- Ist das immer so schnulzig?

Wenn ihr nicht gerade im Altenheim lebt, eine Nachtschicht nach der anderen absolvieren müsst oder einen Penis zwischen den Beinen baumeln habt, dann liebt ihr einfach “Grey’s Anatomy”. Die sexy…

Ist das immer so schnulzig?

Ist das immer so schnulzig?

Wenn ihr nicht gerade im Altenheim lebt, eine Nachtschicht nach der anderen absolvieren müsst oder einen Penis zwischen den Beinen baumeln habt, dann liebt ihr einfach “Grey’s Anatomy”. Die sexy Bettgeschichten, das spritzende Blut und die lustige Musik im Hintergrund, wenn irgendwer aufgeschnitten wird oder zwei Lesben ihr erstes Mal haben – das alles macht großen Spaß. Mir auch. Ich hab ‘nen Penis.

Anders jedoch, wenn plötzlich eure Freunde neben euch sitzen. Da habt ihr’s schon so weit geschafft, dass um 20:15 Uhr die Flimmerkiste läuft, auch noch das ProSieben-Logo oben rechts prangt und das doofe Krankenhaus auftaucht und ihr freut euch darauf euch als abonnierter Zuseher dieses Meisterwerks präsentieren zu können. Breit grinsend sitzt ihr da.

Und was machen eure Arschis von Freunden? Im besten Fall sitzen sie nur gelangweilt da, im schlimmsten jedoch geben sie behinderte Kommentare wie “Ist das immer so schnulzig?” oder “Gibt’s das auch in lustig?” ab. Und scheiß egal wie tapfer ihr auch seid, wie sehr ihr die Charaktere und ihre Geschichten auch innerlich verteidigt und wie bewusst ihr euch auch seid, dass auch dieser Strang der Entwicklungen ab und zu mal einen langatmigen oder gar peinlichen Zwischenstopp braucht, um anschließend umso euphorischer wieder auferstehen zu können: Irgendwann knickt ihr ein und ihr gesteht euch ein: Die Folge ist echt beschissen…

Und was lernen wir aus dieser Misere? Wenn eure besten Freunde nicht gerade den “Grey’s Anatomy”-Fanclub mit gegründet haben oder nach der Folge mit euch pennen wollen, schmeißt sie um 20 Uhr raus, haut euch Popcorn in die Mikrowelle und taucht dann allein und glücklich in die fabelhafte Welt des Seattle Grace Hospitals ein, wo gevögelt, geschlitzt und geheult wird bis der Arzt kommt. Amen.

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19 Kommentare

  • Kai

    Ich würd da jetzt garnicht so`n Frauen/Männer-Ding drauß machen. Allerdings erschließt sich mir (bis jetzt) auch noch nicht, was so viele Menschen an dieser Serie so großartig finden.

  • Sie ist halt einfach wie Marzel gesagt hat, unbeschreiblich!

  • Ganz deiner Meinung.

  • kann ich zu hundertprozent so unterschreiben… mich verstehn in der hinsicht nur mädchen… kerle kucken mich schief an wenn ich sag das ich greys toll find!!

  • Also, allein schon für das Foto was Ihr da rausgesucht habt, MUSS man doch anfangen die Show zu gucken, oder?!

    Ich hab aber inzwischen auch gelernt, nicht gar zu begeistert meinen Freunden meine Lieblingsserien zu beschreiben. Irgendwie haben die dann häufig doch bißchen anderen Geschmack. Dabei sind sie doch meine Freunde!?

  • Die erste Staffel fand ich ja noch ganz okay, danach war irgendwie die Luft raus. Wenn ich ins Krankenhaus will, geh ich ins Sacred Heart. Und wenn ich Schnulzen will, dann guck ich OC.

  • Ich konnte mich nie für Grey’s Anatomy oder O.C. begeistern. Ich bin mehr für House und Greek.

  • Besser die Quetsche gefingert als die Finger gequescht

  • Stefan

    Marcel,da kann ich nur sagen: “Amen Bruder! ” Grey’s Anatomy rockt alles weg! Und kaum einer kann diese genialität verstehen. Ich gehöre zu den glücklichen und stehe dazu!

  • Dank meiner Freundin darf ich seit geraumer Zeit ja auch jeden Mittwoch Greys Anatomy schauen, doch ist einem von euch mal aufgefallen wie verdammt übertrieben JEDER, aber auch wirklich JEDER Charakter in der Serie ist? Nicht nur die Hauptdarsteller, auch jeder einzelne Patient, Bekannte, etc. ist sowas von übertreiben und teilweise einfach nur bescheuert.. Das ist die ersten Folgen wirklich unterhaltsam, aber irgendwann schaut dann doch nur noch ungläubig auf die Glotze.

    Klar gibt es andere Serien mit ebenfalls verückten Charakteren wie z.B. Dr. House, doch da beschränkt man sich größtenteils auf eine verückte Hauptfigur und nicht jeden Darsteller in der Serie.

  • Ich schaus auch nur alleine. Weil dann kommt man sich nicht so doof vor, wenn man voll am mitfiebern ist. Wer will kann mir gerne die vierte Staffel schenken…

  • Ich mag die Serie auch :]

  • word. man sollte zu seinen serien stehen n_n

    grey’s anatomy <3

  • Grey´s Anatomy ist das “E.R. 2.0”. Und ja, ich liebe diese beiden Serien. Aber im TV schaue ich das schon lange nicht mehr. Da bieten die Exzessive-DVD-Wathcing-Sessions mit Hartgesottenen eine bessere Alternative. Denn wenn du jemanden sagst, wir schauen eine Staffel am Stück, dann kommt halt nur noch der harte Kern zum Hapening.

  • Fabian

    Ich hab ja letzten Freitag das Season Final von Staffel 5 geschaut, sehr tragisch. Soll ich bissel was verraten? ;-)

  • Flo

    wenn man sich mit einem mädchen unterhält, dass wegen grey’s anatomie medizin studieren will…..kommen mir die tränen, vor trauer und vor lachen (is mir wirklich passiert).
    natürlich ist die serie unrealistisch. scrubs etc. auch, man sollte bloß wissen, dass die realität etwas anders is.
    von daher, wer es toll findet, soll es gucken… (*moralpredigt aus*)

    achja, und wer immernoch glaubt bei einer asystolie (die gute alte nulllinie) hilft der defibrillator , wird leider immernoch vom tv verarscht.

  • Klar gibt es “Gey’s” auch in lustig – nur heißt es dann “Scrubs”! ;-)

  • zeekay

    Und ich dachte ich bin der einzige dem es so geht. Es gibt soviele gute Folgen und ich muss mir eigentlich auch öfter selber sagen, dass die serie eigentlich nicht mehr das ist was sie mal war. Aber kurz danach…ja kurz danach kommt wieder eine gute Folge und alle schlechten Gedanken sind vergessen. Wer die Serie seit der ersten Staffel sieht kann einfach nicht anders als jede einzelne Folge zu sehen. Sehr tolle serie da stimm ich ganz mit dir überein.

  • Meiner Meinung nach ist G. A. wesentlich schlechter geworden als es mal war.
    Dialoge, Handlung…..kann man alles irgendwie nicht mehr ganz ernst nehmen….!

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