In meinem Kopf - Creative Loneliness Kreative Einsamkeit

In meinem knalligen Kopf spielen sich ständig Szenarien, Geschichten und Ausbrüche ab, die mich platzen lassen, geradezu umbringen würden, wenn ich sie nicht regelmäßig schnell und stolz aus mir heraus…
In meinem Kopf

Creative Loneliness Kreative Einsamkeit

In meinem knalligen Kopf spielen sich ständig Szenarien, Geschichten und Ausbrüche ab, die mich platzen lassen, geradezu umbringen würden, wenn ich sie nicht regelmäßig schnell und stolz aus mir heraus pressen würde. Wie eine Kuh. Mit Eutern und Milch. Egal ob textlich auf ein digitales Stück Papier, singend unter der Dusche oder indem ich aufsässige Idioten ohne Rücksicht in Grund und Boden rede. Auf hohem sprachlichen Niveau. Jedenfalls in meiner Welt, denn wenn ich vorher nicht nachdenke hört sich jedes zweite Fremdwort wie Kartoffelpuffer an. Ich liebe es schier meine Ergüsse in Bild und Wort zu fassen, in Designs, Spielereien, langen und kurzen Phrasen, Wortkotze.

Aber während ich mental onaniere muss ich allein sein, mich sowohl körperlich als auch seelisch frei fühlen. Da gibt es kein Wenn und kein Aber. Weder möchte ich dabei das Gefühl haben beobachtet, inspiziert oder ausspioniert zu werden, noch kann ich in einer kreativlosen Umgebung gute und selbstverliebte Arbeit leisten. Ich muss den Flow spüren, gefordert und gefördert werden, Aufgaben als Herausforderung sehen und nicht etwa als in Geschenkpapier verpackte Trauerspiele.

Es gibt nichts ermüdenderes und auslaugenderes als tagtäglich Missionen ohne inspirierenden Sinn und Verstand über sich ergehen zu lassen, dem Ableben aufs Neue entgegen zu treten, ohne die Welt ein wenig schöner, reicher, besser gemacht zu haben und den inneren Kampf auf Veränderung längst aufgegeben zu haben. Stillstand ist Tod und den können wir uns momentan nicht leisten.

Abenteuer riechen, die Sonne im Gesicht, keine Hosen um die Beine. Musik ganz laut, Pizza auf dem Tisch, Nachbarn am Hämmern. Stille der Nacht, Wein in der Hand, Träume am Erwachen. Das ist Kreativität. Das ist Leben. Das ist Zukunft. Mit Sinn und mit Güte und mit einer Selbstwürdigung, die nicht mit Durchhalteparolen, Kompromissen und Drangsalen ruhig gestellt, sondern durch Mut, Verstand und einer gesunden Prise Abneigung gegenüber alternativen Meinungen stetig genährt und belohnt wird.

Wie sehr würde ich mich selbst dafür hassen meine Ziele und Prinzipien für die seelische Mittelmäßigkeit zu opfern und eines Tages in einem realen Albtraum voller Angst, Farblosigkeit und mentaler Dunkelheit zu erwachen, den ich nicht mehr verlassen kann, weil ich mich zu oft für den vorgeschriebenen Weg entschieden habe und dadurch den nach vorne peitschenden Geist in mir vergaß.

Und auch wenn viele meiner Entscheidungen, Ideen und Vorhaben falsch erscheinen mögen, für Unverständnis sorgen und teils von vornherein zum Scheitern verurteilt sind, so kann ich dennoch allen versichern, dass sie allesamt Sinne und Zwecke erfüllen, die sich für niemand anderen erschließen, außer für mich selbst. Weil das Leben so viel mehr ist, als immer nur das vermeintlich Richtige zu tun, ohne einen neugierigen Blick hinter das Ganze zu wagen. Doch um das zu erkennen muss man frei sein.

In my loud head many scenarios, stories and outbreaks take place. They would nearly kill myself, if I decide not to screw them out regularly fast and proud of my body. Like a cow. With udders and milk. Doesn’t matter if lyrically on a digital sheet of paper, singing in the shower or regardless speaking down some defiant idiots. On a high level of speech. According to my world, because if I don’t think about previously what I’m going to say, every second foreign word sounds like hash browns. I almost love it to couch my effusions in terms and pictures, in designs, dalliance, long and short phrases, word puke.

But while I’m mentally fapping I have to feel myself free – both physically and emotional. There are no ifs, ands, or buts. Neither I want to have the feeling to be observed, inspected or spied out, nor can someone expect, that I’m able to do a competent and narcissistic work in some trivial round of an uninspiring office life. I have to feel the flow, must be claimed and promoted and have to experience real challenges, which aren’t packed in some fancy paper and turn out to be some deadly tragedies.

There is nothing more exhausting and tiring thing than endure missions without inspiring rhyme or reason day by day, to face death everytime without making the world nicer, richer and better and to dismiss the inner fight with yourself to change what you are doing a long time ago. Stagnation is death and that’s something we can’t afford at the moment.

Smell adventures, sun in your face, no trousers around your legs. Noisy music, pizza on the table, hammering neighbors. Silence of night, wine in your hand, awaken dreams. That’s creativity. That’s life. That’s future. Inclusive sense and goodness and some kind of self appreciation, which wasn’t tranquilized by the help of rallying calls, down-the-lines and hardships, but nurtured and rewarded by bravery, mind and a healthy pinch of reluctance towards alternative opinions.

I would hate me till the end of the world, if I would have sacrificed my goals and principles in favor of spiritual mediocrity and to wake up someday in a real nightmare full of fear, blandness and emotional darkness, which I can’t no longer leave, because I choose the wrong way too many times and killed my internal ghost.

Many of my decisions, ideas and purposes may be wrong, incomprehensible and moribund, but I can tell you one thing: They all fulfill some spirit and purpose. You may not understand that, but I always do. Because this life is so much more than just do the perceived right thing , without casting a curious glance behind the whole entirety. But to be able to do so, you have to be free in mind.

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