Sarah Small - Knutschen in der Dunkelkammer

Die 1979 in Washington, D.C. geborene Sarah Small fand sich nach ihrer Geburt in den Armen einer Musikerfamilie wieder, knutschte mit 13 in der Dunkelkammer eines Sommer-Kunst-Camps mit ihrem Schwarm…
Sarah Small

Knutschen in der Dunkelkammer

Die 1979 in Washington, D.C. geborene Sarah Small fand sich nach ihrer Geburt in den Armen einer Musikerfamilie wieder, knutschte mit 13 in der Dunkelkammer eines Sommer-Kunst-Camps mit ihrem Schwarm herum und verliebte sich daraufhin unsterblich. Allerdings nicht in den Schwarm, sondern in die Fotografie. Mit ihrer frischgekauften Pentax K1000 streifte sie von nun an durch die Straßen ihrer Heimatstadt, knipste alles was ihr vor die Linse trat und übte ihre neu entdeckten Fähigkeiten zu Hause an ihrer rothaarigen mit Sommersprossen überhäuften Schwester Rachel aus.

Heute arbeitet sie in Brooklyn, New York, seit 1997 schießt sie jeden Tag ein Polaroidfoto von sich selbst und möchte das zu ihrem Lebensprojekt machen und wenn sie genug von ihrer Arbeit hat, dann singt sie sich zusammen mit drei Anderen in ihrer Balkan a Cappella Band Black Sea Hotel die Seele aus dem Leib. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Vogue, Life und The New York Times veröffentlicht und sie wurde von American Photo vor kurzem zu einer der 13 wichtigsten Fotografinnen ernannt.

Zu großer Bekanntheit gelangte Sarah Small insbesondere durch ihr fotografisches Markenzeichen, vollkommen unterschiedliche Charaktere auf einem Werk zu vereinen und diese dann in bunten grellen Farben abzulichten. Damit möchte sie auf die einzigartigen emotionalen Reaktionen ihrer Models aufmerksam machen und dem Betrachter so eine konfuse und doch irgendwie schöne Welt offerieren. Und das gelingt ihrer meiner Meinung nach ganz gut.

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NA-KD

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10 Kommentare

  • flip flop

    first

  • Das Vorletzte find ich gut. Das diagonal rechts drüber finde ich irgendwie ekelhaft.

  • Die sollten mal das Frittenfett wechseln.

  • brainz

    verstörend, cool.

  • Alte Scheiße.

  • (Ihr wisst schon, dass das in der Welt der internetaffinen Stadtkinder ein Ausruck erschrockener Bewunderung ist!?)

  • Marcel

    Ja aber warum eigentlich? Was hat denn alte Scheiße positives an sich? Ein Fall für Galileo Mystery..

  • Alte Scheiße stinkt nicht, weil sie ausgetrocknet und hart ist. Irgendwann.

  • Es kommt ja auch auf die Aussprache an!
    Mein Gefühl da zu: “Alte” erinnert mich sehr an “Alter!”. Dieses Wort war in unserem Leben erst verboten, dann cool, dann so Absturz, dass es keiner mehr sagen wollte bis es ein Unterschichtenindikator war und dann schlussendlich durch HirntotTV als Spaßelement wieder in unsere Unterhaltungen kam. Zuerst zynisch verächtlich und nun fast wieder etabliert.
    “Scheiße” erinnert an die englische Schwester “Shit” was ja auch gern für Drogen oder sonstige Gutelauneworte genutzt wird und TADAAA: Da haben wir das unschöne Wort, dass Schönheit ausdrücken kann mit einer Prise Schokierung.

  • Meine Tippfehler machen mich nur symphatischer und vielleicht meine ich ja mit “Schokierung” auch das Eintunken in Schokolade.