Die Sache mit den One-Night-Stands - Einmal ficken, weiter schicken

Langjährige Beziehungen zwischen zwei Menschen sind etwas großartiges. Sie hüllen uns geschmeidig in einen Mantel voller blindem Vertrauen, mentaler Nähe und romantischer Lebenskunst, wärmen alle Beteiligten durch ein gemächlich loderndes…
Die Sache mit den One-Night-Stands

Einmal ficken, weiter schicken

Langjährige Beziehungen zwischen zwei Menschen sind etwas großartiges. Sie hüllen uns geschmeidig in einen Mantel voller blindem Vertrauen, mentaler Nähe und romantischer Lebenskunst, wärmen alle Beteiligten durch ein gemächlich loderndes Feuer der ständig andauerenden Liebe und lassen uns ein hohes Niveau der sexuellen Lust genießen, bei dem wir uns vollkommen auf den Partner einlassen können. Weil wir ihn und seinen Körper kennen, wissen was gefällt und was nicht und wo man seinen Pillermann reinstecken darf – und wo besser nicht.

Doch des Ã-fteren würden wir am liebsten auf die ganzen Zwänge einer nahenden Partnerschaft scheißen und uns gemeinsam mit der nächstbesten schwedischen Studentin, dem Fitnesstrainer aus dem Ghetto oder dem Pärchen gegenüber einer Nacht voller brennender Leidenschaft, ekliger Sauereien und ganz viel wunder Stellen an den Knien hingeben. Drauf geschissen ob das Lieblingsessen des Gegenübers Spaghetti mit Lachs ist, die kleine Schwester an Diabetes leidet oder die Miete seit drei Monaten nicht überwiesen wurde. Man erfreut sich an dem großen Schwanz, den wippenden Brüsten und der rasierten Scham und fühlt sich gut dabei. Bis zum nächsten Sonnenaufgang jedenfalls.

Während Männer am nächsten Morgen mit einem triumphierenden Lächeln aus der Wohnung des Saustalls heraus auf die Straße treten, zeichnet sich beim weiblichen Gegenpart oft eine Mischung aus Ohnmacht, Schuldgefühlen und der Suche nach gesellschaftlichen Zwängen ab. War dieser Sex ohne Liebe jetzt richtig? Wurde ich ausgenutzt? Und bin ich jetzt eine Schlampe? Oder ist das heutzutage ganz normal, dass auch Frauen auf die Jagd gehen, sich laufende Penisse zur Befriedigung suchen und es ihnen egal ist, was veraltete Normen und eine verängstigte Männerwelt von Frauen mit einer pulsierenden Libido halten?

Während wir uns in Deutschland noch immer diese eingestaubten Fragen stellen müssen und damit das Ausleben der freien Körperliebe einschränken, machen es sich zumindest die Australier einfacher. Dort tragen sowohl Jungs als auch Mädchen sogenannte “Shag Bands“, die sich farblich unterscheiden und ganz klar ausdrücken, auf was man gerade Lust hat: Kuscheln, poppen oder einmal das volle Programm. Da sind Missverständnisse ausgeschlossen. Na dann: Hosen runter und ab geht die Post!

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