Auf ein Neues“¦! - Slogan Your Life

Würde jemand einen Werbeslogan für mein persönliches Jahr 2009 küren wollen, hätte der ein ziemlich leichtes, ich würde fast sagen müheloses, Spiel. Man nehme eine Prise „Ich bin doch nicht…
Auf ein Neues“¦!

Slogan Your Life

Würde jemand einen Werbeslogan für mein persönliches Jahr 2009 küren wollen, hätte der ein ziemlich leichtes, ich würde fast sagen müheloses, Spiel. Man nehme eine Prise „Ich bin doch nicht blöd“, dazu eine Messerspitze „Außen Toppits, innen Gefuck“, umrühren, kurz ziehen lassen… hex hex… und fertig. Um das alles geschmacklich zu verfeinern, dann noch schöööön ‘ne „Caro repariert, Caro tauscht aus“ oben druff geklatscht und fertig ist mein total verkacktes Jahr 2009. Naja, so verkackt war’s dann auch nicht. Sicherlich besser als 1933 als Hitler an die Macht kam (wie ein bedeutender Mann aus meinem Leben kürzlich zu mildern versuchte), aber mein Favorit wird dieses 09 wohl nie werden.

Angefangen damit, dass sich gleich zu Beginn des Jahres zwei geliebte Menschen für immer aus dem Diesseits verabschiedeten, startete ich in das angeknackste Jahr. Tränen, Beziehungswirrwarr, Trennungen, und grandiose Abstürze, inklusive Hot or Not folgten. Ich wurde schließlich ein kleiner AMY&PINK-Gnom, tanzte mit Banäna und Marci durch die bunte Welt des World Wide Web, (mit Hannah auch noch auf anderem illegalen Terrain), tippte mir meinen Frust von der Seele oder spamte euch einfach mit Themen zu, die so überflüssig wie vibrierende Slipeinlagen scheinen. Von all den kleinen Problemchen am Tellerrand und der stetig mittickenden zeitverschlingenden Uhr im Nacken mal ganz abgesehen…

Zu guter Letzt schwankte ich dann orientierungslos mit drei Löchern in der Nase und einigen Promille mehr im Leber-Langzeit-Protokoll auf mein Diplom zu, habe durch mehr oder weniger unglückliche Umstände entstehende – nie mehr missen wollende – Freundschaften geschlossen und zu schätzen gelernt, so viel gelacht wie seit Jahren nicht mehr – egal ob aus Verzweiflung, Hysterie oder Freude ( -> DANKE Görlz <3 ) und lies letztendlich, kurz vor Jahresende, einen der wichtigsten Menschen auf emotionaler Ebenen aus meinem Leben ziehen. Ich bin egoistischer geworden. Doch das sehe ich nicht negativ. Ich denke öfter mal an mich, als in allseits von mir bekannter Mutter-Theresa-Manier zu agieren, habe mich durchzusetzen gelernt und bin wohl mindestens eine halbe Tip-Top- Zehenspitze in meinem Leben vorangeschritten und erwachsener geworden. Ich habe in manchen Entscheidungsprozessen mehr Mut bewiesen als Dagobert Duck während der Finanzkrise und schlicht und einfach, wie unser aller Lieblingsgangster Sido immer predigt, auf mein Herz gehört Und wäre ich nicht ich, wüsste ich auch ganz genau, dass ich in diesen 365 Tagen sicherlich den ein oder anderen mir bislang schon oder noch nicht bekannten Fehler begangen habe und in den folgenden 348762 Tagen immer wieder mal hier und da einen begehen werde. In wie weit sich das jedoch auf meine Zukunft auswirkt steht noch in den Sternen. Aber allein das macht einen menschlich. Fehler zu begehen und mit Kopf und Kragen dazu zu stehen. „In 20 years, you will be more disappointed by what you didn’t do, than by what you did.” Danke Mr. Twain, für solch weise Worte!

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