Asumi in Tokio - Welcome To My Crazy Planet

Meine beste Freundin Motoko hat mich heute Morgen nicht nur extrem unsanft aus meinem wohlverdienten Schlaf gerissen, sondern hüpfte auch gleich ganz laut durch die Wohnung, weil ich die große…
Asumi in Tokio

Welcome To My Crazy Planet

Meine beste Freundin Motoko hat mich heute Morgen nicht nur extrem unsanft aus meinem wohlverdienten Schlaf gerissen, sondern hüpfte auch gleich ganz laut durch die Wohnung, weil ich die große Ehre habe meine wirren Gedanken bis nach Deutschland zu exportieren – die war wohl aufgeregter als ich. Und weil ich ein sehr höflicher Mensch bin, stelle ich mich mal lieber vor, bevor ich noch ein weiteres Wort verliere. Mein Name ist Asumi Tanabe, ich bin 20 Jahre alt und studiere an der Geidai Kunst und Design. Schon immer war ich ein kleiner Deutschland-Fan gewesen, denn von dort kommt gutes Bier, leckeres Essen und seltsame Musik. Es freut mich also sehr, dass ich euch ab jetzt im Gegenzug mein Heimatland Japan ein wenig näher bringen und euch zeigen kann, was es in Tokio für schöne Dinge zu entdecken gibt.

Meine Familie und ich waren letzte Woche beim Food Festival in Atsugi. Dort konnte man sich eine der vielen Speisen aussuchen und entscheiden, wie gut sie einem geschmeckt hat. Meine Mutter machte sich über Ochazuke her, mein kleiner Bruder Kotaro futterte die runden Würstchen, während ich mich am Shojin Ryori, einer vegetarischen Lieblingsspeise der Buddhisten, versuchte. Das schmeckte mir aber nicht so besonders. Dazu gab es Coca Cola Zero Free ohne Zucker, ohne künstliche Geschmacksverstärker und sogar ohne Koffein. Und die schmeckte auf jeden Fall besser, als diese eklige Pepsi Yoghurt, die hier letztens noch überall herum schwirrte. Da hätte ich doch lieber eines der 40 Tokioer Gerichte zu mir nehmen sollen, ohne die man nicht leben kann. Schließlich kommen sie seit neuestem aus einer Stadt mit über 13 Millionen Einwohnern. Yeah. Zum Nachtisch gab es noch Bonbons von Hanabatake bokujo, die zwar sehr teuer sind, dafür aber unglaublich lecker schmecken.

Ein paar Tage später ging es mit Motoko zum Freak Market, einem abgedrehten Modegeschäft in Ueno, in dem sich ständig die seltsamsten Leute herumtreiben. Die Hälfte von ihnen ließ sich wohl von dieser Werbung von Seiyu inspirieren, außerdem liefen auf dem Weg dorthin überall diese nervigen “Windows 7“-Clips mit der schüchternen Blauhaarigen. Da huschte ich lieber zu Parco, um mir ein paar neue Bikinis zu kaufen, zerrte meine beste Freundin danach noch zu Uniqlo, um mir eines der speziellen “Neon Genesis Evangelion”-Shirts zu kaufen. Ich liebe diese Serie. Trotzdem ist dieses Shirt auch ganz süß. Als ich nach Hause kam fand ich noch spezielle Radiergummis, ein Album von Dragon Ash und eine Schachtel Toro nama donuts. Lecker.

Ich hoffe ich habe euch mit dem ersten Einblick in mein Leben nicht zu sehr gelangweilt, wenn doch tut es mir leid. Aber um noch ein paar abgedrehte Sachen hier herein zu bringen, gibt es hier noch dieses Lied von Aidoringu!!! mit dem Titel “Hatsukoi“, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht, japanische Zungenbrecher auf YouTube und eine schmelzende Lampe. Ihr könnt sie mir gerne kaufen. Bis nächste Woche!

Superdry

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Tally Weijl