Süßes oder Saures - Halloweeeen

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Der wohl furchteinflößendste Tag im Jahr, der es mir erlaubt hat ohne schlechtes Gewissen und mit voller Berechtigung einer meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen:…
Süßes oder Saures

Halloweeeen

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Der wohl furchteinflößendste Tag im Jahr, der es mir erlaubt hat ohne schlechtes Gewissen und mit voller Berechtigung einer meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen: Verkleiden! Ja, ich gebe es zu, schon als kleines Kind habe ich mich mit Begeisterung in die Kleider meiner Mama geschmissen und war auf jeder Kostümparty immer ganz vorne mit am Start. (Wohl auch ein Grund, weshalb ich mich für mein Studium entschieden habe…).

Naja. Jedenfalls hatte ich dieses Jahr ein kleines Zeitproblem, dass es mir nicht ermöglicht hat große Gedanken um meine Verkleidung zu verschwenden. Zudem war meine Motivation aufgrund des Schlafmangels am Boden. Was sich jedoch schlagartig änderte als ich wieder meine heiß begehrte, geliebte und fast vergessene 1-Liter-Flasche Kunstblut in den Händen hielt, die dann ihr bestes geben musste und mich innerhalb von wenigen Minuten in ein blutüberströmtes kinderfressendes Etwas verwandeln sollte. Gebt mir Blut und ich bin glücklich. Ganz nach dem Motto: mehr ist mehr! Auch wenn böse Zungen behaupten könnten, es sei einzig und allein meine Haarfarbe die mir vom Schädel läuft…

Demnach verbrachte ich den Abend bei Freunden, die sich anhand von Deko-Krims-Krams mal so was von in Zeug gelegt haben allen Beteiligten das Gefühl einer Mischung aus Gruselkabinett und Kindergeburtstag zu geben. Und ich hab mich tatsächlich wieder wie zwölf, maximal dreizehn gefühlt. Großartiges Gefühl. Dazu gab es u. a. noch Gehirnglibber, Lippen von schönen Frauen mit schlechten Zähnen, Alienaugäpfel, Hexenfinger oder Pickelgesicht zu verspeisen. Mein persönlicher Favorit waren die Alienaugäpfel, die beim darauf Beißen noch leicht knackten und sich im Mund gleichzeichtig unheimlich glitschig anfühlten. Lecker!

Und da wir alle nicht zum Spaß da waren, gab es dieses Jahr erstmals den Halloween-Wander-Award, der trotz meiner blutverschmierten Fresse nicht an mich ging, sondern an den unglaublichen Galgen-Jens. Hätte es jedoch einen Preis für den höchsten Blutverbrauch gegeben hätten mein Freund, dessen Gesichtspampe sich schon nach weniger als einer Stunde verabschiedete, und ich auf jeden Fall in den ersten Rängen mitgespielt. Gesättigt und belustigt… äh, gegruselt (und mit dem Wissen, dass ICH letztes Jahr als Tim Burtons „Corpse Bride“ das beste Outfit hatte) verließ die nicht- preisgekrönnte, aber ernannte „Fellfotze“ und der „blutige Nippel“ schon kurz nach Mitternacht Hang-Man und den Rest der Horror-Crew. Wir hatten schließlich noch einiges vor die Nacht. Zum Beispiel Blut abkratzen…

Tally Weijl

Abonniert unseren Newsletter!

Drückt hier, um weitere aktuelle Neuigkeiten über das Leben zu lesen und drückt hier, um eigene Artikel und Fotos einzureichen. Oder folgt uns auf Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr und Pinterest, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Puma

Was ist deine Meinung?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Füge deinem Kommentar ein Bild hinzu:

5 Kommentare

Farfetch