Jostein WÃ¥lengen - Abgelaufene Fotografie

Fehler sind doch etwas Tolles. Jeder kennt sie, jeder macht sie und niemand wird dafür entsorgt, nur weil er welche besitzt. Niemand ist perfekt. Mängel formen wie nichts anderes unseren…
Jostein WÃ¥lengen

Abgelaufene Fotografie

Fehler sind doch etwas Tolles. Jeder kennt sie, jeder macht sie und niemand wird dafür entsorgt, nur weil er welche besitzt. Niemand ist perfekt. Mängel formen wie nichts anderes unseren Charakter und sollten schnellstens verziehen, wenn nicht gleich gar geliebt werden, solange sie ehrlich, sympathisch und ohne böse Absichten langsam aber sicher heran wachsen. Außer dein Freund hat dich mit der gesamten schwedischen Nationalmannschaft der Beachvolleyballerinnen betrogen – dann ist das kein Fehler mehr, sondern ein Atomschlag gegen eure Beziehung. Und irgendwie heldenmäßig.

Der junge Fotograf Jostein WÃ¥lengen aus dem schönen Norwegen hat sich dieses gewisse Charisma von Macken zunutze gemacht und verwendet mit Vorliebe Filme, die bereits seit Jahren abgelaufen sind, um damit sich selbst, die bezauberndsten Mädchen Oslos und alles was es drumherum noch so zu entdecken gibt zu fotografieren. Dabei entstehen verzaubernde Aufnahmen, die aus einer anderen Welt zu sein stammen, altmodisch wie nie und doch von der Moderne zerfressende Bilder.

In einem Interview mit dem Fotografieblog Milk With Tea lässt der jugendhafte Künstler ein wenig in seine Arbeiten blicken: “Ich kreiere gerne Dinge, die ich persönlich wunderschön finde. Ich liebe es, wenn meine Fotografie nach etwas, was ich geträumt habe, aussieht. Ich verwende mehrere weibliche Models, aber meine Freundin Sunniva ist in den meisten Aufnahmen zu sehen. Sie ist eine ehrgeizige Stylistin und Modedesignerin und ich fotografiere sie sehr gerne. Ich arbeite auch mit Maja, mit der ich zusammen lebe und die ich schon seit Ewigkeiten kenne, zusammen und Julie aus meiner Klasse ist auch auf dem ein oder anderen Bild zu sehen.” Auf die Frage hin, wieso er lieber mit abgelaufenen, als mit neuen Filmen, arbeitet nennt er einen einfachen Grund: “Weil die viel billiger sind.”

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