Brother Sharp - Homeless Boy Goes Famous

Die Mode gehört neben Glühwürmchen, Käse-Popcorn und den Eintöpfen in Autobahnraststätten seit eh und je zu den besonders mysteriösen Dingen dieser Welt. Wo kommt sie her, wer bestimmt was in…
Brother Sharp

Homeless Boy Goes Famous

Die Mode gehört neben Glühwürmchen, Käse-Popcorn und den Eintöpfen in Autobahnraststätten seit eh und je zu den besonders mysteriösen Dingen dieser Welt. Wo kommt sie her, wer bestimmt was in und out ist und wann und wie und warum ändert sie sich so schnell wie sie aufgetaucht ist auch schon wieder? Fragen, zu denen es entweder keine Antworten gibt oder über die man jahrelang mit pseudoklugen Köpfen philosophieren könnte, wenn es da seit Neuestem nicht einen Mann gäbe, der das alles in den Schatten stellt und einem die Vermutungen quasi ins Gesicht drückt.

Denn China und langsam auch der Rest der Modewelt flippen gerade wegen eines Obdachlosen aus, den sie einfach Brother Sharp genannt haben und der mit seinem unkonventionellen, lässigen und ass-kickin’ Stil alles wegfegt, was die Fashionbosse mitsamt Blumenmuster, knalligen Farben und schwulen Höschen in nächster Zeit so alles etablieren wollten. Denn der nach Endzeit riechende Typ aus Ningbo sieht nach Zitaten seiner zahlreichen Fans im Internet “besser aus als die meisten so genannten Teen-Idole, die es momentan ins Fernsehen schaffen” und gilt als der “attraktivste Underdog dieses Jahrhunderts”.

Ob der geheimnisvolle Brother Sharp überhaupt etwas von seinem momentanen Ruhm weiß ist uns nicht bekannt. Sozialarbeiter warnen aber davor, ihm mit der ganzen Sache auf den Sack zu gehen: “Wenn Sie ihn sehen, geben sie ihm einfach etwas zu essen und lassen ihn dann in Ruhe, denn der Mann könnte psychisch labil sein.” Wir können ihn uns allerdings wunderbar mit dem Aufzug auf den Laufstegen dieser Welt vorstellen, die er dann lässig und mit einer Kippe im Mund hoch und runter stolziert und anschließend einige männliche Mitmodels und Gesichtskrater für ein Butterbrot absticht. Go, homeless boy, go!

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9 Kommentare

  • schon cool aus, sh1ce auf die ganzen fashion victims :!

    sind sowieso alle hard gay

  • Wie geil. Aber aufgepasst, das ist ein Zeichen! Wenn wir jetzt da angekommen sind, wo der laissezfaire Style quasi der eines Penners ist (was ich super finde), dann gibt es in Kürze wider das krasse Gegenteil. Segelschuhe in bunten Farben oder so. Lacoste Refreshment.

    Scheiße.

  • Marcel

    @vEnoMaZn: Ja gewöhn dich schon mal an den Anblick, bald rennen alle so rum.

    @MC Winkel: Oh Gott, Lacoste.. sexy Polohemden, krasse Pastelltöne.. hingegelte Menschen.. Nein ich will nicht!!

  • Mysteriös und trotzdem ziehst du sie dir Abends auch noch rein. ;)

    Und was ist an dem Typen oder von ihm so toll? Das Scheisse gerne hochstilisiert wird ist ja nichts neues, aber der Look genau so wenig. Guckt dir doch mal die Punks der 80er an … oder auch die heutigen Obdachlosen. Toll, anstatt sozial zu sein und ihnen was Neues zu geben, ziehen wir uns also lieber selbst Neue aber altaussehende, hässlich zusammengestellte Klamotten an. Das ist doch mal ein Hype und Look… wow. Ich hoffe frittierte Kotztüten fressen wird auch mal ein Hype. ich bin direkt dabei und fackel die Bude ab.

    Cheers, Andi

  • Wouw. Ich bin grad ziemlich verknallt in den Tüüp.
    Aber der MC hat Recht mit seiner Vermutung, fürchte ich. Scheiße.

  • Marcel

    @Andi Licious: Frittierte Kotztüten? Da wär ich aber auch dabei :D Aber hast schon Recht von wegen dass Scheiße gern hoch gepusht bis zum Geht-nicht-mehr wird. Naja, so sind die Menschen halt.

    @Franzi: Wir versuchen mal seine Nummer raus zu bekommen. Nur für dich. Ach ne.. geht ja schlecht…

  • Der MC meint sicher sowas da http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/32246. Und das ist wirklich ganz schön eklig.

  • katja

    cole mohr war obdachlos in new york als man ihn entdeckt hat (hat er mir zumindest mal erzählt). und jetzt macht er H&M kampagnen.