- Faule Sau

Ich war noch nie einer dieser sportbesessenen Fitnessjunkies, die täglich ihre 1000 Kalorien runter trainieren müssen, um danach genüsslich ihren Fit-for-Fun-Gurkensalat bis zur Hälfte herunterschlingen zu können. Im Schulsport war…

Faule Sau

Ich war noch nie einer dieser sportbesessenen Fitnessjunkies, die täglich ihre 1000 Kalorien runter trainieren müssen, um danach genüsslich ihren Fit-for-Fun-Gurkensalat bis zur Hälfte herunterschlingen zu können. Im Schulsport war ich eine absolute Null (wenn ich denn mal anwesend war), ich habe nie im Verein Fußball gespielt, wie das eigentlich in unserer Gegend üblich ist, und das “Sport ist Mordâⓚ¬Â-Lebensmotto war mir wie auf den schwabbeligen Leib geschneidert.

Während ich diese Zeilen schreibe, wühle ich in einer Chips-Tüte vom Lidl und doch ist da irgend etwas anders: Sie ist halbvoll. Noch von gestern Abend. So etwas ist nicht üblich in diesem Hause. Stattdessen erwische ich mich in letzter Zeit nicht nur bei einer gesünderen Ernährung – nein: Ich mache das sogar bewusst. Eine Orange und ein Apfel in eine Schüssel geschnitten hier, eine vor Vitaminen nur so strotzende, aber einem die Zunge verätzende Ananas dort. Und es tut gut. Jemand wie ich, dessen frühere Mahlzeiten nur aus Fleisch, Ofenkäse und Pommes mit Majo bestanden, spürt jedes einzelne Vitamin durch den Körper strömen.

Und Sport mach ich in letzter Zeit auch immer öfters. Das aber eher unbewusst und aufgrund der Tatsache, dass unser Auto seit Monaten in einer Werkstatt vor sich hingammelt. Nun ist man doch glatt gezwungen, kilometerlange Märsche oder Fahrradtouren (natürlich mit iPod im Ohr) zu ertragen, um zu seiner besten Freundin oder zum nächsten Lidl zu gelangen. Und das geile Wetter erleichtert einem diese Vorhaben enorm.

Angst davor, ein Fitnesswichser wie Johannes B. Kerner zu werden, der vor lauter geiler Ernährung gleich über den Gartenzaun springt, habe ich jetzt auch nicht mehr. Und so gesund, um sich nackt im Garten an einen Baum zu kuscheln, wie es ein gewisser Dr. Konz gerne hätte, will ich auch nicht werden. Aber ein bisschen fitter zu sein ist schließlich ein gutes Ziel. Sagte er und griff erneut in seine Chipstüte.

Und weil grad alles wieder etwas bergauf geht, scheint mich auch die Telekom wieder lieber zu haben. Stichtag für meinen neuen DSL-Anschluss soll jetzt dieser Donnerstag sein. Der Splitter wurde mir schon zugeschickt (juhu, jetzt hab ich zwei) und die Zugangsdaten sollen in den nächsten Tagen bei mir eintrudeln. Ich bin gespannt wie ein (Soja-)Schnitzel. Noch mehr gespannt bin ich allerdings, wie hoch meine Hotspot-Rechnung sein wirdâⓚ¬Â¦

Mein treuer Fan Hoizge bat einige Blogger darum, ihm Bilder von den Schreibtischen zu machen, an denen wir täglich die Stunden bis zum jüngsten Gericht absaßen. Obwohl es so ein Stöckchen schon vor einigen Monaten gab, wenn ich mich recht entsinne, trifft sich das ganz gut, haben Rebecca und ich doch letztens vor lauter Spontanität und Vertreibung von herannahendem Liebeskummer meine Bude neu gestrichen und gleich umgeräumt. Das kam dabei raus.

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