verplant. Und Fremdschämen innerhalb einer Person. Geht das? Ja. Denn das ist so in etwa die Kurzfassung meines Marmaduke-Interview-Trips mit Nora Tschirner und Christian Ulmen. Schon allein der Gedanke man könne morgens um 6 Uhr seine Tasche für die nächsten 3 Tage packen, war ein schlechter, nahezu utopischer Gedanke, wenn man mit den mageren 3 Stunden Schlaf plus Verpennen noch das Konzert der letzten Nacht verdauen muss.

Dank meines Hannah-Disco-Taxis bin ich allerdings gerade noch pünktlich am Franz-Josef-Strauß-Flughafen angekommen. Mit “nichts” im Gepäck. Also nichts wirklich nützlichem, wie sich später herausstellte. Nach 15-minütigem Sicherheitscheck inklusive fast komplettem Entledigen meiner Klamotten, intensivstem Betatschen und äußerst kritischem Blick wurde ich mit erlösendem, grundlosen Nicht-mehr-Gepiepe zum Gate entlassen. (Allerdings frage ich mich immernoch, ob Frau Sicherheitsgrabscherin einfach den Off-Knopf des Körperscanners drückte, weil es ihr nach keinerlei Drogenfund und Dauergepiepe schlicht zu doof wurde…)

Am Gate 15 schob ich mir dann erst einmal mein Frühstück rein und wartete. Als Einzige. Was mich sehr verunsicherte, da ich ja eigentlich schon mehr als kurz vor knapp am Schalter eincheckte. Nach nicht einmal 5 Minuten ertönte bereits mein Name durch die Lautsprecher. Das war dann der Punkt an dem mir der kaum zerkaute Klumpen Banane im Hals stecken blieb und ein riesengroßes, fettes Fragezeichen über meinem Kopf aufploppte. Ab in die Tonne mit dem Frühstück und schnellen Schrittes zum nächsten Sicherheitsmann, der mir dann auch mehr als schnell und deutlich klar machte, dass der Gang, den ich als zur Toilette führend annahm in Wirklichkeit der Gang zu Gate 15 ist. Und ich einfach nur unter dem weiterführenden Schild saß. Ich weise bereits jetzt schon jegliche Orientierungslosigkeit von mir und übergebe an den fehlenden Schlaf und die Spontanität dieser ganzen Aktion. Danke außerdem an Marcel für den wirklich, wirklich äußerst großzügigen Zeitraum an Planung und Vorbereitung.

Das Flugzeug hatte den Boden noch nicht einmal verlassen und ich schlummerte schon tief und fest an meinem Fenster gepresst. Genauso sah ich dann auch aus, als ich nach einer Stunde Flugzeit Berlin Hallöchen sagte. Zerzaust und alles andere als fresh. Und immer noch unvorbereitet was das Interview betrifft. Um das gleich mal vorwegzunehmen: An dieser Ausgangssituation änderte sich dann auch nichts mehr. Die S-Bahn in Richtung Stadtmitte um Sekunden verpasst, saß ich dann die folgenden 25 Minuten wie auf heißen Kohlen am Gleis, den Regen filmgleich und zeitlupenmäßig ins Gesicht prasselnd, mit dieser unglaublichen Verplantheit im Gesicht und der Zeit im Nacken.

Nachdem die elektronische Türproblematik der folgenden Bahn behoben war und mein Puls wieder einigermaßen in den Normbereich abfiel, ging’s endlich Richtung Nora und Christian. Während der Fahrt spielten die Worte “verdammt” und “knapp” Ping Pong in meinem Kopf. Aus der S-Bahn ab ins Taxi. Die Tasche ins Hotel geschmissen und ab zum Interview Termin im Hotel de Rome. Wie zu erwarten sah ich nach dieser zeitlichen Tortur, dem Regen und 10 Liter Schweißverlust nicht besser aus.

Nun saß ich also in diesem pompösen Raum voller Journalisten und sonstigen wichtigen Medienleuten. Ich hatte anscheinend noch Zeit. Und die nutzte ich, indem ich einfach nur da saß, zur Abwechslung mal wieder Luft holte und jetzt schon damit begann mich für die kommenden acht Minuten zu schämen. Und da kam er schon, der nette Mann mit dem noch netterem schwarzen Anzug, der mich zum Interviewraum führte – der Schlachterbank der Peinlichkeit.

Bei dem auffordernden Blick meine Fragen mitzunehmen legte ich geistesgegenwärtig mein wohl professionellstes Grinsen auf und wühlte schnellerhand den einzig überhaupt vorhandenen Zettel aus meiner Tasche, auf dem statt aufregender investigativer Fragen einfach nur meine Flugreferenznummer und die Adresse meines Hotels standen: Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit – mein Motto, oh ja.

Die Tür ging auf und mich begrüßten etliche Scheinwerfer, Kameras und Kabel (die definitiv zum Stolpern einluden). Und zwischendrin Nora und Christian. Doch anstatt erst einmal höflich die Hände zu schütteln, vor Ihnen auf die Knie zu fallen oder jegliche andere Art der Begrüßung, die mir Marcel ans Herz legte, setzte ich mich, leicht überfordert von der ganzen Situation, erst einmal auf den für mich vorgesehenen Stuhl. Super erster Eindruck! Zuvorkommend wie Nora ist und mit der Ahnung, dass ich wohl ihre zukünftige Brautjungfer sein werde, kam Sie im Gleichschritt mit Ulmen auf mich zu, wir schüttelten Hände und sie begann sofort von Marcel, dem Vater ihrer zukünftigen Fußballmanschaft zu quatschen.

Ich hatte null Ahnung was hinter mir passierte, wieviele Kameras aus welcher Richtung mein Wortdisaster auf Band festhielten, und wieviele der Anwesenden sich bereits zu diesem Zeitpunkt den Arsch über meine totale Improvisation ablachten. Ein weiterer peinlicher Auftritt visueller Art meinerseits. Und wäre es noch nicht genug des Glücks, stellte ich noch während des Interviews fest, dass meine Hose im Schritt gerissen war. Zum Nachverfolgen: der Moment, in dem ich “äähm jaa” mit “hmm” ganz oft im Wechsel sage und dabei noch leicht unkoordiniert stottere… Danke Karma. Danke Nora. Danke Christian. Es war mir eine Freude mit euch über Sushi auf Ulmens nacktem Körper zu sprechen. Was das mit dem Film zu tun hat? Keine Ahnung?! Und nun stellt das Popcorn bereit und gönnt euch ordentlich Alkohol dazu. Anders sind meine Top-Fragen an das Marmaduke-Synchrogespann hier und jetzt exklusiv wohl auch nicht zu ertragen. Und ab dafür…

Spontaneous. Hectic. Allocated. And vicarious embarrassment within one person. Is that possible? Yes. Because this is the summary about my Marmaduke Interview with Nora Tschirner and Christian Ulmen. My thought I would be able to pack my baggage at 6 o’clock in the morning was a poor, almost utopian idea, if you still have to digest the concert of the last night plus 3 hours of bad sleep.

Thanks to my Hannah-disco-taxi I arrived just in time at the Franz-Josef-Strauss airport. With “nothing” in my luggage. So nothing really useful, as it turned out. After 15 minutes of security checks including almost complete discarding of my clothes, most intense touching and an extremely critical eye, I was redeeming, no-longer-bottomless squeak released to the gate. But I still wonder whether Mrs. Security pushed the off button of the scanner body simply because she discovered no drugs in my ass and she lost the patience of touching me again and again.

At Gate 15 I put my breakfast into myself and waited. As the only one. What unsettled me much because I checked in at the counter pretty close. After not even five minutes my name sounded already through the speakers. That was the point at which I had barely chewed lump of banana stuck in my throat and a big, fat question mark opened up over my head. Into the trash with my breakfast and quick step to the next security guard, who then made me even more as quickly and clearly understood that I sat the whole time under a stupid sign. That all happened because of the lack of sleep and the spontaneity of the whole action. Thanks also to Marcel for the really, really very generous period of planning and preparation.

The plane didn’t leave the ground yet and I have slept pressing myself against the window. I looked quite that when I arrived in Berlin. Disheveled and not very fresh. And still unprepared for what concerns the interview. Nothing changed on this situation. I closely missed the S-Bahn to the city center, sat the next 25 minutes like on hot coals on the track and the rain cracked into my face.

Once the electronic door problem was corrected on the next train and my heart rate dropped back somewhat in the normal range, I finally went into Nora’s and Christian’s direction.. While driving, the words “damn” and “just” played ping pong in my head. From the S-Bahn into the taxi. I threw the bag into the hotel and went off to the interview appointment at the Hotel de Rome. As expected by this time I looked quite bad, the rain and 10 liters of sweat loss is not better.

Now I sat in this room full of pompous journalists and other major media people. I apparently had plenty of time. And when I just sat there, I used for once, to breath again and it was the beginning for the next eight minutes to be ashamed of. There he was, the nice man with the nicer black suit that led me to the interview room – the shambles of embarrassment.

When he requested to take my questions with me I took the only ever present piece of paper from my pocket, where instead of exciting investigative issues were just my flight reference number and the address of my hotel: Self confidence in complete ignorance – my motto, oh yes.

The door opened and some lights, cameras and cables (which definitely invited to trip) greeted. And in between Nora and Christian. But instead of politely shaking hands, falling to their knees in front of them or any other type of greeting, which Marcel told me, I sat down, slightly overwhelmed by the whole situation, just on the chair provided for me . Super first impression! Nora, with the idea that I would be her maid of honor in future, got up and greeted me together with Ulmen, we shook hands and she started immediately with talking of Marcel, the future father of her own little soccer team.

I had no idea what was happening behind me, how many cameras recored my personal disaster on tape, and how many of those people laughed already behind my back. Another embarrassing performance visual, made by myself. And if it wasn’t enough, I saw that my pants were broken. To track: The moment in which I say “äähm jaa” and “hmm” quite often… Thanks karma. Thanks Nora. Thanks Christian. It was my pleasure to speak with you about sushi on the naked body of Ulmen. What does this have to do with the movie? I have no idea either. And now provide the popcorn and start drinking much alcohol. My top questions to the Marmaduke synchro team are not suffered without it. Here we go….

Superdry

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