- Gold im Mund

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. Um mir die Wartezeit auf Starcraft 2 (OMG!!!) zu verkürzen, latsche ich gerne mit meiner Blutelfin Rei durch die Todesschneise in…

Gold im Mund

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Um mir die Wartezeit auf Starcraft 2 (OMG!!!) zu verkürzen, latsche ich gerne mit meiner Blutelfin Rei durch die Todesschneise in World of Warcraft und verkloppe da casual-gamer-mäßig den ein oder anderen Zombie. Dass ich mir für diese – nicht ganz 100%ige Nutzung der Spielzeit – kein Gold kaufen muss, ist wohl klar. Aber es soll Zocker geben, die sich regelmäßig Pixelbares schicken lassen. Fluch oder Segen?

Der größte Gold-Verscherbler im Netz ist sicherlich GameGoods. Die Firma sponsert eine ganze WoW-Community, ist mittels Bannerwerbung auf vielen bekannten Spieleseiten vertreten und bietet sogar Level-Ups an. Ein williger Goldkäufer wird also voraussichtlich hier shoppen gehen.

Die Homepage sieht übersichtlich aus und bietet einem zugleich Buttons zum Gold-Sofort-Kauf an. 100 Einheiten Spielgeld kosten umgerechnet ca 2,50 Euro, was für einen Anfänger eine ziemliche Hilfe sein kann. Geliefert wird spielintern. Schnell und einfach – das verspricht GameGoods jedenfalls hoch und heilig. Und obwohl man immer im Hinterkopf hat, dass Goldkaufen doch was Verbotenes ist, macht die Seite einen so verdammt seriösen Eindruck, dass man das irgendwie total vergisst. Natürlich beschwört die nette Wechselstube die Legalität ihres Geschäfts und schreibt auch, dass man noch nie ein Problem mit einem GameMaster hatte. Vielleicht findet der geheime Tausch auch nur immer Nachts statt, wenn die Aufpasser gemütlich auf ihrer GM-Insel vor sich hinschlummern ;).

Als Fazit drängt sich natürlich die alles entscheidende Frage auf: Ist Goldkauf in Ordnung? Als klare Antwort gebe ich an: Jein. Wer ab und zu ein paar Euro investiert, um in seinem Lieblingsspiel voran zu kommen, der darf das gerne machen. Es ist schließlich sein schwer verdientes Geld. Aber man sollte es nicht übertreiben. Wer im Monat mehr Geld für Goldkauf als für sein Monatsabo ausgibt, der hat entweder das Spielprinzip nicht geblickt oder den Realitätssinn verloren. In WoW geht es schließlich darum, sich von einem kleinen Level 1ler zu einem großen und angesehenen Helden hochzuarbeiten. Fremdes Geld aus einem “anderen Universumâⓚ¬Â lassen das Spiel irgendwie kippen und das ist besonders den Spielern gegenüber unfair, die sich fremdes Gold nicht leisten können oder wollen und massenhaft Zeit und Geduld investieren, um etwas zu erreichen. Fazit: Jeder kann mit seinen Euronen machen, was er will. Ein bisschen Fremdgold ist nicht der Untergang der Welt. Zuviel allerdings schon. Jetzt bin ich aber mal auf die Meinung meiner schätzten Leserschaft gespannt.

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