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Wo warst du?!

Also erst mal fünf Wochen in Tokio. Ich hab mich echt mega gefreut alle wiederzusehen. Meine herzallerliebste Family stand ja sogar mit Hund und Rose am Münchner Flughafen und haben mich mit Tränen ganz arg an ihr Herzchen gedrückt. Aber hey, ich finds ja schön wenn sich jeder so für mich interessiert und fragt „Und wie wars so? Wie ist Japan so?“, aber nach ‘ner Weile ging mir das ganz schön auf meinen nicht vorhandenen Sack und fertigte alle weiteren Fragen mit „Schön, kannste dir bei AMY&PINK durchlesen“ ab. Ja ich weiß. Das ist böse und für mich eigentlich auch untypisch, da ich doch so ‘ne Labertasche bin, aber ich bin anscheinend ein wenig aus der Übung ;)

Ok das rechtfertigt jetzt aber nicht meine lange Abwesenheit. Hab den armen Marcel schon ganz alleine gelassen und er hat schon angefangen meine In & Out-Liste zu übernehmen. Da musste ich jetzt mal schnell durchgreifen und mich an den süßen alten Laptop von meiner Schwester schleichen um euch ‘nen Text zu schreiben. Ja genau. Die liebe Hannah hat schon wieder kein Internet. Japan ist gar nicht so unterschiedlich zu Deutschland. Kaum bin ich wieder aus Tokio zurück, schon hat der Alltag mich wieder.

Bin grad schön mitten in den Prüfungen. Haben wir ja immer am Ende des Jahres und müssen in Stilismus ‘ne Mappe machen und in Modelismus einen Blazer und eine Hose nähen. Schön oder? Und das Thema für meine Mappe ist taaaaaaaaaaaadaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa (Applaus, Trommelwirbel und so’n Bums bitte) „Dark Summer“. Da hat sich unsere liebe Schule ja mal wieder richtig was einfallen lassen. Ne, mal im Ernst. Find das Thema ganz in Ordnung und Marcel und ich haben ganz viele kranke Bilder zusammen im Internet gefunden. Ja und da ich eben auch ganz viel am Computer machen muss ist der jetzt in der Schule. Darf den nämlich nicht mit nach Hause nehmen… könnte ja schon vorarbeiten.

Wo warst du?!

Aber es gibt noch einen andern Grund warum ihr so lang nichts mehr von mir gehört habt. Das Wetter hier in München ist meistens echt voll schön, ich sitz gern an der Isar und trink mit ein paar Freunden ein, zwei, drei, sieben Bierchen und ein wenig verliebt bin ich zur Zeit auch. Da bleibt das Bloggen schon mal hier und da auf der Strecke.

Jetzt denkt ihr euch bestimmt „Waaaaaaaaaaaas Hannah verliebt? Oh hoffentlich nicht schon wieder so ‘ne Niete, nicht dass sie uns zwei Wochen später wieder mit Liebeskummertexten in den Ohren hängt..“ Nenenenenenene. DAS ist was anderes ;) Nein, Spaß, ich will ja nicht zu viel Wind drum machen, ist ja alles noch ganz frisch aber er macht mich happy und ich genieße die Zeit mit ihm. Und neiööön er war keiner der lieben Jungs, die sich auf meine Kontaktanzeige gemeldet hat. Er war einfach so da! Ganz schnell und ist schön so. Caro meine rothaarige funky Freundin von Les Pensées Bizarre D’ Amelie und meine anderen weiblichen Party People haben mein Herzblatt auch schon unter die Lupe genommen und ihn für gut empfunden. So schnell kann’s gehen. Jetzt müssen wir nur noch Marcel unter die Haube bringen.

Das sind die News von mir. Was geht bei euch so? Hab ich irgendwas verpasst? Hat Marcel wieder seine kranken Gedanken in komische Kommentare gepackt? Hat irgendjemand mit jemanden geschlafen? Ich will alles wissen! So jetzt bin ich wieder da und beglücke euch wieder mit neuen Geistesergüssen.

          
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Willkommen bei einer neuen Folge von “Reaktionen am Stück”! Heute: “Jenny Wilson – Like A Fading Rainbow”. Erste Lektion: Name lesen. Reaktion: “Wat, wer?” Zweite Lektion: Titel lesen. Reaktion: “Ey, voll schwul ey. Regenbogen und so”. Dritte Lektion: Video anschmeißen. Reaktion: “Ahhhhhhh.. oooohhhhhh…. woooooowiiii!”

Die Olle hat zwar schon zwei Alben am Start, tingelt seit 1997 durch die Musiklandschaft und besitzt mit Goldmedal Recordings sogar ein eigenes Plattenlabel, bei dem jetzt ihr neues Album “Hardships!” erschienen ist, aber ich hab von der Schwedin noch nie was gehört. Und jetzt mögen mich bitte alle am Kellerkindsyndrom erkrankten Musikfans zerfleischen, die natürlich schon seit der ersten Stunde Jenny Wilson-Fans sind. Das Video ist übrigens der Knaller.

          
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In & Out

IN: Gelbe Wassermelonen futtern. Für die Wiederholung von “Grey’s Anatomy” wach bleiben. Brüno. Hässliche Menschen gruscheln. Bingen. Einfach mal die Fresse halten. Sich von “iCarly” was über Social Media und den ganzen Scheiß beibringen lassen. Maria Eugenia. Das Boot auf Kurs halten. Kräuterquark. Mal wieder aufräumen. Arte. Rohrreiniger. Sich was trauen. Fritz-Limo Melonenbrause. Ein paar Stationen laufen, anstatt die U-Bahn nehmen. Annemarie Warnkross.

OUT: Beth Ditto. Unsere Windows-Werbung. Das neue “Kids”-Video. Schlafstörungen. Über StudiVZ chatten. Kalorien. Jeden scheiß Modetrend mitmachen. Sommer ohne Sommer. Stefan Raab. Alles was nicht Berlin ist. Finanzkrise. Verbitterte Einzelgänger. Schwarz und Weiß. Die Lebensmittelindustrie. Nordkorea. Kleine grüne Männchen. Alltagssorgen. Annemarie Eilfeld.

    
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Die von den Russen als Nutte abgestempelte Lady Gaga mit dem schönsten Hotelpagenschnitt alias Prinz Eisenherz-Frise hat ihr neues Video “Paparazzi” aus dem Haus gelassen. Viel Sex – wie immer. Dazu Sex, Sex und Sex. Und auch Sex. Mit Behinderten.

Basti sagt, er habe in der genialen Antistory um Rollstühle, Krücken und tanzende, menschliche Pudel sogar herzhafte Nippel blitzen sehen. Und was erwartet man von einem Lady Gaga-Video denn bitte mehr. Anschauen, als Klingelton runter laden und dann wieder löschen.

        
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celestine

Lalala, ein Hoch auf unsere selbstauferlegte Tittenquote. Ja genau, liebe Leute. Keine Startseite ohne entblößte weibliche Oberweite. Wo kämen wir denn da hin, schließlich halten Möpse ja gesund. Oder irgendwie so. Jedenfalls trägt als heutiges SuicideGirl der Woche die strullige Celestine dazu bei, dass ihr ein langes und erholsames Leben führt.

21 Jahre alt, aus der amerikanischen Hauptstadt (nein, nicht New York, die echte, wie der Präsident… Washington!), hasst Käse, liebt die Band Kill Hannah, steht auf Typen, die sich trauen, sie auch mal richtig herum zu schupsen und kann nicht überleben ohne Sex und billigen Wodka.

Wie sympathisch ist das denn. Obwohl ich von billigem Wodka immer Kopfschmerzen bekomme und Hannah lieber nicht killen sollte, weil es hier dann einen Aufstand gibt. Celestine spielt übrigens nicht nur Nackedei bei den SuicideGirls, nein sie studiert auch noch an der International Academy of Design. Respekt, Respekt. Und jetzt gucken wir uns ihre Möpse an.

        
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Ein Ode an den Hot Brownie mit Eis

Oh du wunderleckerer Hot Brownie mit Eis. Du bist so toll, so phänomenal, so abgrundtief lecker. Besser als Sex im Mund, ein oraler Orgasmus, die Pforte ins Paradies. Wer immer dich gemacht, erfunden, geboren hat, dem gönne ich alles Gute im Leben, Reichtum und eine Nominierung in allen erdenklichen Kategorien des Nobelpreises, die es gibt. Du schokobrauner, vor Kalorien nur so strotzender, wahr gewordener Traum du.

Und wehe (WEHE!) der fette König des Burger King-Landes hat jemals vor dich von der Menükarte zu streichen, abzusägen, verschwinden zu lassen. Dann werden wir heulen, einen Aufstand anzetteln, kämpfen, bis der letzte Fettifettfett von uns gefallen ist. Ne jetzt ernsthaft: Wenn ihr den Hot Brownie mit Eis irgendwann nicht mehr verkaufen solltet, dann protestieren wir wie die Spacken, die unbedingt ihren Charmin-Bären retten wollen. Idioten. Also denkt gar nicht erst daran. Danke.

          
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The Virgin Suicides

Ich weiß, ich werfe in letzter Zeit öfter mit dem Wort “Meisterwerk” um mich herum, aber auch nur weil es so viele tolle, grandiose Dinge da draußen gibt, die einem im tiefsten Inneren berühren, uns fertig machen, uns das Leben von seiner allerbesten Seiten aufzeigen. Und genau so eins verkaufte mir Media Markt gestern für fünf Markeuro in der Resteabteilung.

Gott, ich steh auf “The Virgin Suicides“, dem Debut von Regisseurin Sofia Coppola, die ich seit “Lost in Translation” und “Marie Antoinette” sowieso vergöttere. Tod, Liebe, Sex, Trauer.. die Geschichte von fünf entzückenden Schwestern, die sich aufgrund ihrer bestohlenen Freiheit nacheinander das Leben nehmen und an die sich die verliebten Nachbarjungen Jahre später erinnern ist einfach nur tragisch, verstörend und doch wunderschön, genauso wie der Soundtrack von Air und die knuffige Kirsten Dunst.

                
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Heute Abend stellt Mastermind Scott Matthew sein neues Studioalbum “There Is An Ocean That Divides….” (darunter auch die alarmierend geniale Ballade “White Horse“) in der Passionskirche in Kreuzberg vor und auf der Verfolgung seiner Spuren bin ich auf die unglaublich geile Band Holly Miranda aus Brooklyn, Detroit und Tennessee gestoßen, die den selbstmörderisch depressiven Songs ihres einstigen Tourbegleiters in nichts nachsteht.

Und bei denen bleibt mir glatt die Spucke weg. So ein grandioses Feuerwerk an ehrlicher, abtrünniger und sich selbst zerfleischender Musik gibt es selten, so gute fast nie. Ein Plattenlabel scheint die Truppe auch noch nicht zu haben, ihre erste EP “Sleep On Fire” ist seit Mitte März zu haben. Und die Sängerin ist auch süß – was braucht man mehr. Anhören.

                  
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Mian Mian - Panda Sex

Die chinesische Skandalautorin Mian Mian ist bisher die einzige Schreiberin überhaupt, die mich wirklich tutto completo in ihren Bahn gezogen hat. Ihre Meisterwerke “Deine Nacht, mein Tag” und “La la la” liegen ständig in Reichweite, um immer und immer wieder in ihren abgründigen Geschichten über Liebe, Sex und Drogen zu versinken.

Wie mir unser kleener Leser Alex aka 粱達 verraten hat, erscheint am 24. August 2009 endlich (ENDLICH!) ihr neuestes Werk “Panda Sex” auch auf Deutsch. Darin wird die Geschichte des jungen Schwesternpaares Mei Mei und Jie Jie und ihren Freunden erzählt, die in der Party- und Drogenszene Shanghais zu Hause sind und sich bei der Beerdigung ihres Kumpels Little Beetle augenscheinlich mit dem Panda-Virus anstecken, was ihr Liebesleben gehörig in Aufruhr versetzt.

Und wie immer geht es um Beziehungen, Sex und den Sinn des Lebens. Ihr deutscher Verlag Kiepenheuer & Witsch beschreibt es passend mit den folgenden Worten: “Mit flirrender Leichtigkeit und Melancholie entwirft Mian Mian das Bild einer Generation, die sich nach Liebe sehnt, aber das Risiko einer Beziehung fürchtet.” Großartig. Jetzt vorbestellen!

                  
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Ich hab ja ‘nen ziemlichen Narren an Filippa Smeds, der kleinen Rothaarigen aus Schweden gefressen, mit der wir hier auch schon einmal ein Interview hatten. Jetzt stand sie zusammen mit Linn Gustafsson, Emma Elwin, Emma Nygren, Karoline Andersson, Sandra Hansson, Miriam Assai, Signe Siemsen und Cissi Wallin für die Fotografin Emma Svensson vor der Kamera, die auch gleich ein Backstage-Video davon veröffentlichte.

Und weil ich die Musik von der schwedischen Band The Sonnets auch noch ganz schnieke fand und der Sound super zum Sommer passt (wenn’s nicht die ganze Zeit wie aus Kübeln schiffen würde), war mir das ganze gleich einen Eintrag wert. Filippa in Bewegung zu sehen, macht sie gleich noch süßer. Ich bin ein Fan und werde mir sofort ihr T-Shirt bestellen. So schaut’s aus, Leute.

              
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