- Wer bin ich?

Stellt euch vor, ihr betreibt einen Blog. Ihr bastelt nächtelang an einem gescheiten Design, haut Beiträge in die Tastatur, die den Germanistik-Professor von nebenan feucht werden lassen und meldet euch…

Wer bin ich?

Stellt euch vor, ihr betreibt einen Blog. Ihr bastelt nächtelang an einem gescheiten Design, haut Beiträge in die Tastatur, die den Germanistik-Professor von nebenan feucht werden lassen und meldet euch bei jedem minderwertigen Blogsuchdienst der Welt an. Jetzt schaut ihr euch das Ding noch einmal an und denkt euch: Scheiße, Mann – das muss einfach ein Erfolg werden! Platz 1 der Blogcharts, ich komme!

Das Problem: Nur ihr kommt – sonst keiner. Denn trotz der nobelpreisverdächtigen Posts und einer anständigen Besucherstatistik will einfach keine Sau in eure Kommentare schreiben. Dabei habt ihr den Meinungen doch so ein schönes Zuhause gebastelt. Mit Editierfunktion, Favatar-Anzeige und süßen kleinen Smileys. Also was tun? Genau: Ihr loggt euch unter einem anderen Namen ein und bringt die Diskussion endlich mal auf große Fahrt. Das ist unehrenhaft? Scheißegal, merkt doch keiner.

Was haltet ihr von Leuten, die auf ihrer eigenen Webseite Kommentare unter einem Pseudonym verfassen? Würde euch das auffallen? Macht ihr das sogar und haltet das für gut und anständig? Oder seid ihr der Meinung, dass trotz der geringen Chance, dass das jemals rauskommt, die guten Schwingungen des Blogs dahin wären? Wer weiß, vielleicht schreibe ich ja höchstpersönlich unter anderem Namen mit. Vielleicht aber auch nicht. Aber wenn doch, denkt an das alte Spiel: Wer bin ich?

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1 Kommentar

  • BaHo

    Ich finde damit belügt man sich selber und seiner Arbeit.

    Wen man an seinem Blog gute Arbeit geleistet hat und die Artikel sind gut dan wird auch meistens kommentiert. Wo aber kommentare schon sind wird auch gerne weiter diskutiert.