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Hannahs Kolumne: In der letzen Zeit hat sich viel getan. Marcel ist far far away und seit kurzem ein echter Berliner und ich bin letzte Woche nach München gezogen. So…

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Hannahs Kolumne: In der letzen Zeit hat sich viel getan. Marcel ist far far away und seit kurzem ein echter Berliner und ich bin letzte Woche nach München gezogen. So sehr man sich auch auf die neue Stadt und auf die neuen Menschen freut, denen man über den Weg läuft, wird man immer von ein bisschen Wehmut verfolgt. Es ist einfach eine absolute Reizüberflutung, so dass die Gedanken nicht mehr hinterher kommen und man seine Welt um sich herum gar nicht richtig realisieren kann. Besonders klar wurde mir das im Ikea.

Hannah

Naja, eigentlich bin ich dem Shoppen gegenüber nicht abgeneigt, aber bei Ikea liegen meine Nerven blank. Schon nach kurzer Zeit weiß ich nicht mehr wo vorne und hinten ist und ich versuche verzweifelt die Richtungspfeile auf dem Boden zu finden um endlich ins Lager zu kommen, schnell meine Sachen zusammen zu suchen, um danach schnell wieder raus zu kommen. Ikea ist billig. Ikea war aber bis jetzt, als ich dort war, immer mit Problemen verbunden. Entweder war es mein eigener Fehler, Fach und Regalnummer nicht richtig aufgeschrieben zu haben, oder ich stand vor einem leeren Fach der falschen Farbe, oder einfach vor dem komplett verkehrten Möbelstück. Aber wer weiß, vielleicht bin ich auch nur ein kleines Chaostierchen und mach mir selber das Leben schwer. Trotz dem ganzen Umzugsstress haben meine Familie und ich mein Zimmer nett eingerichtet. Ab letzter Woche sind Beddinge Lövas, Aneboda, Expedit & Co. meine neuen Freunde.

Mein Zimmer ist in weiß gehalten mit ein paar roten Akzenten aufgepeppt und das Beste ist einfach meine super mega Kuschelecke in der mein Bettsofa steht. Außerdem hab ich zwei nette Mitbewohnerinnen gefunden, die auch mit mir im September auf die ESMOD gehen. Die Entscheidung viel mir aber wirklich nicht leicht. Zehn Mädels standen am Donnerstag vor meiner Tür und wollten sich alle mal die Zimmer anschauen. Von Physikstudentin, Erzieherin bis hin zur Bankkauffrau, alle Berufe waren abgedeckt und jede war auf ihre eigene Art und Weise total nett und interessant. So viele nette weibliche Wesen hab ich schon ewig nicht mehr kennen gelernt. Am liebsten hätte ich alle genommen, oder mich mit der einen oder anderen gerne zum Kaffee verabredet um ein bisschen zu quatschen. Das Schlimmste am ganzen Umzug war es auch wirklich die anderen Mädchen anzurufen und zu sagen, dass es mit dem Zimmer leider nichts wird. Aber ich freu mich auf Gesine und Clara und denke, dass wir eine super nette WG abgeben werden.

Als ich meine Umzugskisten auspackte, kam auch die Frage hoch ob ich hier wohl meine nächste Liebe finden werde. Ich bin einfach nicht gern alleine und ich merke richtig, dass mir etwas im Leben fehlt, wenn ich keinen Freund hab. Vielleicht schreib ich demnächst ja hochinteressante Kolumnen die „Sex and the City“ ähneln? Na wohl eher „Sex and the City für Anfänger“. Obwohl ich nicht der Typ Mensch bin, der auf lockere Beziehungen, oder One-Night-Stands steht wie Carrie Bradshaw, aber im Endeffekt macht sie das ja auch nur um Mister Big zu vergessen.

Das Thema One-Night-Stand taucht bei mir in letzter Zeit sowieso immer häufiger auf. Ich weiß nicht, alle die mir gesagt haben, dass sie schon mal einen One-Night-Stand hatten fanden es im Endeffekt nicht in Ordnung, würden es nie wieder machen oder sagen, dass Sex mit einer festen Freundin viel schöner ist. Aber warum passiert es dann? Ich hab wirklich keinen in meinem Freundeskreis der gesagt hat, dass die letzte Nacht unvergesslich war oder wenigstens schön (vielleicht hab ich auch nur komische Freunde ;). Ist es nur eine Hingabe des Triebes, etwas dass man mal ausprobiert haben muss? Mich persönlich reizt es überhaupt nicht, aber ich glaube, das ist Ansichtssache und muss jeder für sich selber entscheiden. In dieser Hinsicht bin ich vielleicht auch ein bisschen altmodisch und eine kleine Romantikerin. Ich hoffe, dass mein nächster Partner diese Ansichten ein bisschen mit mir teilen kann, aber bis es soweit kommt muss es mich erst mal richtig erwischt haben.

Ich freu mich auf meine Schule, auf die neuen Menschen die ich kennen lernen werde, auf’s Oktoberfest, auf den wunderschönen Westpark der gleich vor meiner Haustüre liegt, auf den kleinen Kräutergarten den ich mir in der Küche anlegen werde, auf meine Mitbewohnerinnen, ach auf München einfach! Ich hoff’ Marcel geht’s genauso und allen anderen die in nächster Zeit ein Stück neues Leben anfangen.

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Strellson