Michael J. DeMeo - I’m In Love With A Dead Squirrel

Gottverdammte Digitalfotografie. Immer wenn ich diese Flut an seelenlosen Bildern irgendwelcher Blumen, Haustiere und hässlicher Mitmenschen sehe, möchte ich mir am liebsten schreiend das Herz aus der Brust reißen und…
Michael J. DeMeo

I’m In Love With A Dead Squirrel

Gottverdammte Digitalfotografie. Immer wenn ich diese Flut an seelenlosen Bildern irgendwelcher Blumen, Haustiere und hässlicher Mitmenschen sehe, möchte ich mir am liebsten schreiend das Herz aus der Brust reißen und damit der schallend lachenden von dannen ziehenden Schönheit in der Welt und im gesamten Universum ein grenzenloses Opfer darbieten, um doch endlich wieder zurück zu kehren.

Aber sie bleibt verschollen und lässt die Media-Markt-Käufer, Touristenströme und Grinsenazis in aller Ruhe gewähren. Und mir bleibt nichts mehr anderes übrig, als in meiner eigenen Blutlache vor mich hin zu kichern und mir vorzustellen wie es wohl gewesen sein mag, mit all den Dunkelkammern, Filmen und der Präferenz nur das Wahre zu fotografieren, anstatt sein Blitzlichtgewitter quer über den Raum erstrahlen zu lassen.

Michael J DeMeo aus Portland scheißt auf alles, was nichts mit den Gewogenheiten der analogen und einzig wahren Art und Weise die Momente unseres Daseins auf ewig festzuhalten zu tun hat und darf sich daher als einer der letzten Ritter des Lichts betiteln, die durch gekonntes Handwerk, bissfesten Mut und einer Prise Selbstgeilheit die Wunder einer längst überrannten und bis ins Mark erschütterten Kunst am Atmen hält.

Und dabei geht um viel mehr als nur um das Ablichten nackter Frauenbrüste, tätowierter Stadtrabauken und sabbernder Hundegeister. Er erzählt mit seinen Aufnahmen Geschichten, die das Leben schreibt, kotzt quasi vor Authentizität und bringt the true life of this fuckin’ gangster hood mitten in your shitty living room. Also kauft gefälligst sein neues Buch, das er irgendwann in diesem Jahr bei einem deutschen Publisher veröffentlichen wird und erfreut euch so lange an den toten Eichhörnchen auf seinem Blog.

Goddamn digital photography. Whenever I see the glut of soulless images of any flowers, pets and ugly fellow, I would love to scream, tear the heart out of my chest and laughing uproariously present so that the pulling away of beauty in the world and in the entire universe is a boundless sacrifices to at last return again. But she remains missing, and makes those Tesco-shoppers, tourists and smilenazis grant in peace. And I have no more choice but to giggle in my own pool of blood in front of me and imagine how it must have been good to take pictures with all the darkrooms, film and the preferential only the truth, instead of his camera flashes across the room to let shine.

Michael J DeMeo from Portland craps on everything, with the weighted analog and only true way to our life on hold forever to do anything and has moments may therefore be one of the last knights of light as dub, by the skilful craftsmanship, al dente courage and a dash of self lechery the wonders of a long and overran shaken to the core art breathing stops at.

And this is about much more than just the photocopying of naked women breasts, tattooed city bruisers and drooling dog spirits. He tells stories with his photographs, which writes the life of sick, almost on authenticity, bringing the true life of this fuckin ‘gangster hood in the middle of your shitty living room. So kindly buy his new book he’s going to release with the help of a German publisher later this year and be happy because of this dead squirrel on his own blog. Cheerio.

Guess

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