In eigener Sache - Ohne Geld keine Möpse

Dank eurer nahezu unheimlich großartigen Unterstützung wächst und gedeiht AMY&PINK schneller als wir gucken können. Jeden Tag schlagen Unmengen von Wissbegierigen auf unserer kleinen Insel der abnormen Perversitäten auf und…
In eigener Sache

Ohne Geld keine Möpse

Dank eurer nahezu unheimlich großartigen Unterstützung wächst und gedeiht AMY&PINK schneller als wir gucken können. Jeden Tag schlagen Unmengen von Wissbegierigen auf unserer kleinen Insel der abnormen Perversitäten auf und verschlingen wie eine Heuschreckenplage alles, was wir über rothaarige Supermodels, musikalische Ergüsse und beschissene Partys so von uns geben. Und dass das dadurch natürlich nicht nur der pubertierenden Uwe, die modeverückte Maike und der Bauarbeiter Heinz von nebenan einen kleinen Blick riskieren ist klar – auch die Wirtschaftler sind auf uns aufmerksam geworden.

Denn wo sich relativ viele Leutchen tummeln ist auch die Werbung nicht weit entfernt. Individuelle Marketingstrategien, Gewinnspiele, Einkäufe von Bannerflächen. Ständig bekommen wir Anfragen von Firmen, Labels und Marken, die irgendwie Kapital aus dieser Seite schlagen wollen und wir sind davon natürlich auch nicht ganz abgeneigt, schließlich würden wir ohne die Werbung rund herum in dieser Form gar nicht existieren. Und ihr wisst ja: Wenn jemand Kommerz ist – dann sind wir das.

Also haben wir für alle Geschäftskunden und diejenigen die es werden wollen ein Media Kit geschürt, in dem wir alle Preise, bei uns zur Verfügung stehende Werbeformen und die allgemeinen Richtlinien strukturiert und übersichtlich aufgelistet haben, so dass für beide Seiten eine Reihe von Missverständnissen von vornherein ausgeschlossen werden kann. Gegenüber Werbung, die sich an unsere Zielgruppe richtet und von denen unsere Leser einen Mehrwert erwarten können, sind wir natürlich nie abgeneigt. An dieser Stelle möchten wir uns auch einmal bei all unseren Werbepartnern und den dazugehörigen Agenturen für die freundliche Zusammenarbeit bedanken und freuen uns auf ein für alle Beteiligten erfolgreiches 2010.

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45 Kommentare

  • *brüll* Kommerz! *brüll* Sachsponsering immer schön an meine Adresse schicken, ich probier gerne alles aus.

  • OH MEIN GOTT, IHRE HUREN :D.

  • 1200 Öcken für die ganze Seite für einen Tag? Ich mach schon mal das Paypal Spendenkonto auf Hasencore auf. “Hasencore owned Amy&Pink” *träum*

  • Dick Is Just A Four-Letter Word | meierrr

    […] https://www.amypink.com B: interessant. lassen sie mich das durchschauen A: ich hab gar keinen bock auf die art und weise […]

  • @Marcel (und auch Thilo)

    Ich bin ja schon immer ein Gegner der Werbung auf Blogs gewesen. Solange sie irgendwie nicht nervt und ich nicht gezwungen bin hinzusehen, kann ich persönlich damit ja sehr gut leben.

    Oftmals argumentieren Blogger, dass es okay ist, Werbung auf Blogs zu schalten.

    Dient es dem tollen Angebot, das der Blog inhaltlich zur Verfügung stellt: Okay, ist cool.

    Dient es dem Blogger, der damit vielleicht seine Telefonrechnung bezahlen kann und so weiter: Okay, ist cool. Kann man einfach mit leben und auch nachvollziehen.

    Stelle ich Kommerzialisierung vor den Inhalt bzw. lasse ich zu, dass die Kommerzialisierung den Inhalt dominieren könnte oder gar ersetzen, dann ist das teilweise auch okay. Aber damit fällt der Autor in manchen Augen.

    Ich verstehe, wie schwierig es für Autoren ist, es allen recht machen zu wollen. Es funktioniert eben nicht.

    Man kann sich vor Kritik auch knallhart schützen. So wie ihr das macht:
    Auf Angriff gehen. Klar kommunizieren, woran die Leser sind.

    Das ist gut, Marcel.

    Du sagst, wir posten Penisse und Möpse und sind absolut Kommerz.

    Die Leute nehmen das locker hin und deswegen ist diese Entscheidung auch vertretbar. Ihr belügt niemanden und macht niemanden was vor.

    Aber dieser komplette Sell-Out, der jetzt rein theoretisch möglich ist, ist absolut enttäuschend.

    Ich weiß, du scheißt auf Meinungen wie diese, ist halt deine Base hier, aber ich sehe eine Verblödung kommen. Eine Base, die Verblödung anzieht und diese auch produziert.

    Wird auf jeden Fall erfolgreich für euch sein, also kommerziell gesehen.

    Ich finde es in vielen Punkten, absolut bedenklich.

    Meine Meinung hierzu.

  • hannah

    wir verkaufen unsere seele

  • Marcel

    Ein Media Kit ist in der Onlinewelt gang und gäbe und soll Werbenden und Agenturen einen schnellen und einfachen Überblick geben, wie, warum und für welchen Preis sie auf AMY&PINK Werbung schalten können. Das bedeutet es ändert sich nichts an unserem Onlineauftritt, sondern es soll Geschäftsbeziehungen lediglich erleichtern und beschleunigen. Natürlich kann man uns nicht einfach “kaufen”, sondern wir werden jedes Angebot prüfen und schauen, ob es zu uns und euch passt – ganz im Sinne des Mehrwerts. Und ob wir eine Basis der Verblödung werden hängt immer noch vom Inhalt der Artikel ab.

  • meierrr

    Was daran stört ist nicht einmal das Media Kit. Der Schritt an sich war unausweichlich und zwangsweise Grundlage der Kritik, welche hier gerade geäußert wird, nämlich das körperlich appelierende einer befindlichkeitsfixierten Situation, außerhalb eines Kontextes, den Leuten Ins Gesicht zu schlagen. Das macht die Werbung genauso, nur dass hierbei das Produkt den Kontext ersetzt.

    Nimmt man dem Ganzen den Kontext, das zwischenmenschliche, das Faszinierende, eben das was einen am Leben hält, um es auf die Körperlichkeit zu reduzieren, bleibt am Ende nichts als triebgesteuerte Scheiße.

    Statt Kontext, bedient ihr euch einer Popkultur, die neben den eben genannten Mechanismen der Körperlichkeit auch noch gewisse andere Faktoren mit sich bringt, die letztendlich dazu führen, dass ihr das hier gut verkaufen könnt.

    du siehst: Der Sellout-Vorwurf ist gar nicht existent. Hier geht es um viel grundsätzlichere Dinge, nämlich dass ihr euch eure eigene Zielgruppe schafft, die euch nacheifert und noch mehr triebgesteuerte Scheiße außerhalb irgendeines Kontextes zu produziert.

    und das ist einfach eine Blogkultur, welche ich für mich nicht akzeptieren kann oder will.

  • meierrr

    ne edit funktion wäre übrigens nice, da mich meine flüchtigkeitsfehler im nachhinein doch sehr stören.

  • hannah

    was ist denn jetzt schon wieder los? kaum bewegt man sich mal von der stelle und schlägt neue wege ein schon muss man sich hier rechtfertigen. ist doch banane. leute, hey von luft und liebe bin ich leider noch nie satt geworden. wir stecken hier alle zeit rein. marcel besonders viel. es ist doch nichts verwerfliches dran dann damit auch n bisschen geld zu verdienen? kommt mal bitte klar. jedes furtz unternehmen macht das.
    und sorry aber wenn sich da draußen jemand sich uns als vorbild aussucht tja dann ist das sein ding. kanns machen oder eben sein lassen. ihr tut grad so als ob wir nen vertrag mit den teufel abgeschlossen hätten

    und wir nehmen uns sehr wohl meinungen zu herzen. ohne euch da draußen funktioniert das ganze eben nicht. so einfach ist das.

    und ähm @meierrr drück dich mal klarer aus. dich versteht man fast garnich was du uns sagen möchtest. deinen blogeintrag schon drei mal nich, also unterstell uns nich einfach dass wir die welt verblöden. wenn du uns nich magst gibts noch immer das kreuzchen oben rechts.

    @basti danke für deinen langen kommentar und dass du dir die zeit dafür genommen hast. das nimmt man sich dann auch gerne zu herzen oder kann normal drüber reden

  • Rolf

    Ihr seid kreativ. Ehrlich. Direkt. Nett (echt nett). Wenn ihr drei damit Geld verdienen könnt ist das prima. Vor allem: verdient. Echt jetzt. Gas geben!

  • meierrr

    “kaum bewegt man sich mal von der stelle und schlägt neue wege ein schon muss man sich hier rechtfertigen.”

    Wundert es dich wirklich, dass es eine Verbindung zwischen Aktion und Reaktion gibt?

    Im übrigen lustig, dass du das mit dem Gefallen ansprichst. Ist ja so einfach im Kontext der Beliebigkeit auf die Beliebigkeit des Kontextes zu verweisen.

  • S

    Da muss kein Flamewar entstehen: macht, was ihr für richtig haltet. Die Werbung und das Mediakit stören mich nicht.

    Aber, und das habe ich auch schon zu Marcel gesagt, ich hab langsam das Gefühl, dass ihr nicht mehr schreibt, um zu schreiben – und nebenbei Geld zu verdienen – sondern ihr schreibt, UM Geld zu verdienen, und vielleicht merkt man euch das einfach irgendwann an.

    Ist nur meine Meinung. Wenn ihr davon Leben müsst und könnt, all hail to you folks :) Nur gut finden muss es ja nicht jeder. Ich kann euren Blog nur noch selten lesen wegen den Tittenbildern (ich bin halt meistens auf der Arbeit)- schade ist auch, dass die immer so außerhalb des Kontexts sind. Das habt ihr mit eurer Schreibe nicht nötig. Vielleicht entsteht deshalb der Eindruck, dass es sich eben nicht mehr darum selbst dreht.

    Das heisst NICHT, dass ihr euch anpassen sollt. Wie gesagt- ihr findet neue Leser, neue Besucher, die drauf stehen und ich wünsche jedem den Erfolg, den er will! Definitiv! Keinerlei Missgunst whatsoever. Vielleicht stell ich auch irgendwann Werbung auf meine Seite, weil ich davon leben will/muss oder halt ne Kompensation möchte für die Arbeit. Aber nur so lange, wie ich es nicht zum dominierenden faktor werden lassen (in meinem Schreiben, nicht auf der Seite).

  • Die Formulierung “[wir] können unsere Leser lenken” und die Probleme (wie zB Belieibigkeit), die aus solch einer Selbsteinschätzung entstehen könnten, stören im ersten Moment. So habe ich auch meierrr verstanden (sowohl Kommentar und Blog-Eintrag). Allerdings weiß ich auch, dass die meisten Publikationen sich dem potenziellen Werbekunden so präsentieren. Man sollte jetzt also nicht einfach davon ausgehen, dass Amy&Pink jetzt nur noch Content bringt, der die Zielgruppe der Werbekunden erhält, sondern dass der Content und die zugehörige Zielgruppe hier sich bereits über die Jahre etabliert haben und Amy&Pink jetzt lediglich passende Werbepartner suchen.

    Marcel: Was im Media Kit meiner Meinung nicht klar formuliert ist (vielleicht, weil ich den Begriff nur aus dem Print kenne): Meint TKP Tausend-Klick-Preis oder Tausend-Kontakt-Preis, sprich “20 €uro (TKP) x 250.000 monatliche Leser (Reichweite) / 1000 = 5000 €uro monatlich ?

  • hannah

    wir ändern aber doch nichts an unserem geschreibe. ich glaub um mit der ganzen sache ein bisschen geld zu verdienen dauert das noch ganz schön lang und ist garnich so einfach. wir schreiben das worüber wir möchten und keiner schreibt uns was vor. und wer caro und meine sachen liest weiss ganz genau dass es nicht nur um brüste geht. naja. klar darf jeder seine meinung haben und wir eben auch n bisschen werbung schalten. das heißt nicht dass wir gleich viele leser verlieren. dann lests ihr net unsere texte wenn ihr das meint….aber wie basti schon gesagt hat man muss es nicht allen recht machen und komisch dass viele nur hier kommentieren wenn ihnen was nicht passt, dabei sind wir doch so voller liebe

  • Ob eine Mediakarte in der Online-Welt gang und gäbe ist weiss ich nicht, für mich hat sie aber genau den Charakter einer Business Proposition, nicht die eines Leitfadens. Richtig, macht was ihr wollt, es ist euer Ding, ich les auch trotzdem weiter mit, aber wenn ihr das Thema so aggressiv und mit einer gewissen Basta-Reaktion ansprecht, dann dürft ihr euch auch nicht über Gegenreaktionen wundern, wie sie Meierrr oder Basti liefern.

    Ach übrigens, Chris Craymer wird von Luft und Liebe auch nicht satt. Deswegen verkauft er ja auch sein Buch “Romance”, kostet hierzulande 41€. Das ist der nette Herr, der euch sozusagen in diesem Beitrag das Begleitbild (anders kann man die Dinger ja nicht mehr nennen…) geliefert hat – wie gewöhnlich ohne namentliche Nennung oder Verlinkung. Auch ein Punkt, über den ihr euch schleunigst Gedanken machen solltet, wenn ihr bestimmten Klienteln gegenüber eher als Business denn als die netten Kumpels von nebenan auftreten wollt. Nur mal so.

  • S

    @Jeriko: da steht doch der name? Verlinkung gibts zwar nich.. aber die is nich unbedingt notwendig, oder?

  • Marcel

    @meierrr: Blogkulturen gibt es wie Sand am Meer, du lebst in deiner, wir in unserer – so ist das nun mal. Und wer Blogbeiträge über uns verfasst, die keiner blickt, sollte sich mal Gedanken darüber machen, wer von uns beiden hier wen verblödet.

    @Rolf: Rolf liebt uns, das wissen wir ;)

    @S: Autoren, Redakteure, Blogger… viele schreiben um Geld zu verdienen, ich weiß nicht was daran falsch sein soll. Die Frage ist doch nur was und wie man es schreibt. Außerdem geben wir uns allergrößte Mühe Bilder herauszusuchen, die zum Kontext passen und trotzdem prägnant, sexy oder eigenwillig sind.

    @Sven E.: Wir wissen halt einfach langsam, wer die Mehrzahl unserer Leser ausmacht, daraus ergeben sich auch die logischen Werbepartner. Das mit dem Tausend-Kontakt-Preis stimmt, allerdings werden Banner bei uns in Rotation und mit Anzeigelimit geschalten, so dass bestimmt werden kann, wie oft dieser in einem bestimmten Zeitraum auftauchen soll und wie hoch die Kosten sein dürfen.

    @Jeriko: Dass wir diese Meldung so aggressiv an den Mann bringen liegt in unserer Natur: Angriff ist schließlich die beste Verteidigung. Außerdem wollten wir darauf aufmerksam machen, das ist uns auch gelungen. Das mit den Nennungen der Fotografen ist damit ja geklärt.

  • Jasmin

    seid ihr nun geschäftspartner oder freunde? hatte immer letzteres gedacht, (das mediakitgedöns wirft so ein bisschen die frage auf).und derjenige, der den artikel mit den meisten clicks postet, sahnt am ende dann das ”große” geld ab oder wie läuft das dann?? ..naja, ich hoffe ihr seid nur ein paar geschäftstüchtige freunde ;]

  • tiefpunkt » Wer sonst keine Probleme hat…

    […] mal durchgekaut. Und trotzdem, jedes Mal irgendso’n Zwergenaufstand. Marcel hats doch echt nett geschrieben. Sowas läuft halt nicht von selber, da geht halt schon ‘n bissl Geld und vor allem Zeit bei […]

  • Marcel

    @Jasmin: Wir sind alle eine große sich liebende Bloggerfamilie, aber manchmal wird einfach bis zum Exzess herum diskutiert ;)

  • @Marcel: sind wir auch. Ich glaube hier meint es keiner böse.. wie gesagt, alter, ich bin die letzte die sagt: uuuuh, hier verdient wer Geld, alle fort.. im Gegenteil! Ich sag nur: der Eindruck, dass.. kann entstehen, und damit muss man halt fertig werden.

    :)

  • Clara

    ich versteh die ganz diskussion echt net besonders weil s ja selber werbung auf ihrem reise blog hat

    http://havelovewilltravel.de/

    also versteh ich echt net wieso sie dann hier rummeckert und jeriko vermietet auch werbeflechen

  • Hannah

    <3 liebe! ok? jetzt ist wieder gut hier. wie oben schon gesagt hier ändert sich doch nichts an unserern texten. da sind wir doch noch immer mit leib und seele dabei. mehr als denn je sogar! klar hat jeder von uns hier manchmal pausen. ein kreatives aus oder wir probieren was neues aus. n anderen schreibstil etc.

    <3 !!

  • Ich bin ja ein bisschen sehr gerührt, dass ihr meine kleine Empfehlung in eure Liste aufgenommen habt. Ja, meine Wangen sind zart gerötet. Könnte aber auch an der Kleinen oben rechts liegen. Ja, der mit den verhüllten Brüsten, die hat was.

  • @Clara

    Es geht nicht um die Werbeflächen und auch nicht um die Kohle. Es geht um was anderes. Die Inhalte locken eine Zielgruppe. Manchmal erschaffen Inhalte auch erst eine Zielgruppe. Daran orientieren sich Werber.

    Es geht um die Kombination aus Geldverdienen mit Inhalten. Vor allem aber um die Inhalte.

    Darum gehts. Marcel kann gerne den ganzen Blog von oben bis unten dreimal vermieten. Geldverdienen ist okay. Auch wenn das Argument, Unternehmen machen das auch so, sehr schwach ist.

    Ich bin der Ansicht, Marcel bedient keine Zielgruppe, er formt eine mit. Und diese Zielgruppe ist alles andere als vielversprechend. Ich weiß, dass ich mich weit aus dem Fenster lehne, aber: Ich glaube, dass die Tendenz da ist, sich nicht mehr mit Inhalt auseinander zu setzen, vernünftig auseinander zu setzen, sondern nur noch Unterhaltung geliefert wird.

    Auch das ist nicht schlimm.

    Problematisch wird es allerdings, wenn alles, auch wichtige Inhalte, unterhaltend abgebildet werden und teilweise mit Bildern begleitet werden, die völlig kontextlos zum Wort stehen. Und es ist Bildmaterial, dass im Übermaß verroht.

    Klar kann jeder wegklicken, wenn er das nciht sehen will. Aber dann stellt sich wieder die Frage, ob man eine Zielgruppe bedient oder ob man eine miterschafft. Und das sehe ich hier.

  • Ich kann mir vorstellen, dass es für viele ermüdend ist, dass hier wieder über Blogs mit Werbung gesprochen wird. Aber genau das ist es ja: Darüber regt sich keine auf. Keiner.

    Das meine ich damit, dass man sich kaum noch mit Inhalten auseinander setzt. Meierrr hat das hier weiter oben in den Kommentaren geschrieben:

    “Was daran stört ist nicht einmal das Media Kit. Der Schritt an sich war unausweichlich und zwangsweise Grundlage der Kritik, welche hier gerade geäußert wird, nämlich das körperlich appelierende einer befindlichkeitsfixierten Situation, außerhalb eines Kontextes, den Leuten Ins Gesicht zu schlagen. Das macht die Werbung genauso, nur dass hierbei das Produkt den Kontext ersetzt.
    Nimmt man dem Ganzen den Kontext, das zwischenmenschliche, das Faszinierende, eben das was einen am Leben hält, um es auf die Körperlichkeit zu reduzieren, bleibt am Ende nichts als triebgesteuerte Scheiße.
    Statt Kontext, bedient ihr euch einer Popkultur, die neben den eben genannten Mechanismen der Körperlichkeit auch noch gewisse andere Faktoren mit sich bringt, die letztendlich dazu führen, dass ihr das hier gut verkaufen könnt.
    du siehst: Der Sellout-Vorwurf ist gar nicht existent. Hier geht es um viel grundsätzlichere Dinge, nämlich dass ihr euch eure eigene Zielgruppe schafft, die euch nacheifert und noch mehr triebgesteuerte Scheiße außerhalb irgendeines Kontextes zu produziert.
    und das ist einfach eine Blogkultur, welche ich für mich nicht akzeptieren kann oder will.”

    Nur darum geht es. Und Meierrr hat damit etwas sehr wichtiges angesprochen. Darauf soll die Kritik nur aufbauen. Darauf hinzuweisen, dass etwas produziert wird, dass eventuell einfach nicht gut ist.

    Das ist alles.

  • meierrr

    “Blogkulturen gibt es wie Sand am Meer, du lebst in deiner, wir in unserer – so ist das nun mal. Und wer Blogbeiträge über uns verfasst, die keiner blickt, sollte sich mal Gedanken darüber machen, wer von uns beiden hier wen verblödet.”

    Wir sind gar nicht so weit von einander entfernt, wie du das gerade darstellst. ob mein blogbeitrag für eine große mehrheit unverständlich ist, ist für mich auch gerade zweitrangig. und natürlich ist es für dich leicher den vorwurf des nicht verstehens von deiner mitschreiberin zu übernehmen, dabei weiß ich genau, dass du das was hier passiert viel zu gut blickst, um dir irgendeinen schuh anziehen zu wollen.

    das finde ich relativ schade, aber da kann man nichts machen. Denn: so ist das meistens.

    wie oben geschrieben: ich mache niemandem einen vorwurf, wenn er mit einer sache die er gut kann, in dem falle scheinbar bloggen, geld verdienen will. dafür weiß ich viel zu gut, wie dieses system popkultur funktioniert und wie attraktiv es für einen persönlich sein kann, seinen arsch zu verkaufen, wenn das angebot stimmt.

    Und ich weiß auch, wie allergisch man reagiert, wenn jemand anfängt das kleine Baby, was man langsam großgezogen hat und welches man gefüttert hat, damit es groß und stark wird, mit dreck zu beschmeißen.

    das ist nicht schön, aber ich denke, dass man als person des öffentlichen raumes (und in diesem falle ist das internet ein verdammt öffentlicher raum, mit allem, was wir in ihn hineinblasen) kritkfähig sein muss, was für mich in gleichem maße reflektion des eigenen handelns und ein angemessenes reagieren nach sich zieht, wenn eben jene geäußert wird.

    Mit dem Begriff des öffentlichen Raumes, möchte ich auch gleich noch eine zweite Begrifflichkeit einführen, nämlich die Verantwortung, die mit einem solchen einhergeht.

    Ihr nehmt wahrscheinlich nicht wahr, wie sich das was ihr hier macht, nach außen hin teilweise auswirkt, vielleicht nicht nur weil es euer herzblut ist, das ihr in die Texte knallt, sondern wahrscheinlich auch weil diese art der selbstpräsentation und darstellung schon so in fleisch und blut übergegangen ist, dass euch kaum noch auffällt, wenn andere im glauben trendsetter zu sein nachziehen.

    Dadurch entseht halt eine Strömung, die Körperlichkeit auf eine technische Art und Weise instrumentalisiert, indem sie sie nämlich content-orientiert benutzt. Die Verantwortung, die mit einer solchen Prägung des öffentlichen Raumes einhergeht, bleibt dabei aber anscheinend außen vor, weil man ja immer noch damit argumentieren kann, man verdiene Geld. Und wer irgendwie moralische Bedenken wegen nackter Haut hat, hat ja in jedem Falle die Möglichkeit das Browserfenster zuzumachen.

  • Hannah

    ey basti aber mal im ernst….so respektvoll ich mit deinen kommentaren immer umgeh. was schreibst du denn da bitte? keine ahnung wenn dich das beschäftigt dann blogge es auf deinem blog, schreib drüber oder mach was du willst aber reg dich mit dem herrn meierrr hier doch jetzt nicht so auf.

    man muss auch mal lernen aufhören zu können so gerne man seinen senf auch abgibt. und wie gesagt wenn du findest dass das hier triebgesteuerte scheisse ist…ja sorry was soll ich dazu noch sagen? dann ist es schade dass dich unsere texte nicht mehr interessieren aber dann ist das auch deine sache.

    und das wort “blogkultur” gar das wort blog mit kultur zu verbinden find ich persönlich in unserer zeit. wo das internet noch am anfang steht eigentlich uns es den pc mit anderen dingen verglichen noch garnicht lange gibt ein bisschen übertrieben. kultur ist für mich etwas anderes. aber das ist ja ansichtssache.

    und meierrr hier zieht überhaupt keiner von irgendjemand sich einen schuh an und wie du vielleicht noch nicht weisst bin ich nicht nur eine mitschreiberin sondern ein teil dieses blog. also behandel mich bitte auch so und ich finde eben dass du dich schlecht ausdrücken kannst. geht dir bei mir bestimmt genauso.

    wieso muss dass denn jetzt von euch so als fight ausarten? verschiedene ansichten haben ist doch völlig in ordnung aber gleich von schuh anziehen und triebgesteuerte scheisse produzieren… das ist kein gespräch sondern nur vorwürfe und hat auch wenig mit guter kritik zu tun. hier muss sich keiner rechtfertigen und schon garnicht wir.

    und meierrr ich weiss wirklich nicht was du meinst….was ist schlimmes daran eine zielgruppe zu erschaffen? meiner meinung nach das beste was einem passieren kann wenn das dann auch noch boomt. ich finde aber wir erschaffen keine sondern spiegeln einfach gerade das leben wieder. von drei menschen eben. die so sind wie sie sind, die einen ein bisschen emotionaler, der andere nicht, weiblich, männlich, mit verschiedenen interessen, in verschiedenen städten lebend, in einer anderen umgebung aufgewachsen. menschen wie sie dir einfach jeden tag auf der straße begegnen. wir schreiben über das was uns beschäftigt und ich glaube uns ist auch bewusst was wir hier machen und würdest du uns besser kennen würdest du auch wissen das marcel udn wir alle gesagt haben das ihr da draußen zur wahl gehen sollt, vor weihnachten hab ich was über eine spendenaktion gepostet z.b.
    es ist mir klar dass wir hier nicht die nächste süddeutsche zeitung werden und selbst da standen wir auch schon mal drin. wenn du ein weltveränderungsblogger bist und nur das machst dann mach das doch. ist wunderschön. aber es gibt heutzutage eben auch brüste und die haben wir noch nicht mal erfunden sondern die medien und die waren schon vor dem internet da.

    und was reitet ihr hier auf diesen satz mit dem geld verdienen rum. das ist n netter nebeneffekt. scheisst doch auf die werbung! das macht ihr jede minute da draußen im realen leben doch auch! im kino, im tv wenn ihr ein katalog anschaut oder euch von irgendeinem anderen schrott beeiflussen lassts. regt ihr euch da auch so auf? sagt ihr auch das apple scheisse ist, h&m, snickers, die regierung mit ihren wahlplakaten und die bundeswehr auch. weil die machen ja auch werbung.

    dann lasst eure kinder ja nie mtv schauen, n handy darfs garnicht erst haben, das internet sollte auch gestrichen werden und steckts in ne seifenblase wenn ihr damit nicht zurecht kommt dass wir hier werbung auf dem blog haben euch das soooooooo beschäftigt und dann noch als “kultur” bezeichnet. naja.

  • @hannah
    “ey basti aber mal im ernst“¦.so respektvoll ich mit deinen kommentaren immer umgeh. was schreibst du denn da bitte? keine ahnung wenn dich das beschäftigt dann blogge es auf deinem blog, schreib drüber oder mach was du willst aber reg dich mit dem herrn meierrr hier doch jetzt nicht so auf.”

    :D. Keiner regt sich auf, Hannah. Ich weise euch doch nur auf einen Umstand hin, den du so nicht mehr in deinen Kommentaren mit einfließen lässt. Ich finde es ja gut, dass du so respektvoll mit meinen Kommentaren umgehst. Ich gehe doch aber auch respektvoll mit deinen um, oder nicht? Marcel hat das gepostet und steht irgendwie auch dazu. Und er wusste, dass sich Penner wie ich dazu kritisch äußern. Und wir machen das nicht um euch zu ärgern, verdammt. Ich hoffe stark, dass du eine Sache nicht verwechselst: Dich als Person und Autorin und der Inhalt der hier produziert wird. Ich kritisiere das zweitere, nicht euch persönlich.

    Ich habe so das Gefühl, dass du die Fronten beruhigen willst, dass du es schade findest, dass ihr jetzt hier so ins Kreuzfeuer genommen werdet, aber dem ist nicht so. Wir haben keine front aufgemacht und schießen auf euch. Ich für meinen Teil, weise nur auf eine Tendenz hin, die ich als bedenklich empfinde. Und ja, ihr seid damit angesprochen, allerdings nicht als Menschen persönlich. Ich sage nicht: ich finde eure Inhalte doof, deswegen seid ihr doof. Ich sage: Eure Inhalte, Addition aus Text und Bild, ist bedenklich und im Zusammenhang mit bewusster Kommerzialisierung auch eine gefährliche Tendenz für andere. Das beste Beispiel ist Unterhaltungsfernsehen der untersten Schublade. Nur so als Vergelichsbeispiel, auf welchem Weg ich euch sehe. Und was ich persönlich so unverständlich finde – das hat auch nichts mit aufregen zu tun – ist, dass Marcel sich hinstellt und sagt, es ist ihm nicht wichtig, was in der Kritik zu euch fließen soll. Er zieht sein Ding durch, nach dem Motto “mir doch egal, sollen sie halt wegklicken, wenn es ihnen nicht passt”. Diese offene Kritikresistenz bestärkt dazu, seine Freiheiten mit einer entscheidenden Sache zu ersetzen: Verantwortung, auch da, wo es um Popkultur geht.

    2.”man muss auch mal lernen aufhören zu können so gerne man seinen senf auch abgibt. und wie gesagt wenn du findest dass das hier triebgesteuerte scheisse ist“¦ja sorry was soll ich dazu noch sagen? dann ist es schade dass dich unsere texte nicht mehr interessieren aber dann ist das auch deine sache.”

    Richtig, Hannah. Es ist meine Sache. Ich will euch nicht dazu anleiten anders zu schreiben. Ich trage euch nur heran, dass eure Inhalte schlechter geworden sind in den letzten Monaten. Oder sagen wir: oberflächlicher. Es fällt euch nicht auf, dass das so ist, weil sich die Kritik hier in Grenzen hält und viel Support euch entgegenkommt von euren Lesern. Das ist prinzipiell gut. Mich interessieren eure Texte, so wie jeder andere, sonst würde ich mich doch gar nicht äußern. Vielleicht hast du den Blick ja dafür verloren, aber zähle in den letzten 20 Artikeln bitte die Tittenbilder durch. Lese dir die Tags durch. Und so weiter. Siehst du nicht eine Tendenz, eine künstlichkeit des Lifestyles, der ernsthaft anscheinend vorgetragen wird? Ich weiß, dass dich das alles nervt und du hier Friede, Freude, Eierkuchen willst, aber so ist das, wenn man Verantwortung trägt nunmal. Ihr habt viele Leser, also habt ihr eine Verantwortung. Und ihr schiebt die einfach von euch, Marcel mit seiner Kritikresistenz – obwohl er genau versteht, was ihm angetragen wird und du mit deiner “hört auf das schlecht zu machen”-Einstellung.

    “und das wort “blogkultur“ gar das wort blog mit kultur zu verbinden find ich persönlich in unserer zeit. wo das internet noch am anfang steht eigentlich uns es den pc mit anderen dingen verglichen noch garnicht lange gibt ein bisschen übertrieben. kultur ist für mich etwas anderes. aber das ist ja ansichtssache.”

    Blogs sind Kommunikationkanäle. Durch diesen Kanal kann man Kultur transportieren. In amerikanischen Blogs existiert eine andere Diskussionskultur als hierzulande. Kulturen leben im Netz. Und vor allem für die Kurzweiligkeit, die derzeit verstärkt auftritt, wird eine künstliche kultur in unsere augen projiziert. Popkultur. Das ist euer Thema. Ihr schreibt über Mode, über Musik, über Pornos, über sex und models, über filme und so weiter. Ihr reflektiert Kultur, mööchte man meinen. Das alles fasse ich unter dem Begriff der Blogkultur zusammen und ist unabhängig davon, wie lange es den PC gibt. Den PC gab es parallel zur Popkultur. Er steht jetzt nur in allen Wohnzimmern.

  • JO

    lol…
    Übernahme der Webseite: 1200 € pro Tag …. hehe^^

    Ach ist das schön, dass man in Deutschland langsam immer mehr mit Blogs Geld verdienen kann… so wie es schon in den USA passiert… und gang und gebe ist…

  • @JO
    Zum 14-mal in dieser Diskussion. Es geht nicht um das Geldverdienen mit Blogs. Geldverdienen mit Blogs ist okay und absolut vertretbar. Die Diskussion wird immer wieder in diese Richtung geschubst: “Oar ey, jetzt fangen die Heulsusen wieder mit ihrem Rumgenerve mit Geldverdienen+Blogs an.”

    Um das Geldverdienen geht es in der Diskussion nicht, sondern um was anderes.

  • Marcel

    Es ist doch so: Wir drei haben ein Blogazine erschaffen, das wir mit Inhalten füllen, die uns interessieren und von denen wir ausgehen, dass sie der Mehrheit unserer Leser auch gefallen. Ein Abwägung also zwischen: Was finden wir geil, was findet ihr geil und was schreiben wir ohne auf eine der beiden Seiten zu achten. Die einen finden’s riesig, die anderen unter aller Sau.

    Basti, du schreibst zum Beispiel gerne emotionale, lange, tiefgründige Texte über das Leben mit all seinen Tücken und Fehlern. Das finden viele toll, viele auch nicht. Christoph postet Unmengen von hübschen Fotografien. Auch das gefällt den einen, interessiert andere aber wiederum nicht. Und Sara haut Texte über Weltreisen, Kampfsportler aus alten Zeiten und Kindergeburtstage raus. Der eine mag’s, der andere nicht. Aber wer maßt sich an zu entscheiden, wer von uns allen der Gesellschaft einen höheren Mehrwert bringt und wer nicht? Du?

    Wir sehen also: Das Internet mit all seinen Kulturen, Themen und Facetten könnte unterschiedlicher nicht sein. Und dass wir das Internet verblöden, die digitale BILD sind und drogensüchtige, sexbesessene und abgestumpfte Jugendliche heran züchten, halte ich für ein Gerücht. Wie Hannah bereits sagte spiegeln wir (so wie ihr auch), nur die Welt wie sie nun einmal ist wieder. Und wenn du dich dafür bei jemandem beschweren willst, dann frag in der Kirche nach der Nummer.

  • Rolf

    Scheiß die Wand an, ich hab gerade gelesen, dass ich hier gar nicht mehr Zielgruppe bin… aber ich bleib trotzdem hier, weil mir die Anzeigen beim ZDF zu teuer sind!
    Ernsthaft: Ich bin diesen Menschen hier ziemlich dankbar, weil ich über diese schöne Seite hier zu vielen anderen Seiten gefunden habe und eben dieses meine Kreativität aufgefrischt haben. Klar, Urheberrecht finde ich aus eigenem Interesse eine feine Sache, aber man kann auch einfach mal so was zurückgeben.
    Ohne Anzeigen keine Weltherrschaft. Man muss eben den Gärtner so dermaßen zum Bock machen, dass er sich freut jetzt ein Tier zu sein – mal davon abgesehen, dass der (Geiß-)Bock ein in Köln hoch anerkanntes Wesen ist (ok, Glück bringt es derzeit eher weniger), stellt er auch eine Art Gärtner dar, da er zumindest beim Trimmen des Rasens schon durch seinen Gott gegebenen Hunger auf Gras (ähnlich wie Studenten) ein natürliches Hilfsmittel ist. Ich finde, das darf und muss an dieser Stelle auch mal so in aller Deutlichkeit hier verschriftlicht werden. So. Und jetzt beginnt meine Konzentrationsphase, wir haben nämlich heute ein wichtiges Meisterschaftsspiel der Trendsportart in den USA Nr. 1. Ja? – Genau: Tischtennis, abfällig gerne auch Ping Pong genannt. Tabellennachbarn weghauen und dann aufsteigen, nicht zur Weltherrschaft, aber zumindest in die zweitunterste Liga. Schönen Abend. Und Daumen drücken.

  • Rolf

    Eins noch:

    Kate Moss diktierte neulich in die Journalistennotizblöcke, nichts fühle sich besser an, als dünn zu sein. Kann man natürlich geteilter Meinung sein. Ja. Schon.

    Aber. Jetzt ich:

    Es gibt kaum was geileres auf dieser in ihrem Konsum fast erstickenden Welt, als mit seinem eigenen kreativen Potential seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Dazu eine Wortschöpfung, die einfach zu Amy&Pink passt und die ich an dieser Stelle Marcel widme: Abspritzverdächtig!

    Und jetzt:

    Die eben angesprochene Konzentrationsphase. Tischtennis. Klar?

  • Stefan

    Hyyo, generell finde ich euren Blog sehr interessant, auch wenn mich das ganze Sex-Geschwätz von Marcel eher weniger interessiert, sondern eher die Beiträge von Caro und Hannah. Trotzdem frage ich mich: Wer würde so Preise zahlen?

    Würde mich für euch freuen, wenn ihr euren Blog derart effizient vermarkten könnt, aber ich glaube irgendwie nicht dran. Sonst würde es sich ja fast schon lohnen, das Ding als Vollzeit-Job zu betreiben.

    Was ich bei anderen Blogs auch immer spannend finde, sind die Zahlen. Mich würde mal interessieren, wo wieviele Leute herkommen, wer über Suchmaschinen, welche Key-Words, Einnahmen, etc. Kann aber verstehen, wenn ihr die nicht rausrücken wollt.

    Ansonsten: Macht weiter so und verkauft nicht eure Seele. Sonst wird das nix mehr mit der Weltherrschaft :D

  • Einmal friedlich mitgelesen, auch kurz Senf von meiner Seite:

    Ich denke, was Basti auszudrücken versucht, ist ein Faktor, dem sich jedes größere, einflussreichere Medium eines Tages mehr oder minder einsichtig stellen muss. Wachsende Präsenz – wachsendes Publikum – wachsende Verantwortung. Dass Blogs dabei vor allem die Popkultur enorm mitformen und grundsätzlich als “Nachfolger” der Rolle des Fernsehens Kulturträger sind, ist zweifellos Fakt.

    Ich persönlich befinde mich hier aber in einem Zwiespalt: Ja. Ein massiver Teil des heutigen (v.a. eben jungem) Publikums ist verdammt nochmal formbar durch die Medien, die es umgeben. AMY&PINK lebt die Spitze der Popkultur vor, ist so ein bisschen NEON, nur böser, abgründiger, offener und möpsereicher. Leute mögen das. Allerdings steckt genau hier auch die Gefahr, auf die Basti aufmerksam machen will: Formbarkeit in einer ohnehin durch wenig hochwertiges Fernsehen, blöde Eltern usw. verrohten, ziemlich spackofatzigen (“verdummt” umgehe ich besser) Gesellschaft. Viele eurer Leser erkennen, dass ihr hier nur einen Teil eurer Welt beschreibt; dass ihr unendlich Freude an den Untiefen des Lebens und Mut zur Hässlichkeit habt. Und ich bin mir sicher, Basti, wie auch mir, gefällt das selbst wahnsinnig gut. Der Gedanke steckt aber hier bei den Leuten und v.a. Teens, die diese Welt voller Sex, Partys und Indie-Alternativeness verdammt ernst nehmen. Als real betrachten. Es bewundern und sich unter Druck gesetzt fühlen (“Bin ich cooler, wenn ich mehr ficke als die anderen?”). Ihr könnt da nichts für, ihr wollt das nicht heraufprovozieren und das nehme ich euch voll ab. Ihr seid mir endsympathisch, AMY&PINK ist saucool, ihr macht euer Ding. Aber Basti will auf einen Faktor aufmerksam machen, der vielleicht an der einen oder anderen Stelle (Wechselwirkung Bilder und Text) einfach bewusst wahrgenommen werden muss.

    Ich liebe AMY&PINK. Die Bilder sind genau mein Stil, alles ist provokant gehalten, die Texte fetzen. Und hier muss ich mich auf eure Seite schlagen (und vll. auch Basti kurz damit ansprechen): AMY&PINK beschreibt einen Lebensabschnitt. Das ist Coming-of-Age vom Feinsten. Das ist Popkultur, ein fetter Teil von der Welt da draußen. Genau: Ein Teil. Wenn ich beispielsweise an deine Texte denke, weiß ich, dass du genau weißt, worum es hier geht – aber selbst langsam aber sicher aus dieser Sache heraussickerst. Es geht eben nicht alles ums Ficken und Alternatives und bla und blubb. Wenn ich deine Texte lese, ist da einfach eine Reife drin, die zeigt, dass Coming-of-Age da langsam nicht mehr angesagt ist. Und genau das könnte ein Grund sein, wieso du glaubst, die Qualität sinkt an dieser Stelle. Weil das Ende von Coming-of-Age heißt, all diesen Popkulturscheiß auch mal zur Seite zu schieben und down-zu-settlen, früher als “Langweilerscheiß” Abgestempeltes mehr und mehr zu schätzen und zu begreifen. Vielleicht fehlt dir hier genau das an mancher Stelle. Nur ‘ne Vermutung, keine Unterstellung – Ich kenne hier keinen. Aber hier gilt eben zu bedenken, dass die Autoren da noch voll drinstecken. Ich ja auch, ich will hier keinesfalls altklug schwafeln. Einer der Gründe, weswegen ich mich hier auch verdammt wohl fühle. Es wird sich eben ausgelebt, Tabus gebrochen, die Verantwortung und Moral bewusst oder unbewusst ein wenig zur Seite geschoben. Voll richtig. Repräsentiert genau das, was zig Trillionen Leute da draußen gerade fühlen und denken. AMY&PINK ist nur ein Teil der die junge Gesellschaft formenden Popkultur. Kaum andere Blogs zeigen diese “oberflächliche”, aber einfach verdammt ehrliche, wirklichkeitsnahe Welt so unverhüllt. Und auch, wenn das nicht immer vernünftig ist – genau dafür ist AMY&PINK eben da. Wenn das von allen “Szene-Blogs” so angenommen wird, können wir uns wirklich Sorgen machen. So sehe ich AMY&PINK aber einfach als genau richtig an. Auch, wenn über den Faktor der Verantwortung ab und an ruhig nachgedacht werden darf.

    Just my two cents. Auch, wenn’s viel Wirbel um nichts ist. Peace and love, ich steh auf euer aller Blogs.

    PS.: Um wenigstens nicht ganz vom Thema wegzugleiten: Die Werbe- und Geldverdiensache kann ich soweit unterstützen. Viel Erfolg dabei!

  • sam

    Love it. Macht weiter so! Wer guten Inhalt bringt, soll auch was dafür bekommen. In der Kaufhalle gibt es auch nichts geschenkt.

  • @Kleinod

    Ich bin dir für deinen Kommentar unendlich dankbar. Er greift meinen Punkt verständlich auf und zeigt auch Stellen, die ich so nicht gesehen habe.

    1000 Dank dafür.

    Ich bin einfach nur froh, dass Leute auch nicht in Müdigkeit verfallen, wenn es um Diskussionen oder Kritik geht.

    Vielen, vielen Dank. Mehr wollte ich persönlich gar nicht. Mit der Beleuchtung beider Seiten kann ich mich voll und ganz zufrieden stellen.

    Gruß
    B

  • Marcel

    Ja da stimme ich Basti zu: Kleinod, vielen Dank für deinen Kommentar. Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Ehrliches Lob und konstruktive Kritik – besser geht’s wohl nicht.

  • Ich mag ja die aktuelle American Apparel Werbung auf eurer Seite (hab die sonst noch nirgendwo gesehen). Richtig schlecht ist aber, dass man “onclick” immer nur auf die Startseite kommt und von dort aus kaum eine Chance hat, auf die angeteaserten Klamotten zu kommen.

    z.B. “Velvet and Lace” oder “Glasses and Inmates” – keine Chance was zu finden. Ich geb´ ja zu, dass ich mir eher die Mädels angucken will – aber wenn ICH da nichts finde – wie sieht´s dann erst mit kaufwilligen Damen aus?

    Vielleicht solltet ihr mal mit dem Kampagnen-Betreiber reden – ein paar Deeplinks sollten die Conversions (im Vergleich zu jetzt) durch die Decke gehen lassen.

  • Alter, was geht’n hier ab… :D Ich hab mir die Kommentare nicht ganz durchgelesen, war mir jetzt einfach zu viel. Aber das mit der Werbung find ich gut. No Money, no Honey. Ich zweifle nicht, dass die Qualität der Artikel daran leiden wird.

Superdry