- Iceland And The Digital FreedomIsland und die digitale Freiheit

Das kleine Fleckchen Island ist so pleite wie die Krankenkassen nach der Bildungsreform und musste sich etwas einfallen lassen, um seine Einwohner vor drohenden Hungersnöten, Bürgerkriegen und rachsüchtigen Killervulkanen zu…

Iceland And The Digital FreedomIsland und die digitale Freiheit

Das kleine Fleckchen Island ist so pleite wie die Krankenkassen nach der Bildungsreform und musste sich etwas einfallen lassen, um seine Einwohner vor drohenden Hungersnöten, Bürgerkriegen und rachsüchtigen Killervulkanen zu schützen. Das hat die von den USA gejagte und rebellischen Nerds geliebte Webseite Wikileaks schnell und spitzfindig gemerkt und dem mit jeder Menge richtig guter Musiker gesegneten Land einen Vorschlag gemacht: Island solle die neue Nation der digitalen Freiheit werden und so jede Menge Firmen, Provider und Pornoblogger an die ferne europäische Grenze holen. Das würde wieder Cash in den leeren Kassen bedeuten. Und die Nordlichter sind dem keineswegs abgeneigt.

Mit Hilfe der Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) wird so ein Staat geschaffen, der Digitalmacher vor Urheberrechtsklagen schützt und den kleinen Bürger in ein warmes Boot voller Datenschutz setzt. Die Kommunikation wird sicherer und Quellen dürfen ungestraft anonym bleiben. Mit all diesen Maßnahmen sollen die Medien als einer der Stützpfeiler der Demokratie gestärkt werden. Klingt doch super, jetzt muss die isländische Regierung nur noch grünes Licht geben.

Und was bedeutet das für uns Online-Publizisten? Sollten wir uns nun alle schleunigst um einen Provider in Island kümmern, um uns von hiesigem Jugendschutz, kleinbürgerlicher Spionage und staatlichem Maulkorb zu befreien? Wird Island das neue Mekka der digitalen Anarchie, in dem unzensierter Honig und meinungsfreie Milch fließen? Und können wir dann offenherzige weibliche Geschlechtsteile zeigen, wann und so viele wir wollen? In unseren Ohren klingt das irgendwie ganz gut. Island, wir lieben dich.

The small patch of Iceland is so broke as the health insurance after a education reform, and had to come up with something to protect its residents against the threat of famine, civil wars and vindictive killer volcanoes. The by the U.S. hunted and rebellious nerds beloved website Wikileaks got this quick and subtle and made a proposal to the nation blessed with a lot of really good musicians: Iceland shall be the new nation of digital freedom and bring a lot of companies, providers and porn bloggers to the distant European border. This would mean cash back into the empty coffers. And the northern lights are not averse.

With the help of the Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) will be created a state that protects the digital makers of copyright lawsuits against and is going to set the little people in a warm boot full of privacy policy. The communication is secure and anonymous sources shall go unpunished. With all these measures the media should be strengthened as one of the pillars of democracy. That sounds great, now the Icelandic Government must only give green light.

And what means this to us online publicists? Should we all now quickly take care of a provider in Iceland, to free us from the local youth protection, petty bourgeois espionage and state muzzle? Is Iceland the new Mecca of digital anarchy, flowing with uncensored honey and speech free milk? And can we then show candid female genitals, when we want and how many we want to? In our ears this sounds quite well. Iceland, we love you.

Strellson

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