- Die besten japanischen Filme aller Zeiten – Teil 1

Während Hannah Montana ihre erste Nacht in Tokio verbracht hat, habe ich an diesem sonnigen Tag ein wenig meine Bude aufgeräumt und mir gleichzeitig die Seele aus dem Leib geniest.…

Die besten japanischen Filme aller Zeiten – Teil 1

Die besten japanischen Filme aller Zeiten

Während Hannah Montana ihre erste Nacht in Tokio verbracht hat, habe ich an diesem sonnigen Tag ein wenig meine Bude aufgeräumt und mir gleichzeitig die Seele aus dem Leib geniest. Warum? Weil’s Spaß macht – ganz einfach. Dabei bin ich auf meine schier unendliche Bibliothek aus filmischen Meisterwerken gestoßen, die von den Japanern je gedreht wurden. Und dass das Kino im Land der aufgehenden Sonne weitaus mehr nur als Anime-, Horror- und Pornofilme bietet, zeigt meine von mir nur doch triefende Liste der besten japanischen Filme aller Zeiten. Obwohl ich natürlich dabei auf die Pornos nicht verzichte – ich bin ja nicht blöd!

Und wenn wir schon gerade in Sommer-Sonne-Sonnenschein-Laune sind, dann beginne ich meine kleine Reise durch die Filmkunst Japans mit “Kikujiros Sommer“, den ich zum ersten Mal auf Arte gesehen habe und der von der kleinen Reise eines einsamen Jungen mitsamt Taugenicht (Takeshi Kitano aus “Takeshi’s Castle” und so) erzählt. Süßer, ruhiger Film, der einfach irgendwie glücklich macht.

Weiter geht’s mit einem etwas härterem Kaliber, auch wieder mit Herrn Kitano (und ich glaube, der taucht später noch einmal auf, solange ich mich an die Liste in meinem Kopf halte). “Battle Royale“. Eine Schulklasse erwacht auf einer vom Militär abgeriegelten Insel wieder und muss sich gegenseitig mit Uzi, Hammer und Pfanne kalt machen. Ich hab den Film damals so sehr vergöttert, aus dem einfachen Grund, weil sein psychisches Ausmaß einfach nicht in meinen Kopf wollte und ich mir bis heute die einzig wahre Frage stelle: Was würdest du tun?

Und um dieser im Leben immer wieder kehrenden Frage schnell zu entfliehen jetzt zu was Lustigem. “Kamikaze Girls” ist ein Film über die Freundschaft zweier Mädels, die unterschiedlicher nicht sein können. Die eine der Inbegriff der Modepüppchen-Lolita-Welt, die andere das harte, unberechenbare Mitglied einer Motorradbande. Zum Totlachen der Streifen.

Dagegen ist “Nobody Knows” wieder ein ruhiger, schon fast trauriger Film, der sich um vier Geschwister in Tokio dreht, die eines Tages von ihrer Mutter, die selbst mit dem Erwachsenwerden nicht klar gekommen ist, verlassen werden und seitdem auf sich allein in der großen Stadt angewiesen sind. Ruhig und zum Nachdenken.

Einen Sonderpreis in der Kategorie “Bescheuertster japanischer Anti-Bush-Sex-Film” gebührt ganz klar “The Glamorous Life Of Sachiko Hanai“, dessen Hauptdarstellerin eine Pornodarstellerin ist, die durch einen Kopfschuss allwissend wird, den Finger von George W. Bush findet und mit jedem pimpert, der ihr vor die Linse kommt. Was braucht ein guter Film denn bitte sonst noch?

Und morgen geht’s unter anderem mit dem “besten nicht-japanischen japanischen Film aller Zeiten” weiter. Welcher das wohl ist.. Seid gespannt! Und wenn ihr selbst Vorschläge habt und bekannte oder verschollene Perlen des japanischen Kinos kennt, dann immer her damit.

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