Ge-ext.
Elf Fotografen schauen im VICE zurück auf ihre vergangenen Beziehungen und was daraus geworden ist. Und da Mona und ich kleine dumme Nachmacher sind.. tja.. machen wir das jetzt nach. Mit je drei unserer letzten Beziehungen. Zum Verständnis: Die Mädels waren meine, die Jungs waren ihre. Außer ihr habt komische Fantasien, dann vergesst diesen Hinweis wieder. Durchlesen, sich darin wieder finden und es uns gleich tun. Zieht ein Fazit, schließt endlich mit eurer Vergangenheit ab und schreibt einen Eintrag oder Comment darüber. Wenn ihr euch traut.

Das ist Rebecca. Wir waren über zwei Jahre zusammen und trennten uns weil wir den Kampf gegen die Zeit nicht gewonnen haben. Wenn ich an die Beziehung zurück denke, fallen mir Dinge wie der Fahrradweg nach Jengen, unsere süße Koko und die einsame Insel mit dem Affenbutler ein. Heute verstehen wir uns besser denn je und ab uns zu treffen wir uns in der Heimatstadt des anderen.

Das ist Lukas. Wir waren eineinhalb Jahre zusammen und trennten uns weil wir uns in andere Menschen verliebten. Wenn ich an die Beziehung zurück denke, fallen mir Dinge wie Mrs. Pacman, Kaltwachsstreifen und der Trip nach Holland ein. Wir haben keinen Kontakt mehr, doch manchmal frage ich mich, was er so macht.

Das ist Anastasia. Wir waren beste Freunde, versuchten es dann als Paar und trennten uns weil wir uns währenddessen nur stritten. Wenn ich an die Beziehung zurück denke, fallen mir Dinge wie der Türkheimer Bahnhof, Bioobst und Nächte mit Muse ein. Heute schreiben wir ab und zu miteinander, die Entfernung zwischen uns lässt nicht mehr zu.

Das ist Stefan. Wir waren ein halbes Jahr zusammen und trennten uns weil es uns beiden langweilig wurde. Wenn ich an die Beziehung zurück denke, fallen mir Dinge wie der Rohrbruch, die blinde Tante mit dem Krückstock und die Nächte am See ein. Heute verstehen wir uns ziemlich gut und treffen uns ab und zu zum Kaffeetrinken.

Das ist Jennifer. Wir waren weniger als ein halbes Jahr zusammen und trennten uns weil wir uns zu ähnlich waren. Wenn ich an die Beziehung zurück denke, fallen mir Dinge wie Mc Donald’s, rote Haare und fette Katzen ein. Heute verstehen wir uns wieder etwas besser und schreiben uns ab und zu.

Das ist Tom. Wir waren über ein Jahr zusammen und trennten uns weil er ein riesengroßes Arschloch ist. Wenn ich an die Beziehung zurück denke, fallen mir Dinge wie Motorradfahren, Sex am Strand und seine blöde, blonde Schlampe ein. Heute kenne ich ihn nicht mehr und das ist echt besser so.
Sarah Danley ♥.

“All I want is one more chance, to be young and wild and free!” Ach ist die nicht zuckersüß? Meine Lieblingsauffotosgutausseherin des Tages. Die hat auch ‘nen Blog. Und überhaupt. Via 4U Choice.
Die dreißig absoluten geilsten Liebeskummersongs aller Zeiten.
Mona hatte während ihres Hamburgwochenendes ‘ne Idee und wenn die ‘ne Idee hat, einen mit ihren Kulleraugen ansieht und man dieser Idee nicht nach geht, dann hat man bei ihr für die nächsten Wochen sowieso sowas von verschissen. Also los geht’s: Weil hier anscheinend grad so viele Kummer in der Liebe haben (obwohl’s Sommer ist und es heiß ist und überhaupt…), haben wir (das Dr. Sommer-Team) jetzt dreißig der absolut schönsten, deprimierendsten und selbstmordgefährdetsten Songs rausgesucht, die euch den Schmerz versüßen, während ihr in eurem Bett vor euch hin heult (kenn ich auch, also von daher, schämt euch nicht).

Breathe me - Sia / Only Hope - Mandy Moore / A Thousand Miles - Vanessa Carlton / Samson - Regina Spektor / I’ll Try - Jonatha Brooke / Confessions Of A Broken Heart (Daughter To Father) - Lindsay Lohan / Try - Nelly Furtado / Phänomenal Egal - Farin Urlaub / Your Ex-Lover Is Dead - Stars / Yesterday - The Beatles / Nicest Thing - Kate Nash / Keine Angst - Wirtz / Set The Fire To The Third Bar - Snow Patrol / Franklin - Paramore / In Another Life - The Veronicas / Love Is Dead - Brett Anderson / My Immortal - Evanescence / The Kill - The Dresden Dolls / Lips of an Angel - Hinder / Never Is A Promise - Fiona Apple / Fin Song 8 - Gregory And The Hawk / Last Night I Nearly Died - Duke Special / I’ll Kill Her - Soko / Hurt - Johnny Cash / Keep Breathing - Ingrid Michaelson / 9 Crimes - Damien Rice / Too Little Too Late - Jojo / The Dumbing Down Of Love - Frou Frou / Blue Light - Bloc Party / Wenn du lachst - Juli.
Und damit jetzt keiner von euch aufs nächste Hausdach steigt, rückwärts runter springt oder sich gleich bei “Schwiegertochter gesucht” bewirbt: Hey Du - Beatsteaks. Damit ham wa euch gerettet, wa? Jut. Und weil Mona die Neugier in Person ist, will sie jetzt (natürlich) von euch wissen: Was sind denn eure absoluten Liebesabkacksongs?
The Killer In Me Is The Killer In You.

Nach einer unglaublich stressigen Woche der gestrige Abend im Schischaschnelldurchlauf. Maria feierte im Knaack ihren 21. B-Day nach, also erst einmal bei Tomis Eltern Fisch und Gurkensalat abgreifen, dann per Gedanken einen kiezweiten Stromausfall generieren, los ins Auto, Sven und sein Kirschbier abholen, ab zu Mandy, ihre beiden Meerschweinchen Paul und Paula belästigen, hühüpf, mit Rieke Emos suchen gehen, sich wundern, warum heute keine von denen im Knaack sind, es an der miesen 80er-Mugge festmachen, Maria 5-Euroscheine in den Ausschnitt stecken, ich will zurück nach Westerland, mit zwei Jurastudenten über die richtige deutsche Aussprache philosophieren, um 4 Uhr dann nach Hause dackeln, bei Mc Donald’s noch schnell ‘nen Big Mac und Pommes abstauben und zu Hause dann meinen Lieblingsfilm Soloalbum anschauen. Bei dem ich dann aber eingepennt bin. Aber warum liegt’n hier Stroh?
Wo bist du?.
Monas Kolumne: Weißt du, ich mag dich. Ich hab dich in mein Leben gelassen, in meine Wohnung, in mein Zimmer, in mein Bett und sogar zwischen meine Beine. Und obwohl du mir körperlich so nahe bist, bist du trotzdem gar nicht da. Du scheinst mit deinen Gedanken immer woanders zu sein. Dann bist du auf Reisen in deinem Kopf, erlebst Trips mit irgenwelchen Fantasiedrogen und ich steh hier blöd rum und darf zugucken. Oder auch nicht. Dann schaue ich in deine verträumten Hundeaugen und kann dir gar nicht mehr böse sein. Dass du gar nicht hier bist. In meinem Leben, in meiner Wohnung, in meinem Zimmer, in meinem Bett, zwischen meinen Beinen.

Du bist ein komischer Mensch. So ganz anders, als jeden, den ich vor dir erlebt habe und doch wie eine große Mischung aus allem. Und das regt mich manchmal tierisch auf, verdammt. Weil ich es nicht in Worte fassen kann. Dich nicht und uns beide schon erst recht nicht. Ich weiß, das ist jetzt voll die doofe Kolumne, weil sowieso keine Sau weiß, um was es hier geht. Aber das ist mir jetzt auch scheiß egal.
Mich interessiert das jetzt: Wie liebt ihr denn? Ich meine, ihr lest hier still und heimlich meinen Frust, aber von euch allen weiß ich kein bisschen, wen oder was ihr liebt, ob ihr in einer Beziehung seid, heimlich in die beste Freundin verknallt seid, in den Lehrer, in die Nachbarin, in den Freund eurer Mutter, was weiß ich. Ich möchte mein Weltbild erweitern, also raus damit: Was verdammt nochmal geht in euch vor?