Initiative für mehr Fremdenfreundlichkeit - Bunt ist toll

Rassismus kann viele Ursachen haben. Unwissen zum Beispiel. Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, die sich gemeinsam durch den Einfluss falscher Freunde als Parallelwahrheit in den Köpfen der vermeintlichen Opfer festsetzen.…
Initiative für mehr Fremdenfreundlichkeit

Bunt ist toll

Rassismus kann viele Ursachen haben. Unwissen zum Beispiel. Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, die sich gemeinsam durch den Einfluss falscher Freunde als Parallelwahrheit in den Köpfen der vermeintlichen Opfer festsetzen. Oder einfach Hass auf eigentlich etwas oder jemanden ganz anderes, den man aber viel leichter auf die brasilianische Familie auf der anderen Straßenseite projizieren kann. Er kann offen in Hasstiraden im Netz, auf dem Schützenfest oder in einer dunklen Seitengasse oder heimlich hinter verschlossenen Bürotüren, an der Supermarktkasse oder bei Vorzugsentscheidungen ausgelebt werden, doch eins ist der immer: Unfair, unmenschlich und unglaublich ignorant.

Thorsten von der Pirgofabrik ruft heute im Gegensatz zu so vielen anderen Medien nicht zum monumentalen und oft einfach nur dem Ansehen in der Ã-ffentlichkeit verpflichteten Kampf gegen Ungerechtigkeit gegenüber anderen Mitmenschen auf, sondern möchte mit seiner Aktion gerade die Fremdenfreundlichkeit preisen, die uns allen mal wieder klarmachen soll, wie schade es doch ist, dass über diese Art von Hass immer noch diskutiert werden muss, aber dass es wohl noch ein langer Weg ist, bis auch im letzten Udo die Barrieren im Kopf gefallen sind und wir alle singend und hüpfend auf einer grünen Wiese herum hüpfen werden.

Viele meiner besten Freunde sind Ausländer, Bürger mit Migrationshintergrund und Deutsche. Eine bunte Mischung aus allen möglichen Sprachen, kulinarischen Vorlieben und Lebensweisen, mit denen ich seit meiner frühesten Kindheit aufgewachsen bin und ohne die mir heute einiges an Verständnis für die Welt, tolle Erinnerungen und geschmackliche Orgasmen fehlen würden. Ich begrüße die Leute in spanisch, verabschiede mich von ihnen in italienisch und höre dazwischen japanische Popmusik.

Gezwungen zu werden nur rein deutsches Gedankengut in meinem Köpfchen verarbeiten zu dürfen wäre für mich der Untergang jeglicher Kreativität und deshalb wollen wir alle froh sein, dass es so viel Abwechslung, Spaß und frischen Ideenaustausch gibt, der nur durch die Mixtur einer sich ständig ineinander wechselnden Gesellschaft lebt und sich weiter entwickelt. Ein Hoch auf die Fremdenfreundlichkeit.

Topman

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s.Oliver

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