Geile Sachen, die das Leben kürzer machen - Der Tod steht dir gut

Die grausame Wahrheit ist doch, dass das Leben ungerecht ist, viel zu hart erscheint und ständig nur Schmerzen bereitet. Erdrückender Liebeskummer, unerfüllte Träume, falsche Erwartungen… und wofür das alles? Um…
Geile Sachen, die das Leben kürzer machen

Der Tod steht dir gut

Die grausame Wahrheit ist doch, dass das Leben ungerecht ist, viel zu hart erscheint und ständig nur Schmerzen bereitet. Erdrückender Liebeskummer, unerfüllte Träume, falsche Erwartungen… und wofür das alles? Um schließlich geschunden, gebrechlich und physisch und psychisch total am Ende doch den lang umklammerten Löffel abzugeben. Warum dem Schicksal also nicht gleich ein Schnippchen schlagen und manuell auf den Reset-Knopf drücken. Aber dieser Plan muss gut überlegt sein und darf als Fazit natürlich nicht nur einen einfachen Selbstmord haben. Das wäre doch feige, bringt nur Kummer und Ärger und am Ende fährt man sogar noch direkt in die Hölle. Heutzutage gibt es doch viel kreativere Wege, um ins saftig grüne Gras zu beißen – und die fünf schönsten davon stellen wir euch heute vor.

Das Pozzen: Wer eine tödliche Krankheit wie zum Beispiel Aids sein Eigen nennt und damit willkürlich Leute ansteckt kann dafür lange Zeit in den Knast gesteckt werden. Jedenfalls so lange wie einem überhaupt noch bleibt. Es gibt aber auch Menschen, die lassen sich absichtlich mit einem Mortal Virus anstecken, was man im Fachjargon “Pozzen” nennt. Das leitet sich von “Positiv” ab und ist komisch – ist aber so. Gründe dafür können vielfältig sein. Um endlich der Angst zu entkommen, sich irgendwann unwissentlich damit zu infizieren zum Beispiel. Um mit einem positiven Partner ungeschützen Geschlechtsverkehr vollziehen zu können oder um schlichtweg die Menschheit auszurotten. Und egal wie abnormal das auch sein mag: Es bringt dich schneller ins Grab als du gucken kannst und passt deshalb wundervoll in diese Liste.

Die Fütterer: Du bist weiblich, langweilig und keine Sau kann dich leiden? Dann lege dir doch einen Fütterer als Lebenspartner zu. Er stopft dich minütlich mit leckerer Eiscreme, Hühnchen und Keksen voll, massiert deine rundlichen Waden, während du den ganzen Tag vor Talk-, Reality- und Gerichtsshows verbringst und macht ab und zu Fotos in Unterwäsche von dir, die er dann ins Internet lädt um bei seinen Kollegen damit anzugeben, wie fett, rund und prall du schon geworden bist. Hört sich für dich wie der Himmel auf Erden an? Dann nichts wie ab zum nächsten Mc Donald’s / KFC / Pizza Hut: Dort treiben sich die Fettjäger am liebsten rum. Und ein wenig falsche Liebe gibt’s auch noch obendrauf. Geil.

Das Gesetz: Polizisten, Anwälte und Richter sind ständig auf der Lauer nach Leuten, denen sie das Leben versauen können. Warum also nicht einfach mal frecher Lausbub spielen und ihnen mit ein wenig Fantasie ein Schnippchen schlagen? Dazu geht’s ab nach New York – dort ist es nämlich unter Todesstrafe verboten von einem hohen Gebäude zu springen. Bislang konnte zwar noch kein Selbstmörder nach einem Sprung aus dem 102. Stock des Empire State Buildings lebendig verhaftet werden, aber wenigstens kannst du anschließend im Jenseits damit prahlen, dass du dieses absolut nervige und unlogische Rechtssystem mal kräftig verarscht hast.

Final Destination: Da gewisse Filme auf wahren Begebenheiten und alten aztekischen Legenden beruhen, wissen wir alle: Wenn Gevatter Tod dich einmal auf der Schippe hat, kommst du davon nur schwerlich wieder runter. Michael Anderson Godwin zum Beispiel wurde wegen zweifachen Mordes zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt. Seine Strafe wurde zwar in lebenslänglich umgewandelt, aber ein paar Monate später wurde er auf einer Metalltoilette sitzend durch einen Stromschlag getötet, als er versuchte, den Fernseher in seiner Zelle selbst zu reparieren. Ironie des Schicksals nennt man das wohl.

Darwin Awards: Wenn wirklich gar nichts mehr hilft, du dich weder mit Aids infizieren noch von irgendwelchen Perversen vollstopfen lassen willst, dann hilft doch nur noch eins: Manuell den Löffel abzugeben. Aber selbst das kann man so kreativ gestalten, dass man durch seine Tat wenigstens postum einen der begehrten Darwin Awards abräumen kann. Den sahnen bekanntermaßen Leute ab, die sich besonders idiotisch in die Schattenwelt katapultiert haben. Der Räuber, der bei seiner Flucht die Polizisten hinter sich erschießen will und sich dabei selbst ins Gesicht trifft. Der Mann, der dachte er wäre Jesus und sich beim Versuch über das Wasser in seiner Badewanne zu laufen das Genick brach. Oder ein Autofahrer, der sich während eines Staus “erleichtern” wollte und über eine Leitplanke sprang – leider befand er sich geradewegs auf einer Brücke.

Ihr seht, dass es wohl gar nicht so einfach ist, sich dieser Qual namens Leben zu entledigen, aber wir haben allen Emos, Goths und Pseudovampiren hiermit genügend Tipps zum freundlichen Umgang mit Gevatter Tod und seinen lustigen Freunden gegeben. Und wenn ihr selbst zu faul und depressiv seid, um den Löffel abzugeben, dann können wir euch natürlich auch nicht mehr helfen. In diesem Sinne: Hals und Beinbruch.

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Tally Weijl

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11 Kommentare

s.Oliver