- La mort.

Und sonst so? Muss. Es gibt Zeiten, da verzweifle ich regelrecht am Leben, an der Liebe, an der Zukunft des Seins. In diesen Momenten weiß ich weder wie es weiter…

La mort.

La mort.

Und sonst so? Muss. Es gibt Zeiten, da verzweifle ich regelrecht am Leben, an der Liebe, an der Zukunft des Seins. In diesen Momenten weiß ich weder wie es weiter gehen soll, noch wo es hingeht. Wochen der Ungewissenheit schleifen mich dann in ein tiefes schwarzes Loch, in dem ich nie sein wollte und in dem es sich doch so bittersüß gut anfühlt. Dann kann ich mir mein Leid, meinen Schmerz so richtig geil von der Seele schreiben und beim Veröffentlichen zusehen, wie er von dannen zieht.

Die andere Seite der Medaille ist es auf Wolke Sieben zu schweben. Wegen eines Mädchens, der Karriere oder weil einfach ein sonniger fresher Tag ist. Dann liebe ich das Leben mit all seinen quarkeligen Kreaturen darauf und singe Loblieder auf die Sonne, die Liebe und die Freiheit. Was für Gefühle, toll sind die, intensiv sind die.

Momentan stehe ich weder auf der einen, noch auf der anderen Seite. Weder fliegen pfeifende, blaue Disney-Vögel um mich herum, wenn ich das Haus verlasse, noch möchte ich am liebsten jeden Moment anfangen laut los zu heulen. Ich lebe einfach so vor mich hin. Ohne besondere Höhen und Tiefen, ohne das Gefühl eines besonderes Kribbelns. Ich gehe meinem Beruf nach, lache auf Partys, mach mit Mädels rum und höre Musik. Es ist wie die tausendste Wiederholung eines grandiosen Films, den man mal über alles geliebt hat. Aber jetzt kenne ich ihn halt schon in und auswendig.

Da kann mein Leben noch so toll und aufregend sein – der Alltag hat sich breit gemacht. Das, wovor ich als Kind wie nichts auf der Welt Angst hatte und wogegen ich mich mit meinen Freunden aufs Blut verschworen hatte ist jetzt Wirklichkeit geworden. Und jetzt fühlt es sich gar nicht mal so schlecht an. Als hätte ich einen lang gehegten Kampf aufgegeben und mich der bittersüßen Niederlage ergeben, mich auf den Bogen gelegt und in den Himmel geschaut, bis einer endgültig zusticht. Der lebende Tod hat mich ereilt. Ich bin ein Zombie.

[audio:isitreal.mp3]
Forever 21

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5 Kommentare

  • pausmann

    scheint mir ne ausgeprägte quarterlife crisis zu sein ;)
    die einfach durchstehen und wenn dann die kinder da sind langste dir an kopf wieso du dir darüber gedanken gemacht hast :)
    buchempfehlung: rocko schamoni – sternstunden der bedeutungslosigkeit

    (aber lass dir von mir nix sagen, ich bin nich mal im quarterlifecrisis-würdigem alter :P )

  • man wird halt erwachsen. irgendwann kommt halt das gefühl, dass nichts neues mehr kommt. aber warte mal ab, solltest du irgendwann kinder bekommen, dann ist das auch vorbei. zumindest die ersten jahre.

    klingt jetzt bestimmt weise, auch wenn ich keine ahnung habe :D. noch ists bei mir zum glück nicht so weit. :)

  • hannah

    was habt ihr denn mit euren kindern grad eieiei ;) hoffentlich sind bei marcel keine unterwegs

  • Vielleicht ist eher ne Unterhaltszahlungermahnung unterwegs XD
    Kauf dir einfach was schönes neues und schon ist das Leben wieder bunt…

  • Paule

    Gib mir mehr von der Musik!
    Sie passt so schön zu “bittersüß”…denn so ist auch mein Leben grad! JaJa…die Liebe! O_o

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