- Macht und Rebel

Becca und ich waren gestern in München unterwegs. Es war ein sonniger und auch sonst sehr friedvoller und wunderschöner Tag. Wir sind mit der U-Bahn zu Beccas neuer Schule gefahren…

Macht und Rebel

Becca und ich waren gestern in München unterwegs. Es war ein sonniger und auch sonst sehr friedvoller und wunderschöner Tag. Wir sind mit der U-Bahn zu Beccas neuer Schule gefahren und ham uns die mal gründlich angesehn. Gut dass das weder die anwesenden Schüler noch irgendwelche Lehrer groß gejuckt hat. Dann sind wir wieder in die City und waren beim Pizzahut was essen, haben uns im Gravis Store die aktuellen MacBooks angeschaut und ich hab mir beim Starbucks so’n Himbeerteeeisshakeirgendwas gekauft. Der hat mir zu süß geschmeckt, eigentlich wollte ich den mit Zitrone und Mango aber der war aus. Dann zum Saturn, wieder Notebooks angeschaut (weil sich meine Süße vielleicht mal eins kaufen will) und nach neuen DVDs und CDs geschaut und als wir wieder raus kamen, ging grad draußen die Welt unter. Binnen weniger Minuten hatte sich der Himmel über München von dunkelblau in dunkelgrau verwandelt. Ein unheimlicher Wind wehte durch die Einkaufsmeile und man spürte die ersten Tropfen auf der Haut. Gut, ab zum Hugendubel, dort hab ich mir ein neues Buch gekauft: “Macht und Rebel” von der norwegischen Neuentdeckung Matias Faldbakken.

Die Story hört sich anfangs noch relativ harmlos an: Zwei unterschiedliche Männer, der eine ein angepasster und machtbesessener Unternehmensberater und Rebel, ein alles- und sich selbst hassender zynischer Wichser, die beide in einer auseinanderfallenden Gesellschaft leben, die vom “allgegenwärtigen Kampf um Jugend, Zeichen, Logos, Körper, Sex” undӚ  “Ideen im Zeitalter der multinationalen Konzerne” gezeichnet ist. Zusammen suchen sie nach “individueller Freiheit im 21. Jahrhundert” und bald kommt es “zu einem furiosen Showdown, bei dem zwei attraktive junge Mädchen im Teenageralter und Passagen aus “Mein Kampf” eine wesentliche Rolle spielen.” Aber so weit bin ich noch nicht. Nur eines sei gesagt: Wer sich das Buch , das bei uns im Punkstil in zwei Versionen (schwarz und weiß) erschienen ist, im Originalen aber mit einem Cover in altdeutscher Schrift eher an das Dritte Reich erinnert, kaufen will, sollte es sich erst einmal schnappen, die ersten drei Seiten lesen und wenn man dann nicht total angekotzt und angewidert ist, dann liest man wohl auch den Rest.

Heimgekommen sind wir dann relativ trocken, auch wenn es im Münchener Hauptbahnhof ganz schön gruselig ist, wenn man draußen nur noch schwarz sieht und das Donnern und Blitzen einen spontan an einen Bombenangriff erinnert.

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