- Rückgratloser Mitläufer

Na gut, ihr kleinen Nervensägen, ihr habt gewonnen. “Marci, bist du bei Studi?” “Nein.” “Marci, bist du bei Studi?” “Nein.” “Marci, bist du bei Studi?” “Neieen.” Und von wegen tolle…

Rückgratloser Mitläufer

Na gut, ihr kleinen Nervensägen, ihr habt gewonnen. “Marci, bist du bei Studi?” “Nein.” “Marci, bist du bei Studi?” “Nein.” “Marci, bist du bei Studi?” “Neieen.” Und von wegen tolle Leute kennen gelernt, die nur bei Studi sind und Hannahs Fotos anschauen und blablabla.. Also gebe ich hiermit feierlich bekannt, dass ich auf Knien wieder zurück in die StudiFotze gekrochen bin. Olé. Seid ihr jetzt zufrieden? Und wehe ihr addet mich nicht alle als Freund, gruschelt mich in Grund und Boden und schreibt mir aufklärende Texte über Prinzipien, Rückgratlosigkeit und Mitläufertum auf die Pinnwand. Los, hopp hopp! Und in der Zwischenzeit könnt ihr mir verraten, welche Gruppen gerade so in sind und zu mir passen würden. Nennen wir meine Studi-Abstinenz bitte einfach “vorübergehende Sommerpause”. Ok? Danke.

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13 Kommentare

  • UNDERFUCKED!

    Lieber Marcel, irgendwie bin ich ja ein wenig enttäuscht. Du als Rebell, als Mitstreiter unter wenigen, als Freigeist, Denker und Künstler. Warum?! Warum gliederst du dich freiwillig in ein System ein… In ein System der totalen überwachung, einem System in dem die Anonymität nicht bedeutet und das recht auf Informationelle Selbstbestimmung mit Füssen getreten wird.

    Ja, sie haben Recht. StudiVz verbindet! StudiVz verbindet deine Freunde, die Staatsgewalt, Medienkonzerne und dich. Und eigentlich wundert es mich, dass StudiVz noch keine Schufa klausel hat und nach der PayBack Kartennummer fragt.

  • Marcel

    Jep, ich weiß. Du hast Recht. Mit allem. Aber ich kann dir nur als Gegenargument hinstellen: Weil’s Spaß macht. Wir wissen doch alle, dass Studi früher oder später untergehen wird, aber.. es macht Spaß. Juhu.. ich kotz gleich.

  • das studifotze ist zwar ein reudiger scheißladen, aber aufgrund ihres nichtskönnertums haben die bengels da eine communitiy entwickelt, die wenigstens nicht so überladen ist wie das facebook, welches sich seine bekackten widgets mal geschmeidig ans knie nageln kann. O! die bitch!

  • dieses Mal add ich dich aber nicht… Jaja, erst einen auf Großkotz machen mit elenlangen Gästebuch eintrag, dass studi doof ist und nun wieder angekrochen kommen :P

    Scherzla.

  • Marcel

    Musst du aber, ich hab keine Ahnung wie dein Nachname ist ;)

  • Stefan

    Im Grunde genommen auch total wayne. Hauptsache er hat sich mal Gedanken drum gemacht, und weiß was er tut.

    Auch ich bin bei schüler und studivz angemeldet. Allerdings mit ganz wenigen Informationen und inaktiv. Wer was von mir will kann mich anschreiben, ich krieg´s per Mail mit, und wir können uns per Mail/Icq unterhalten.

    Meine Daten sollt ihr raten, harhar.

  • Immerhin haben die ganzen fotoscheuen Menschen mittlerweile eine handfeste Begründung: Man möchte nicht bei studiVZ verlinkt werden.

    Ich bin auch registriert und log mich, wie Stefan, nur ein, wenn ich per Mail benachrichtigt werde.

    Mir machen die ganzen Gruppen, Foto-Links und Party-Nachbesprechungen mehr Sorgen, als das Holtzbrinck mit meinen Musik-Vorlieben hausieren geht.

  • bastiH

    es dauert nicht mehr lange, dann wird studi einbrechen. und ich finds zum schreien, dass holtzbrinck mehrere pferde von der gleichen sorte im stall stehen hat. wer zuerst stirbt, hat eben pech gehabt.

    studi macht spaß? auf jeden fall. ein kleiner teil meines jobs ist es unter anderem bei studi nach daten zu suchen von leuten, die sich in unserem hause beworben haben. ihr glaubt gar nicht, wie schnell man sich gegen euch entscheidet, wenn ihr 500 freunde habt, ne million peinlicher gruppen oder fotos, die kein gutes bild bei oma hinterlassen würden….. und noch naiver ist es, zu glauben, nur weil man fotos aus angst löscht oder so… dass man keinen zugriff mehr auf daten hat. falsch. außerdem kann man sich ja auch bei den 500 freundes des bewerbers umsehen.

    ist das spionage? nein. es ist nichts anderes als gezieltes zeitunglesen… das ist in amerika seit facebook schon gang und gebe…. und ist nun auch in deutschland gang und gebe….

    ich wünsche allen menschen, die studi aus “spaß” mit sensiblen daten füttern viel spaß beim bewerbungsgespräch in den nächsten jahren, wenn man sich bei agenturen oder so bewirbt…. denn schließlich will man ja “was mit medien” machen, nicht wahr….

    viel spaß bei studivz und all den menschen, die aus dem anti-anti-trend motiviert, den datenschutz immer noch nicht ernst nehmen wollen….. kleiner literatur-tip: george orwell’s “1984”….

    im übrigen werden social plattformen schon genutzt für datenüberwachung…. aber das wird jeder bestreiten…….. und im endeffekt haben die nutzer zum datenmissbrauch mehr beigetragen, als das verfluchte überwachungsorgan, dass ihr heute noch als naive paranoia abstempelt….

    lieber marcel…. für jemand, der im medienbereich arbeitet….. ;)… egal…… friede auf erde…..

    bastiH

  • otr

    @bastiH:
    Hab diese Praktiken auch schon mitbekommen und interessiere mich dafür, wie intensiv denn sowas betrieben wird.

    Ich suche auch manchmal Leute im Internet (privat) und wenn man lang genug sucht, findet man meistens immer irgendwas.

    Tippst du nur einmal den Vor- und Nachnamen ein und wenn du dann nichts findest, lasst du es sein? (wenn du geschäftlich unterwegs bist)
    Beispiel:
    Jemand hat den falschen Namen im VZ und ev. noch ein falsches oder schwer erkennbares Bild drin, wohnt aber in einem kleinen Dorf oder er hat zur Bewerbung seine Emailadresse mit einem Spitznamen angegeben.
    Man könnte dann z.B. alles nach dem Spitznamen durchsuchen oder nach allen Einwohnern des Dorfes und alle Profile durchklicken und die verlinkten Fotos der gefundenen Person anschauen. Irgendwann würde man die Person finden. Aber machen sich Betriebe wirklich diese Mühe?

    Und wie kritisch werden gefundenen Bilder oder Tatsachen von Personen bewertet?
    Klar, wenn jemand im Lebenslauf als Hobby “Bücher lesen” angibt und im Profil steht “Ich hasse Bücher lesen” ist das schlecht für den Bewerber …
    Aber wenn man auf nem Festbild mal ein Bier in der Hand hat, welchen Einfluss hat sowas?

  • UNDERFUCKED!

    Es gibt mitlerweile premium suchmaschinen die das für dich machen… Die durchsuchen so ziemliche alle sozial networking plattformen auf einmal bis ins kleinste detail. Wenn es etwas zu finden gibt, finden diese maschinchen es.

  • Marcel

    Jeder entscheidet selbst, wie viel und was er im Web von sich Preis gibt. Ich stehe dazu, dass ich gerne Spaß habe, kein Blatt vor den Mund nehme und Sex als etwas ganz Natürliches ansehe. Und jeder, der sich seiner Selbst wegen anderen Personen einschränkt, tut mir irgendwie leid.

    Ich persönlich hatte jedenfalls noch nie Probleme mit meiner Offenheit, denn Offenheit schließt keine Türen, ganz im Gegenteil: sie öffnet welche. Und ich würde mir von niemandem den Mund verbieten lassen. Mir doch egal, ob das irgendeinem Personalchef gefällt oder nicht. Macht euch mal nicht ins Hemd. Klar ist Studi ein Saftladen und jeder weiß, dass es bald untergehen wird, aber dann kommen halt andere Social Networks, ihr kennt das ja..

  • bastiH

    @otr
    man kann über jeden etwas rausfinden, selbst wenn er seinen richtigen namen nicht angegeben hat. emailadresse, fotos & gängige webarchive sind mittel und wege, sich die daten zu beschaffen, die man benötigt. das könnte sogar ein laie machen, wenn er wüsste wie, denn die instrumente sind frei verfügbar für jeden.

    wie personalchefs mit “sensiblen” daten umgehen ist auch mir nicht so recht bekannt. in amerika kann dich sowas den job kosten. in deutschland auch. ich kenne jemanden, der verlor seine stelle bei der polizei, weil er sich in seiner dienstuniform + jägermeisterflasche in der hand PRIVAT ablichten ließ und das bei studi hochstellte. selber schuld könnte man sagen. ist ja auch dumm. allerdings kann man profile mittlerweile soweit einschränken, dass niemand darauf mehr zugreifen kann. DAS GLAUBT MAN. studivz’s nutzerzahelen verringern sich im übrigen WEGEN dieser einschränkungen.

    daten werden sehr kritisch betrachtet. ich denke, dass man einen job bekommt, selbst wenn der chef partyfotos gesehen hat. es kommt aber auf die menge an… und wie konservativ dein chef denkt…. vielleicht ist er ein karriereschwein (wie die meisten chefs), dass seine jugend nicht ausgelebt hat und nun neid empfindet.
    der gedanke, dass dein potentieller vorgesetzter extrem intime dinge über dich weiß, finde ich nicht berauschend. mit dem sammeln wird gerade im beruf nicht nur eine voyeuristische motivation bedient. das sollte klar sein.

    das bier in der hand macht also keinen schlimmen eindruck. vollrauschbilder schon. 1000 freunde sprechen auch für sich. gewisse gruppen auch. oder das man handynummer, und andere kontaktdaten frei zugängig macht ist auch kein professioneller eindruck, den man in gewissen branchen bewahren muss. leider. außerdem hast du es selber gesagt…. stalken kann man auch privat. ja, betriebe (einige) machen sich da sehr mühe im vorfeld etwas über dich herauszufinden. wie sie es bewerten und wie sie mit daten umgehen, weiß ich leider nicht.

    @marcel
    jeder entscheidet selbst. da hast du recht. und es hat auch die freiheit inne, die man braucht. selbst zu entscheiden was man ist und wie andere einen sehen dürfen. machen wir uns nichts vor: wir beide bloggen. und nicht erst seit gestern. gerade privatblogger wie du und ich müssen mit daten umgehen. und wenn wir leichtfertig etwas veröffentlichen, dann sollte das kalkuliert sein.
    nimm mal an, du bewirbst dich später bei einer agentur. dein chef trifft auf die großartige bukowski-story. er liest sie völlig aus dem zusammenhang gerissen und macht sich ein falsches bild von dir, weil er gar keine muße und zeit hat, mehr hier zu lesen… und du hast dein blog möglicherweise als referenz angegeben, schließlich gibts ja hier geile themes zum download. wie hoch ist die chance, dass er deine bewerbung hinter eine andere atellt?
    natürlich ist es sein pech, weil du vielleicht besser als andere in diesem job wärst, aber vielleicht kriegst du den job trotzdem nicht. wo ist das brot und die wurst auf deinem teller am ende des monats?

    man muss sich nicht einschränken. es kommt auf die frage an, wie wichtig das virtuelle leben für einen wirklich ist. eine aussage von dir möchte ich besonders betonen:

    Und jeder, der sich seiner Selbst wegen anderen Personen einschränkt, tut mir irgendwie leid.

    ins schwarze getroffen. aber ich hoffe, dir ist klar, dass ich nicht für eine einschränkung spreche. zu deinen statement: es ist richtig. aber welches leben meinst du? hier wird doch klar, dass sich realität und virtuelles vermischt. das kann verbinden, das verbindet auch in echt. in beiden leben kann man einfluss auf das andere nehmen. deine aussage gilt also für beide… und das ist der springende punkt: beide leben GLEICH zu führen ist im netz wesentlich konsequenzreicher als im privatleben. denn im netz sprichst du in eine masse… und nicht jeder in dieser masse nimmt es so auf, wie du es möchtest. das ist erst mal kein problem und auch im real-life nicht anders. aber deinem chef würdest du nicht sagen, dass du gestern nacht gekokst hast und mit mörderschädel aufgewacht bist. hier kann er es nachlesen. und auch wenn deine story fiktiver natur ist, so kann er sie aus dem zusammenhang gerissen verstehen. ich will also nur auf eine gefahr aufmerksam machen. wenn man sensible daten zur verfügung stellt, dann muss man sich dem ganz genau bewusst sein. und das tun 95% der studivz mitglieder nicht.
    offenheit öffnet türen, auf jeden fall. im real-life. im netz auch… aber wenn da die tür mal zugeschlagen wird, kann das mitunter konsequenzen haben, auf die du dich im real-life nciht eingelassen hättest. da bin ich mir sicher. schreib wie du willst, das tue ich auch. und ins hemd mache ich mir auch nicht. aber möchtest du , dass ich rausfinde wo du lebst, gelebt hast und wen du schon alles gefickt hast? dass würdest du mir im real-life nicht erzählen, wenn du mich nicht kennst. im netz kann ich deine offenheit gegen dich verwenden. was ich nicht tue…. wir sind vom gleichen schlag und gehören der generation gameboy an. aber mediale betriebe sind mittlerweile so professionell geworden, dass sie dir im bewerbungsgespräch gezielt fragen stellen können, deren antwort sie kennen oder zu kennen glauben, denn keiner weiß, ob es stimmt was du hier oder bei studi von dir preis gibst…. theme:glaubwürdigkeit.

    nciht ins hemd machen. aber wie tyler durden mal sagte: WISSEN. die augen sollte man nicht zumachen, wenn es um intimität im netz geht. nicht heute. denn es wird sich noch einiges verändern……..

  • na wenigstens können die Mitglieder der Studifotze nicht in dem maße ihren fehlgeleiteten Geschmack derart ausleben wie das im MySpace der Fall ist.

    Als Gruppe kann ich übrigens

    “Ich brauch keinen Bohrer, ich brauch ein Loch!”
    sowie
    “Arschgeweihe sind der Barcode der Unterschicht”
    empfehlen. Sehr heiß ist auch
    “Eimer – Warum sie unten zu sind!”

    Gruß

Jack & Jones