SpeedDating am Abend - Wer hat Angst vor Nerds?

Gestern traf sich im Herzen von Berlin, ja ich möchte einmal weit ausholen und sagen, die prequentäre (das Wort gibt’s überhaupt nicht, ihr braucht’s gar nicht erst googlen) Elite der…
SpeedDating am Abend

Wer hat Angst vor Nerds?

Gestern traf sich im Herzen von Berlin, ja ich möchte einmal weit ausholen und sagen, die prequentäre (das Wort gibt’s überhaupt nicht, ihr braucht’s gar nicht erst googlen) Elite der deutschen Internet-, Social Media- und Erdnussfanatiker, auf ein gemütliches Pläuschen in der Dachkammer. Mitunter waren offizielle Vertreter von Kopfbunt, dragstripGirl, P4ULCHEN, Jeriko, iGNANT, HUNDERTMARK und natürlich meine Wenigkeit mit am Start und gemeinsam suchten und fanden wir Lösungen zu den ganz großen Problemen im Netz wie abnehmender Datenschutz, das vermehrte Aufkommen von russischen Spam-Kommentaren und wie es ganz allgemein mit dem digitalen Deutschland weitergehen soll. Nicht.

Stattdessen soffen wir hemmungslos die Getränkekarte rauf und runter, machten uns hinter seinem Rücken über den drolligen Typen von UARRR lustig und schmissen im Alkoholrausch schon einmal mit nerdigen Begriffen wie Besucherzahlen, Twitter-Celebrities und Trolle im Raum herum (dank denen wir von den umliegenden Menschenmassen nur noch verachtungsvoll angeglotzt wurden). Auf der Toilette war dann Ringelpiez mit Anfassen angesagt, es wurden die dunkelsten Geheimnisse von Maltes Vorkriegsbeziehungen ausgegraben und wieder einmal erwies sich der Satz “Die Welt ist ein Dorf” als vollkommen korrekt, wurden doch einige der gezwungenen Anwesenden entweder in meiner Nähe geboren oder wohnen gleich umme Ecke. Im Wedding. Im Ghetto. Wie dat Paulchen.

Vollkommen aus dem Ruder lief der Abend eigentlich erst, als wir betrunken beinahe einen Warhammer-Gedenkschuppen stürmten, uns mit Lack- und Lederstiefeln fotografieren ließen (das Foto will ich übrigens haben!) und im Dönerladen an der Frankfurter Allee gehörig Radau veranstalteten. War auf jeden Fall ein doller Abend, den es gilt beim nächsten Mal zu toppen (sei es entweder durch die Anzahl der Bierflaschen oder dem Gebrauch von flachen Wortwitzen), und ich darf womöglich der Erste sein, der die Twitter-Hochzeit des Jahres verkündet, denn nach all den Jahren haben sie sich endlich gefunden: Sara und dat Jeriko. Was haben sie gelacht, sich so gut verstanden und waren frequentiert zusammen hinter irgendeiner Straßenecke… Ich sag euch Leute: Da geht noch einiges. Und ich habe Zeugen! Betrunkene zwar… aber die zählen auch. Irgendwie. Auf die Liebe, Leute! Und auf Saras Mama.

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