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	<title>AMY&#38;PINK &#187; menschen</title>
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	<description>Booms From Berlin And Munich.</description>
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		<title>Ã–fter mal miteinander</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 12:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo bin ich nur gelandet. Das denke ich mir leider nur all zu oft, wenn ich durch unsere Modeschule stapfe. Was mit 14 Jahren mein absoluter Traum war, sieht in der Realit&#228;t leider ein wenig anders aus. Ist ja eigentlich auch klar, ich wusste damals ja noch nicht worauf ich mich einlasse, wenn ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/03/peace.jpg" /><br/><br/><p>Wo bin ich nur gelandet. Das denke ich mir leider nur all zu oft, wenn ich durch unsere Modeschule stapfe. Was mit 14 Jahren mein absoluter Traum war, sieht in der Realit&auml;t leider ein wenig anders aus. Ist ja eigentlich auch klar, ich wusste damals ja noch nicht worauf ich mich einlasse, wenn ich mich sp&auml;ter dazu entschlie&szlig;e eine Ausbildung zur Modedesignerin zu machen. Und wie ich auf diese Schule gebrannt, mich ins Zeug gelegt und mich schon gefreut habe, dass ich zu einem Vorstellungsgespr&auml;ch eingeladen wurde, bereitet mir heute noch Bauchkribbeln. Nur leider war das einmal und sieht schon ganz sch&ouml;n anders aus. </p>
<p>Sich mit kreativen K&ouml;pfen herum zu schlagen ist das eine. Jeder hat eine andere Meinung zur Mode, zu den Dingen, die man sch&ouml;n findet oder eben nicht und das ist auch gut so. Wie langweilig w&auml;re es nur auf unserem sowieso schon zu grauen Planeten Erde, wenn wir alle nur Ja und Amen zu allem sagen w&uuml;rden und die ganze Welt von jetzt ab an in schwarze Kleidung h&uuml;llen. Geschmack kann man eben nicht genau definieren. Okay, Farbharmonien, Trendgef&uuml;hl &#8211; diese ganzen Dinge haben schon hier und da einen Anhaltspunkt, mehr aber auch nicht. Man kann nicht sagen was richtig und was falsch ist. In der Mathematik ist das schon einfacher. Hast du das richtige Ergebnis k&ouml;nnen dir h&ouml;chstens noch vom falsch verlangten L&ouml;sungsweg Punkte abgezogen werden. Bei uns jedoch verschwinden die Grenzen zwischen richtig und falsch, sch&ouml;n und h&auml;sslich. </p>
<p>Was mich aber noch mehr st&ouml;rt als dieser ganze Modeklingbim und die vereinzelten Exemplare bei uns auf der Schule, die aussehen als ob sie einem Modeheft entsprungen sind und ihren Fifi in der Handtasche unter dem Arm tragen, ist das Gegeneinander bei den Mitsch&uuml;lerin untereinander. Gruppenbildung ist bei uns sowieso kein Fremdwort. Fast wie in der Schule damals. Da gibt es die Coolen, die Normalen, die Looser und die Streber. Wie im normalen Leben halt und wie die Gr&uuml;ppchen auf einer Modeschule genannt werden und eingeteilt sind, kann sich von euch ja wohl jeder selbst denken.</p>
<p>Ich glaube sogar die Gruppen halten uns am Leben und &uuml;ber Wasser. Gerade heutzutage ist man immer in einer Gruppe und wenn man sagt man schwimmt gegen den Strom dann ist man eben in der Clique &#8220;Die-gegen-den-Strom-Schwimmer&#8221;. So einfach ist das. Und die Mannschaft, die dich letztes Jahr noch so &uuml;ber Wasser gehalten hat, zerbricht dieses Jahr in kleine St&uuml;ckchen. Was man nie f&uuml;r m&ouml;glich gehalten hat tritt ein und alles zerbr&ouml;ckelt.</p>
<p>Das dritte Jahr. Kurz vor&#8217;m Diplom drehen noch mal ein paar von uns ordentlich ab, fangen an Noten nicht mehr preiszugeben und Entw&uuml;rfe, Stoffe &#038; Co. zu verstecken. Man distanziert sich von den Leuten, die einem durch einen &auml;hnlichen Stil gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnten und setzt alles daran bei unserer fragw&uuml;rdigen Direktion und Jury das H&ouml;chste der Gef&uuml;hle zu erreichen.</p>
<p>Der Konkurrenzkampf dr&auml;ngt sich zwischen uns und es bleiben nur wenige, mit denen man wirklich noch zurecht kommt, welchen man vertrauen kann und nicht auf diese Spielchen &#8220;Ich sag dir nichts, du sagst mir nichts&#8221; setzen muss. Von ihnen bekommt man dann noch eine ehrliche Meinung, vielleicht sogar auch mal Lob und Anerkennung, an Stelle spitzer Kommentare.</p>
<p>Ich finde das wirklich traurig. So m&uuml;sste das nicht sein. Immer mit Ellenbogen durchs Leben zu stolpern, sich den Weg frei zu schaufeln. Das tut auf Dauer ganz bestimmt nicht gut und bringt auch nichts. Wenn man kein Teamplayer ist, nicht bereit einem Mitsch&uuml;ler einfach mal nur zu helfen, auch wenn er sp&auml;ter gegebenenfalls zur Konkurrenz geh&ouml;rt und nur auf sich bedacht ist, steht man am Ende ziemlich gewiss nicht gut da und schlimmstenfalls ganz sch&ouml;n alleine. </p>
<p>Aber das gibt es leider nicht nur auf einer Modeschule sondern &uuml;berall. In jedem Unternehmen, in jeder Gruppe (ausser vielleicht bei Scientology) auf dieser Welt. Und hier auf unserem Blog geht es in den Kommentaren &ouml;fters auch mal gegeneinander und nicht miteinander und das finde ich sehr schade. Spitze Meinungen oder negative Gef&uuml;hle verleiten uns wohl eher zu einem miesen Kommentar als zu einem netten oder neutralen. Wir sollten uns wohl alle mal ein bisschen mehr auf unsere eigenen Fingerchen schauen und uns daran erinnern, dass es uns verdammt gut geht und wir uns gegenseitig unterst&uuml;tzen und zusammen arbeiten sollten, anstatt gegeneinander zu k&auml;mpfen.</p>
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		<title>Wenn&#8217;s mal wieder stinkt</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wenke Walter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute war mal wieder einer dieser Tage, an dem Nachbars Gartenzaun ein bisschen zu viel Bekanntschaft mit meiner Halsschlagader machte. Die Rede ist von einer sich so durchschnittlich ein Mal pro Tag wiederholenden Begebenheit. Man sitzt in einem &#246;ffentlichen Verkehrsmittel Richtung Nirgendwo und schaut bet&#228;ubt in der Gegend herum, w&#228;hrend etwas Undefinierbares auf einen zusteuert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/03/chris-and-lonnie.jpg" /><br/><br/><p>Heute war mal wieder einer dieser Tage, an dem Nachbars Gartenzaun ein bisschen zu viel Bekanntschaft mit meiner Halsschlagader machte. Die Rede ist von einer sich so durchschnittlich ein Mal pro Tag wiederholenden Begebenheit. Man sitzt in einem &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel Richtung Nirgendwo und schaut bet&auml;ubt in der Gegend herum, w&auml;hrend etwas Undefinierbares auf einen zusteuert. Du checkst die rechte und linke Seite und denkst: Eigentlich viel zu wenig Platz f&uuml;r eine Person, die auch gleich als zwei durchgehen k&ouml;nnte! Damn und er setzt sich doch neben dich. Du denkst: &#8220;Alter, wer hat Dir eigentlich das Sehen beigebracht?&#8221; Anfang und Ende liegen pl&ouml;tzlich so nah beieinander.</p>
<p>Erschreckend wie leblos man sich stellen kann, wenn man den Feind auf -0,2 mm Luftlinie in N&auml;he der eigenen Achselh&ouml;hle sitzen hat. Tiefes Luftholen trifft auf panische Shuffle-Manie von Genau-Richtig-Playlist und das was in der Jackentasche noch vor sich her kn&uuml;llt. Und als ob das befremdliche Unwohlsein nicht mehr steigerbarer w&auml;re, erwischt es einen doch immer wieder mit kompletter Ahnungslosigkeit noch viel viel grausamer.</p>
<p>Eine zumindest f&uuml;r meine Augen sichtbare Gaswolke gef&uuml;llt mit dem Teufel und seiner Gang steigt gute 2 Meter empor und zeigt mir den imagin&auml;ren Stinkefinger. Fuck you and your sense of smell! Ich denke mir nur so: Das war&#8217;s, in der Bahn erstickt, geiler Tod. Als wenn der Schock &uuml;ber die sinnraubende Vergiftungswolke nicht schon gro&szlig; genug w&auml;re, stellt sich mein vernebeltes Hirn auf einmal lebensnotwendige Ist-Fragen. Wie lange halte ich das noch durch? Wer stinkt hier, vielleicht sogar wie viele und, verdammt noch mal, warum so lange?</p>
<p>Ich pers&ouml;nlich habe ja auf einen unkontrollierten Schlurz getippt. Vielleicht auch nur ein plumper Pups. Dass er stinkt, keine Frage, aber wie lange denn bitte sch&ouml;n noch? Alles in meinem K&ouml;rper, welches als Organ definiert wird, steht kurz vor&#8217;m Platzen. In meinen Augen spielen die Ã„derchen inzwischen Malen nach Zahlen. Mann, ich will hier raus. Sofort!</p>
<p>Plakativ unscheinbar gelangweilte Gesichter kreuzen meinen angeekelten Blickstrahl. Ich sende euch Hass. Verdammt, warum wurde ich nur mit so einem erschreckend sensiblen Geruchssinn gesegnet / bestraft. Manchmal m&ouml;chte man sich den Kolben einfach aus dem Gesichtseinmeter ziehen. Okay, es hat ja auch positive Seiten. Man riecht zum Beispiel das Gute kommen oder man bleibt automatisch beim Sch&ouml;nen. Eigentlich bedeutet es unkontrollierbare Intuition. Umso be&auml;ngstigender ist es, wenn man diese nicht zu seinen Gunsten konstruieren darf. Zumindest nicht in Lebenslagen wie diesen. Wenn Ekel, Flucht und Hass die letzten Optionen sind, realisiert man meistens, dass die eigene Lage gerade wirklich Schei&szlig;e ist und im wahrsten Sinne des Wortes stinkt. Unendlich stinkt. Wer oder gar wie viele zu den Schuldigen z&auml;hlen wei&szlig; keiner. Nur unsere kleinen R&uuml;ssel kennen die unverbl&uuml;mte Wahrheit. Fragt sie doch mal!</p>
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		<title>Die Kunst sich selbst zu helfen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 08:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Winatschek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt gewisse Zeiten im Leben eines jeden Menschen, in denen wir uns nicht nur einsam, verlassen und allein f&#252;hlen, sondern uns zus&#228;tzlich auch noch selbst die Schuld an unserer bedr&#252;ckenden und herzensleeren Lage geben. Dann sitzen wir sp&#228;t Nachts leise und deprimiert zu Hause, kommen mit unserem scheinbar verkorksten Dasein mal so &#252;berhaupt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/03/mary.jpg" /><br/><br/><p>Es gibt gewisse Zeiten im Leben eines jeden Menschen, in denen wir uns nicht nur einsam, verlassen und allein f&uuml;hlen, sondern uns zus&auml;tzlich auch noch selbst die Schuld an unserer bedr&uuml;ckenden und herzensleeren Lage geben. Dann sitzen wir sp&auml;t Nachts leise und deprimiert zu Hause, kommen mit unserem scheinbar verkorksten Dasein mal so &uuml;berhaupt nicht klar und hinterfragen unsere fr&uuml;heren Entscheidungen, w&auml;hrend wir unsere versiegten Tr&auml;nen &uuml;ber alten Fotos aus einer l&auml;ngst vergangenen Parallelwelt vergie&szlig;en. War es richtig sich von Jule zu trennen? H&auml;tte ich doch lieber studieren sollen, anstatt mich gleich in die Arbeitswelt zu werfen? Und warum zum Teufel halten alle meinen guten Vors&auml;tze gerade mal bis zur n&auml;chsten Mittagspause an der Frittenbude an?</p>
<p>Viel zu schnell versinken wir dabei in uns selbst und unseren tr&uuml;ben Gedanken, verlieren den Kontakt zur Au&szlig;enwelt und projizieren unser Leid bevorzugt auf die ein oder andere Person, die uns gef&auml;lligst aus diesem Sumpf aus Pessimismus, Melancholie und Mutlosigkeit herausziehen soll. Und muss. Schlie&szlig;lich haben wir so viele wundervolle Dinge zu geben, die allesamt aus uns heraus brechen. Liebe, Treue, Leidenschaft. Irgendwem m&uuml;ssen wir das ja alles an den Kopf knallen.</p>
<p>Leider idealisieren wir bei all der Verzweiflung in der Hektik durchweg Leidenspartner, die gar keine sind. Menschen, denen wir in k&uuml;rzester Zeit viel mehr geben, als sie es jemals k&ouml;nnten und wollen w&uuml;rden. Die oft gar nicht ahnen, wie viele Hoffnungen und Freuden sie im Leben der tempor&auml;r verlorenen Seelen ausl&ouml;sen und wie viel Macht sie &uuml;ber deren Wohl und Leid besitzen. Oder sich noch viel schlimmer dar&uuml;ber vollstens im Klaren sind.</p>
<p>So wandelt sich jedes gerade erst zugeworfene Gl&uuml;ck bei Nichtbestehen der Erwartungen in puren Hass um, die Freude in Trauer, das Leben in Tod. Das Nichtverstehen macht uns zu schaffen. Warum antwortet sie mir nicht so schnell wie ich ihr? Wer ist das M&auml;dchen da auf dem einen Foto rechts von ihm? Und was kann ich machen um noch mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen?</p>
<p>Idealisierungen sind also keine L&ouml;sung. Wer tief drin im emotionalen Dreck steckt, der braucht die Hilfe und Ablenkung von wahren Freunden, die sich optimaler Weise bereits in schwierigen Zeiten bew&auml;hrt haben. Die zur Stelle sind, wenn wir sie am meisten brauchen und gemeinsam mit uns selbst und dem Willen auf einen sonnigen Morgen den grausigen Gedanken den Gar aus machen.</p>
<p>Doch niemals d&uuml;rfen wir unser Gl&uuml;ck oder Leid von nur einer Person abh&auml;ngig machen, die unseren falschen Bed&uuml;rfnissen und aufgebauschten Erwartungen sowieso nicht gerecht werden kann und uns letzten Endes &#8211; ob gewollt oder ungewollt &#8211; noch weiter in das gro&szlig;e, schwarze Loch fallen l&auml;sst. Denn das beweist wiederum nur einmal mehr, dass es ganz allein an uns selbst liegt unser Leben auf eigene Faust aus der Schei&szlig;e zu ziehen &#8211; und an niemandem sonst. Es wird Zeit.</p>
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		<title>Freundeskreis 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nichts Neues. Fast schon etwas altbekanntes f&#252;r 2.0-Menschen wie wir es sind, den ein oder anderen Kumpel bereits &#252;ber&#8217;s Internet gefunden zu haben. Man versteht sich mittlerweile auch schon pr&#228;chtig mit Menschen &#252;ber das Netz, obwohl man sich noch nie im wirklichen Leben getroffen hat. Noch nie seinen Gegen&#252;ber gesehen, gerochen, gef&#252;hlt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/03/friends.jpg" /><br/><br/><p>Es ist nichts Neues. Fast schon etwas altbekanntes f&uuml;r 2.0-Menschen wie wir es sind, den ein oder anderen Kumpel bereits &uuml;ber&#8217;s Internet gefunden zu haben. Man versteht sich mittlerweile auch schon pr&auml;chtig mit Menschen &uuml;ber das Netz, obwohl man sich noch nie im wirklichen Leben getroffen hat. Noch nie seinen Gegen&uuml;ber gesehen, gerochen, gef&uuml;hlt und geschmeckt hat und dennoch findet man sich sympathisch. Man schreibt mal hier mal da und fragt wie es einem so geht, obwohl wir doch &uuml;berhaupt nicht wissen ob ein Supertrottel, ein Serienm&ouml;rder, der Antichrist oder wirklich diese nette Person, die wir meinen zu kennen, am anderen Ende der Leitung sitzt. </p>
<p>Was ist wenn wir anfangen uns in eine Person zu verlieben, aber sie nicht kennen? Eine Freundin von mir war acht Jahre lang mit ihrem Freund zusammen. Sie lebten zusammen, wollten heiraten, alles war ganz toll, bis ihr aufgefallen ist, dass er sich ganz sch&ouml;n lang und immer &ouml;fter bei StudiVZ herum treibt. Irgendwann kamen dann immer mehr Ausreden. Von einem auf den anderen Tag ging alles ganz schnell. Ihm wurde alles zu viel, er kann nicht mehr und h&auml;tte da jemanden im Internet kennen gelernt. F&uuml;nf Jahre j&uuml;nger oder so, sie w&uuml;rden sich prima verstehen. Schachmatt also per Internet? Oder war die Beziehung einfach vorher schon derbe angeknackst? Egal. Strange ist es trotzdem irgendwie und sie nicht mehr zusammen.</p>
<p>Es ist ja nicht so, dass ich auf diesem Gebiet keine Erfahrung h&auml;tte. Ich habe auch auch schon jemanden &uuml;ber das Internet kennen gelernt, dann im realen Leben getroffen und zack es hat sofort gefunkt. Aber ist das die Regel, wenn man sich &uuml;ber das Internet saugut versteht? Strange ist es auf jeden Fall und unheimlich fand ich diese Erfahrung auch irgendwie ein bisschen.</p>
<p>Aber hey: Gerade wir als Blogger lernen unheimlich schnell und recht viele andere Menschen im Internet kennen. Mittlerweile habe ich schon einen regelrechten Freundeskreis im Internet, der nur aus anderen Bloggern besteht. Ist das schlimm? Unheimlich? Krank? Abnormal? Modern? L&auml;cherlich? Langweilig? Oder einfach nur ein anderer Weg Freunde zu finden, die nicht nur aus dem selben Kuhkaff kommen? Erweitern wir so unseren Horizont, soweit man das sagen kann oder fl&uuml;chten wir uns damit nur in eine bequemere Welt und treten aus unserem richtigen Leben zur&uuml;ck? Z&auml;hlt das Internet zum richtigen Leben? Oder ist es einfach normal heutzutage auch gute Freunde &uuml;ber das Netz zu finden? </p>
<p>Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, finde es aber sch&ouml;n mit vielen Menschen Kontakt zu haben. Und auf den ein oder anderen bin ich auch schon ganz hei&szlig; drauf, der oder die mal im realen Leben kennen zu lernen, sich auch mal mit der Person per &#8220;Mund&#8221; zu unterhalten und nicht immer nur per Mausklick und Getippe. Ich habe so auch schon sehr sehr sehr nette Menschen kennen gelernt. Dennoch sollte man vieleicht trotzdem immer ein wenig vorsichtig sein und Butter und Axt dabei haben.</p>
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		<title>Generation Overdose</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 07:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[chucks]]></category>
		<category><![CDATA[freundin]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[perfektion]]></category>
		<category><![CDATA[trauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe. Ich liebe dich. Ich liebe sie. Ich liebe ihn. Oder es. Das Wort Liebe wird in der heutigen Generation im absoluten Ãœberfluss gebraucht. Nicht nur, dass eine bekannte Fast-Food-Kette mit dem â€žDadaa da dadaaaa, ich liiiebe es!â€œ wirbt (oder geworben hat), ver&#228;ndert sich, meiner Meinung nach, das Verst&#228;ndnis von Liebe generell immer mehr. Ehelicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2010/01/bookpage-06-1.jpg" /><br/><br/><p>Liebe. Ich liebe dich. Ich liebe sie. Ich liebe ihn. Oder es. Das Wort Liebe wird in der heutigen Generation im absoluten Ãœberfluss gebraucht. Nicht nur, dass eine bekannte Fast-Food-Kette mit dem â€žDadaa da dadaaaa, ich liiiebe es!â€œ wirbt (oder geworben hat), ver&auml;ndert sich, meiner Meinung nach, das Verst&auml;ndnis von Liebe generell immer mehr. Ehelicht eine 37-j&auml;hrige Frau aus San Francisco letztes Jahr aus â€žgrenzenloser Liebeâ€œ den Pariser Eifelturm, wird das in die Kategorie Objekt- Fetischismus geschoben und gut istâ€™s. W&auml;re so etwas vor 50 Jahren denkbar bzw. m&ouml;glich gewesen? Ich denke nicht.</p>
<p>Nat&uuml;rlich weicht das nun ein wenig von dem eigentlichen Grundgedanken ab, aber so weit entfernt ist es dann auch wieder nicht. Denn schlie&szlig;lich haben wir uns sicher alle schon mal dabei erwischt, als wir aus lauter Ãœberschw&auml;nglichkeit â€žIch liiiiebe diesen Filmâ€œ, oder â€žâ€¦meine neuen Chucksâ€œ gesagt haben. Das ist auch v&ouml;llig okay. Ich bin mir sicher, weniger als 1 % der Menschheit m&ouml;chten ihre abgeranzten Sneakers heiraten.</p>
<p>Psychologen sprechen hierbei von sachlicher Liebe und grenzen es in der Bedeutung zu personeller Liebe ab. Aber ist nicht allein schon der Zusammenhang von Sachlichkeit und Liebe total gegens&auml;tzlich? Widerspr&uuml;chlich? Ist Liebe doch etwas sehr pers&ouml;nliches, intimes und keinesfalls sachlich.</p>
<p>Dein Lieblingsfilm bleibt wohl f&uuml;r mehrere Jahre dein Lieblingsfilm, vielleicht auch f&uuml;r immer. Und deine neuen Chucks werden wohl auch bis zum bitteren abgefucktesten &#8211; und letztendlich untragbarsten &#8211; Zustand deine Lieblingschucks bleiben (bis sie dann durch ein neues, meist â€žnoch tolleres Paarâ€œ ersetzt werden). Doch ist es nicht eher so, dass du sie einfach nur unwahrscheinlich gerne anziehst? Sie magst? Du meinst Liebe nicht im w&ouml;rtlichen Sinne, aber du sagt es. Un&uuml;berlegt und verschwenderisch. Und damit verliert das Wort â€žLiebeâ€œ immer mehr an Bedeutung.</p>
<p>Vor allem in einer noch jungfr&auml;ulichen Beziehung wird das Wort Liebe und die so oft sehnlich erwarteten drei Worte, &ouml;fters mal aus einer emotionalen, romantisierten Situation heraus gesagt. Meistens zu einem Zeitpunkt, wo man noch gar nicht begriffen hat, ob man diese Person wirklich liebt oder einfach nur das Verlangen nach ihr hat. Du sagst es, weil man es so von dir erwartet. Nicht, dass ich hier nun alles verallgemeinern will. Keinesfalls. Aber ist es nicht oft so, dass wenn der Partner erstmals diese besagten Worte ausspricht, man sich gleich gezwungen dazu f&uuml;hlt es auch zu sagen? Du dich irgendwie schlecht oder seltsam f&uuml;hlst, weil du es nicht sofort erwiderst? Oder noch nicht sagen kannst?!</p>
<p>Und ist man dann eine l&auml;ngere Zeit zusammen, macht man sich Gedanken, weil der Partner es nun schon â€žmiiiindestens eine Wocheâ€œ nicht mehr gesagt hat. Oder zwei. Du  zweifelst. â€žLiebt er mich &uuml;berhaupt noch&#8230;? Ich glaube er hat eine andere!â€œ Ist das nicht irgendwie vollkommen bescheuert?! Gibt es doch mehr als tausend M&ouml;glichkeiten seine Liebe zu zeigen ohne direkt dieses, mittlerweile leider abgegriffene, â€žIch liebe dichâ€œ tagt&auml;glich gebrauchen zu m&uuml;ssen. Niemand kann so wirklich verstehen oder erkl&auml;ren was Liebe ist, bevor er nicht diese eine Person getroffen hat, die ihm genau dieses unbeschreibliche Gef&uuml;hl gibt. Die Person, die f&uuml;r deine Gef&uuml;hlsausbr&uuml;che verantwortlich ist. Die dich zum lachen bringt, wenn dir zum heulen zumute ist. Das Gef&uuml;hl von Vertrauen und Geborgenheit. Die unausgesprochene Verst&auml;ndigung. Die Traurigkeit die man versp&uuml;rt, wenn man jemanden f&uuml;r zwei Wochen nicht sehen wird. Manche verstehen allerdings darunter Perfektion. Kein Streit. Keine Meinungsverschiedenheiten. Keine Kritik an die eigene Person. Aber genau das ist Liebe. Through the good and the bad times. </p>
<p>Deshalb sollte man doch &ouml;fter mal nachdenken, bevor man das Wort â€žLiebeâ€œ gebraucht und es nicht inflation&auml;r unter der Menschheit verbreiten, nur weil man den Erwartungen entsprechen will oder es eben gerade super in die Situation passt. Eine Freundin fragte mich vor kurzem, wann sie wei&szlig; ob sie â€žihnâ€œ liebt?? Ob sie verliebt ist? Ob er der &#8220;Richtige&#8221; f&uuml;r eine Beziehung ist?? Aber kann man so etwas erkl&auml;ren? Umschreiben vielleicht. Doch f&uuml;hlt oder empfindet doch jeder Mensch Liebe anders. Auf seine Weise. Liebe l&auml;sst sich nicht pauschalisieren. Hattest du dreimal Sex mit ihm und willst ihn dann immer noch sehen ist das n&auml;mlich nicht gleich Liebe.</p>
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		<title>Just Another Manic Monday</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 07:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin Schütz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[montag]]></category>
		<category><![CDATA[scheiße]]></category>
		<category><![CDATA[u-bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie beschissen kann man eigentlich in eine Woche starten?? Ã„h, mal kurz &#252;berlegenâ€¦Genau so: 6:45 Uhr. â€žBetter Daysâ€œ von Ignite (wie bezeichnend f&#252;r diesen noch bevorstehenden Tag) wecken mich viel zu laut, plus furchtbares Vibrieren meines Handys. Wie immer. Aber jeden Abend aufs Neue zu bequem es vor dem Schlafen gehen noch umzustellen (was sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2009/11/caroauto.jpg" /><br/><br/><p>Wie beschissen kann man eigentlich in eine Woche starten?? Ã„h, mal kurz &uuml;berlegenâ€¦Genau so: 6:45 Uhr. â€žBetter Daysâ€œ von Ignite (wie bezeichnend f&uuml;r diesen noch bevorstehenden Tag) wecken mich viel zu laut, plus furchtbares Vibrieren meines Handys. Wie immer. Aber jeden Abend aufs Neue zu bequem es vor dem Schlafen gehen noch umzustellen (was sich ab morgen &auml;ndern wird). Nach f&uuml;nfmaligem Wegdr&uuml;cken dieses doofen 3-Minuten-â€žSchlummerâ€œ-Intervalls, bin ich schlie&szlig;lich aus meinen Tr&auml;umen gerissen, unausgeschlafen und verwirrt aufgestanden, um dann den schlimmsten â€žBad Hair Dayâ€œ aller Zeiten im Spiegel zu erblicken. Und warum?? Weil Madame gestern Nacht keine Lust mehr auf Haaretrocknen hatte. Tja, das hat man dann davon!</p>
<p>Egal. Wof&uuml;r hat man schlie&szlig;lich diese genialen Wollm&uuml;tzen zum Trend auserkoren. Nachdem ich dann routinem&auml;&szlig;ig etwas abwesend mein M&uuml;sli gefuttert hatte, gingâ€™s zum Z&auml;hneputzen. Elektrisch. Oder auch nicht, wenn man es seit Tagen nicht gebacken bekommt mal im Vorbeilaufen den Stecker dieses rotierenden Zauberb&uuml;rstchens in die Dose zu stecken (wird sich ab morgen AUCH &auml;ndern). Toll. Wird eben mit physischer Kraft geputzt. Paar Klamotten &uuml;berschmei&szlig;en. Dann ab zur S-Bahn.</p>
<p>Nach nur kurzweiliger Versp&auml;tung, einer daf&uuml;r gro&szlig;en ekelhaften Portion Nieselregen (soll es entweder richtig oder gar nicht regnen) ab zur n&auml;chsten Station und umsteigen in die U-Bahn. Rumgeschupse und â€“gedr&auml;nge schon ab den Treppenstufen. Irgendwas verpasst?? F&auml;hrt in der abartigsten Rush Hour heute nur eine U-Bahn pro Stunde?? Kann nicht sein?! Kann doch. Tolle MVV. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten dieser Aktion. Deshalb wurde ich im Menschensog in die U-Bahn gestopft. Von Sauerstoff keine Spur. Nur Menschenmassen. Kopf an Kopf gequetscht. Und ich m&ouml;chte jetzt gar nicht von diversen K&ouml;rperger&uuml;chen anfangen zu reden.</p>
<p>Der eine krallt sich in meinem Oberarm fest, die andere hustet mir ins Gesicht (â€žAh, hallo Schweinegrippeâ€œ). Und einer der Typen neben mir (leicht &uuml;bergewichtig), der mir seit Beginn auf dem linken Fu&szlig; stand, hatte wohl schon fr&uuml;h um 8 Uhr &#8216;nen Kasten Bier intus. Prost, Mahlzeit! Und wer da trotz Sauerstoff- sowie Platzmangel noch aufrecht stehen kann hat meinen vollen Respekt verdient. Ich habâ€™ s nicht geschafft. Zumindest hab ich es durch imagin&auml;res Mitsingen meiner neuen &#8220;Disco Ensemle&#8221;-Errungenschaft noch bis zur n&auml;chsten Station geschafft, doch dann wurde es zappenduster. Mein K&ouml;rper nur noch auf Autopilot und mit schwarzem Bildschirm vor Augen stolperte ich bleich und mit kaltem Schwei&szlig; im Gesicht noch wenige Meter, bis ich mich dann meinem Kreislauf geschlagen geben musste und mich dem Boden gleich machte.</p>
<p>Nach meinem kurzen Erholungsp&auml;uschen auf dem M&uuml;nchner U-Bahn Gel&auml;nde versuchte ich erstmal meine liebsten, H&auml;nnah oder Ruth, zur Hilfe zu holen. Doch die waren wohl auch mitten im U-Bahn Krieg gefangen. Deshalb machte ich mich ziemlich wackelig und noch etwas benommen auf in die n&auml;chste U-Bahn. Nach Hause. Dann erstmal kurz ablegen und ab zum Arzt. Wurde als anonymer herzschwacher Mensch schon zu lang vor sich her geschobenâ€¦ diesmal mit dem Auto! Doch die Gefahr liegt diesmal im M&uuml;nchner Strassen- und Gartenbauamt.</p>
<p>Denn diese Vollidioten m&uuml;ssen an jedem freien Fleck diese v&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;llig &uuml;berfl&uuml;ssigen und zudem un&auml;sthetischen Felsbrocken niederlegen. Ein besonders sch&ouml;nes Exemplar davon machte dann kurzerhand Bekanntschaft mit meinem Hinterteil (also dem meines etwas neueren Autos). Geile Schei&szlig;e! Und es war gerade mal halb zehn. Die 40 Minuten Wartezeit in der Arztpraxis waren dann noch der angenehmste Teil dieses Morgens. Mit nachlassender Wut im Bauch und einer Packung Betablocker in der Hand verlie&szlig; ich dann kurz vor 11 die Praxisâ€¦ um dann zuhause &#8216;ne komplette Kanne pappigen Kindergl&uuml;hwein &uuml;ber mein geliebtes Ledersofa zu kippen, verteilt in alle Ritzen. In Gedanken bei Earl J. Hickey: danke liebes Karma.</p>
<p>Am Erschreckendsten find ich im nach hinein betrachtet die fehlende Zivilcourage der zahlreichen Menschen, die ohne mit einer Wimper zu zucken an mir vorbeiliefen. Aber ich bin es nicht anders gewohntâ€¦</p>
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		<title>Die kleinen Dinge</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 07:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[eigenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[freunde]]></category>
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		<category><![CDATA[ticks]]></category>

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		<description><![CDATA[Tausende von uns laufen da drau&#038;szligen herum. Gro&#038;szlige, kleine, dicke d&#252;nne. Blond, braun, schwarz, rot. F&#252;r jeden ist etwas dabei. Dennoch ist man deswegen nicht sofort einzigartig. Auf das Ãƒâ€žu&#038;szligere allein kommt es n&#228;mlich &#252;berhaupt nicht an, denn ganz ehrlich, grob gesagt k&#246;nnen wir viele verschiedene Stereotypen von Menschen sch&#246;n sortieren und in eine Schublade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2009/10/freundschaft.jpg" /><br/><br/><p>Tausende von uns laufen da drau&#038;szligen herum. Gro&#038;szlige, kleine, dicke d&uuml;nne. Blond, braun, schwarz, rot. F&uuml;r jeden ist etwas dabei. Dennoch ist man deswegen nicht sofort einzigartig. Auf das Ãƒâ€žu&#038;szligere allein kommt es n&auml;mlich &uuml;berhaupt nicht an, denn ganz ehrlich, grob gesagt k&ouml;nnen wir viele verschiedene Stereotypen von Menschen sch&ouml;n sortieren und in eine Schublade packen. Wenn man mal so nachdenkt und sich in seinem Freundeskreis umschaut, gibt es immer die gro&#038;szlige blonde Traumfrau, die kleine lockige Ãƒâ€“kobraut, die Dickere, den Weiberheld, den Nerd, Milchbubi, Rocker&#8230; Es ist fast so wie in einem kitschigen, schleimigen, amerikanischen Highschool-Film. Der Footballspieler, die Cheerleaderin, der Sch&uuml;lersprecher, die Theatertussi und so weiter und so fort.</p>
<p>Was unterscheidet uns deswegen von anderen Menschen? Ãƒâ€žu&#038;szligerlichkeiten sind es sicher nicht alleine. Es sind die kleinen Dinge, die uns aus- und zu etwas besonderen machen sodass wir unersetzbar werden. Man knabbert am Soft Cake erst die Schokolade ab, um dann den Glibberteil zu essen, einem juckt die Nase wenn man zu viel Bier trinkt, man kann Kn&ouml;pfe nicht ausstehen, pult die Rosinen aus dem Apfelstrudel, bei&#038;szligt sich auf die Lippen wenn man nicht mehr weiter wei&#038;szlig, isst Eis mit Pommes, verabschiedet sich jeden morgen mit einem &#8220;Goodbye Bello&#8221; vom Hund oder f&auml;ngt an zu fiebsen wenn man einen Vogel, Fisch, Schwein, Hase, Hund oder Huhn in der gro&#038;szligen weiten Welt entdeckt. </p>
<p>Jeder hat seine Eigenheiten, doch diese erst mal beim Gegen&uuml;ber herauszufinden ist wohl das schwierigste und sch&ouml;nste was einem passieren kann, wenn man diese Person gerne hat. Dann findet man solche Ticks auch auf einmal unwiderstehlich, anstatt absto&#038;szligend oder kindisch. Man m&ouml;chte sie studieren, wartet bis sie wieder auftreten, sodass man sich daran erfreuen kann und sich als Partner, Freund oder Freundin richtig &uuml;berlegen f&uuml;hlt, weil man nach einer Zeit solche Dinge eher wahrnimmt als man selbst.</p>
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		<title>So sehr dabei</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 18:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[glück]]></category>
		<category><![CDATA[lebendig]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass man sich absichtlich hin und wieder schwere Steine in den Weg legt. Man entscheidet selbst ob man den direkten Weg geradeaus gehen m&#246;chte und auch wenn er wie auf einem Silbertablett serviert wird, w&#228;hlen wir aus irgendwelchen Gr&#252;nden oft den Umweg und gehen die Gefahr ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2009/09/zuckerwatte.jpg" /><br/><br/><p>Es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass man sich absichtlich hin und wieder schwere Steine in den Weg legt. Man entscheidet selbst ob man den direkten Weg geradeaus gehen m&ouml;chte und auch wenn er wie auf einem Silbertablett serviert wird, w&auml;hlen wir aus irgendwelchen Gr&uuml;nden oft den Umweg und gehen die Gefahr ein im Kreis, im Zickzack oder wom&ouml;glich gar nicht mehr in diesem Leben an unser Ziel zu kommen. </p>
<p>Es ist schlicht und einfach total bescheuert nicht den einfacheren Weg zu nehmen und oft muss man sich f&uuml;r seine Entscheidungen wohl rechtfertigen und es verlangt einem alles ab in solchen Momenten wirklich standhaft hinter seiner Meinung zu stehen, aber das Leben soll ja auch nicht einfach sein und einfach ist langweilig. Aus einfach lernt man auch nicht sonderlich viel und beim einfachen Weg entwickelt man auch nicht solch eine Leidenschaft und Eigenwilligkeit, solch einen Ehrgeiz und Glauben.</p>
<p>Und dennoch f&auml;llt es uns beim Umweg besonders schwer sich einfach mal fallen zu lassen und den Moment v&ouml;llig auszukosten. Weil das Risiko und die Gefahr etwas zu verlieren einem auf Schritt und Tritt verfolgt. Deswegen sollten wir gerade aus diesem Grund einfach mal tief einatmen uns fallen lassen, jede einzelne Sekunde genie&#038;szligen und sich dar&uuml;ber freuen, dass das Leben gerade gut l&auml;uft und einen mal nicht in sein tiefes schwarzes Loch gezogen hat. Wenn einem das gelingt ist man f&uuml;r den Augenblick komplett ausgef&uuml;llt und gl&uuml;cklich. </p>
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		<title>Begegnungen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 06:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Maria Paffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[begegnungen]]></category>
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		<category><![CDATA[menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Tag begegnen wir neuen Menschen in der U-Bahn, beim Kaffeetrinken, Shoppen oder was wei&#038;szlig ich. An manchen sind wir bestimmt schon mal vorbeigelatscht ohne sie gro&#038;szlig bemerkt zu haben und unser Gehirn hat diese Gesichter schlicht und einfach nicht abgespeichert. Manchen von ihnen sehen wir aber tief in die Augen, finden ihn oder sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2009/08/hannah_begegnungen.jpg" /><br/><br/><p>Jeden Tag begegnen wir neuen Menschen in der U-Bahn, beim Kaffeetrinken, Shoppen oder was wei&#038;szlig ich. An manchen sind wir bestimmt schon mal vorbeigelatscht ohne sie gro&#038;szlig bemerkt zu haben und unser Gehirn hat diese Gesichter schlicht und einfach nicht abgespeichert. Manchen von ihnen sehen wir aber tief in die Augen, finden ihn oder sie attraktiv, stellen uns ein paar Fragen, malen uns das Leben dieser Person anhand von Ãƒâ€žu&#038;szligerlichkeiten im Kopf auf eine riesige Leinwand, grob und schmierig wie ein Kind sich mit seinen Wachmalkreiden austoben w&uuml;rde. Die meisten Kopfwachsmalkreidenentw&uuml;rfe werden schnell zusammengekn&uuml;llt und in die Ecke geschmissen. Sonst wird&#8217;s ja langweilig. </p>
<p>Manchmal steckt man auch in so Situationen, da sieht man einfach jemanden an und denkt sich: Den oder die m&ouml;chte ich gern mal kennen lernen. Kaffee trinken. Quatschen halt. Man versucht verzweifelt irgendwie Kontakt aufzunehmen, aber es scheitert dann doch am mangelden Alkoholgehalt im Blut und Mut in der Birne. Denn wer spricht am hellichten Tag &#8211; au&#038;szliger Scientology &#8211; jemanden ohne Hintergedanken an? Keiner! Erst am Abend fasst man sich ein Herz, weil man ja davon ausgeht, dass alle angetrunken sind und sollte man sich blamieren kann man es immer noch auf den Alkohol schieben, auch wenn es nur ein Bier war. Die Macht der Nacht sozusagen. </p>
<p>Letzten Mittwoch waren zwei Freundinnen von mir und ich im Cafe Kosmos. Nachdem sich zwei M&auml;nner zu uns an den Tisch gesetzt hatten war das Eis gebrochen und die Kennenlernkette wurde aktiviert. Durch den ganzen Abend zog sich das Kennenlernritual bis es einem &uuml;berhaupt nicht mehr fremd war und es immer leichter ging. Aber welche Begegnungen sind jetzt f&uuml;r uns wirklich wichtig?</p>
<p>Freunde zum Beispiel. Die man schon Jahre hat, oder auch nicht. Mit denen man einfach nur Spa&#038;szlig haben kann, nicht verkrampft ist und keine Angst hat etwas Bl&ouml;des oder Falsches zu sagen. Oder halten wir uns ganz fies und Vitamin-B-s&uuml;chtig manche Freunde warm, um Beziehungen zu kn&uuml;pfen und in schwierigen Situationen andere Menschen mit dem Spruch Ã¢â‚¬Å¾Hey wei&#038;szligt du noch wie wir damals mal zusammen essen waren? Wie geht&#8217;s dir so? Achja und ich h&auml;tte da mal &#8216;ne Frage. Arbeitest du nicht bei&#8230;.Ã¢â‚¬Å“ anquatschen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Und was ist mit Beziehungen? Ich denk mir so oft wenn eine Beziehung zu Ende geht wieso man &uuml;berhaupt den Menschen begegnet ist, wenn es noch nicht mal f&uuml;r l&auml;ngere Zeit war. Man lernt halt einfach aus Beziehungen und mein Gott, dann war&#8217;s eben nicht der oder die Richtige f&uuml;r&#8217;s Leben und es tut von mir aus auch ganz sch&ouml;n weh. Stunden, Tage, Wochen, Monate oder vielleicht auch mal ein Jahr. Aber da drau&#038;szligen laufen doch noch so viele Menschen rum, die in unser Leben treten werden und von denen wir uns das ein oder andere abschauen. </p>
<p>Manchmal h&auml;ng ich mich aber auch zwanghaft an den Gedanken dass das alles irgendwo Schicksal ist und ich fast so was wie ein Bestimmung habe in das Leben von anderen Menschen zu getreten zu sein, um etwas oder mich zu &auml;ndern. Wenn das dann noch ein bewusster Prozess von beiden Seiten her ist, versteh ich die Welt nicht mehr, komm ins Schwanken und versuch es zu verstehen. Hoffnungslos. Von manchen Menschen kann man einfach nicht ab. Und manchmal wei&#038;szlig ich nicht wieso. Aber wenn man wartet wird es die Zeit schon zeigen. Denk ich mal. Oder nich?</p>
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		<title>Gott, bist du h&#228;sslich!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 16:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Winatschek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nerdstuff]]></category>
		<category><![CDATA[darwin]]></category>
		<category><![CDATA[dating]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die DE:BUG schreibt &#252;ber die Online-Dating-Seite Darwin Dating, in die nur die wundersch&#246;nen der wundersch&#246;nen Rassemenschen reinkommen. Wer dazugeh&#246;ren will muss eine ellenlange Liste an k&#246;rperlichen nicht vorhandenen Makeln abhaken. Wortw&#246;rtlich darfst du unter anderem weder Akne, Fettr&#246;llchen, H&#228;ngetitten, viele Haare, Monobrauen, blauen Lidschatten, Sommersprossen oder rote Haare haben, um zu den gesch&#228;tzten zehn Leuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="" /><br/><br/><p><a href="http://flickr.com/photos/aprelka/3222339397/sizes/o/"><img src="http://www.amypink.com/wp-content/uploads/2009/02/ugly.jpg" alt="ugly" title="ugly" width="600" height="411" class="alignnone size-full wp-image-8534" /></a></p>
<p>Die <a href="http://www.de-bug.de/medien/archives/online-bums-darwinismus.html">DE:BUG</a> schreibt &uuml;ber die Online-Dating-Seite <a href="http://www.darwindating.com/">Darwin Dating</a>, in die nur die wundersch&ouml;nen der wundersch&ouml;nen Rassemenschen reinkommen. Wer dazugeh&ouml;ren will muss eine ellenlange Liste an k&ouml;rperlichen nicht vorhandenen Makeln abhaken. Wortw&ouml;rtlich darfst du unter anderem weder Akne, Fettr&ouml;llchen, H&auml;ngetitten, viele Haare, Monobrauen, blauen Lidschatten, Sommersprossen oder rote Haare haben, um zu den gesch&auml;tzten zehn Leuten zu geh&ouml;ren, die sich durch ein Offline-Photoshop gepresst haben. Und jetzt sind wir total traurig, weil wir nicht in diesen exklusiven Club rein d&uuml;rfen und uns weiterhin mit zweitklassigen StudiFotze-Flirts herumschlagen m&uuml;ssen. Komisch &uuml;brigens, dass es diese tollen Menschen nur zu so einer h&auml;ssliche Webseite geschafft haben. Meldet euch da mal an, ich m&ouml;chte wissen, wer von uns Obernerds es da rein schafft.</p>
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