5

Obama hat uns den Saft abgedreht

Anscheinend hat es den Großen und Mächtigen da draußen gar nicht so recht in den Kram gepasst, dass wir ihre üblen Pläne zur Vernichtung der Menschheit aufgedeckt haben und sie beschlossen uns mir nichts dir nichts den Saft abzudrehen.

Aber so schnell haben wir natürlich nicht aufgegeben. Die Flucht aus dem Iraker Hochsicherheitsknast war schwer, verkleidet als süße Kamele hoppelten wir dann unbemerkt durch die Wüste und dann schlossen wir uns einer unaussprechlich tollen Rebellentruppe an, die uns mit offenen Armen empfang.

Die weitaus plausiblere Erklärung für unsere völlig unbemerkte Abwesenheit kann aber auch der etwas unbeholfene Umzug auf einen neueren, tolleren, besseren, schnelleren und überhaupt grandioseren Server gewesen sein, der alle Nerds hier zum Jubeln und uns zum Aufatmen bringt.

Denn ihr kleinen Racker wart in den letzten Monaten so fleißig auf AMY&PINK unterwegs, dass unser Amateurwebspace unter Keuchen und Abreiern langsam aber sicher den Geist auf gab. Jetzt opfern wir dem Fliegendem Spaghettimonster noch schnell ein Schaf und hoffen, dass nun alles hier total flüssig und flowig läuft. Wehe wenn nicht…

      
2

Die VICE macht 'ne kleene Fete

Also wenn wir schon über irgendwelche Partys in Berlin mit dem Zaunpfahl hinweisen sollen, lassen wir uns dafür normalerweise natürlich mit Tickets, Kohle oder Damenrasierern bestechen. Hallo, wir sind schließlich nicht die Caritas. Aber weil ich gerade ‘ne dicke Melone vor mir hab und an diesem Tag eh was anderes vorhabe, mach ich doch mal ‘ne Ausnahme. Ich bin ja so gnädig.

Schließlich steht mal wieder die Berliner Fashion Week an und nicht nur SpongeBob ist wieder zu Hause bei NICK, nein. Unschwer für Hauptstadtrocker zu übersehen, ist die Bread & Butter auch wieder zurück gekehrt und um dem Tribut zu zollen schmeißt die Zeitschrift, die ich neben der Wendy am allerliebsten habe, eine fette fette Poardy.

Die VICE ruft daher am 2. Juli alle party- und modewütigen Zweibeiner ins Michelberger Hotel in der Warschauer Straße, um dort u.a. mit Mickey Moonlight, GoldieLocks und den Moustache Mamas mal richtig die Sau raus zu lassen. Aber Vorsicht: Die Tickets sind limitiert und nur hier zu gewinnen. Krass oder? Viel Glück, Sonja!

Und weil heute schon mal welche von der VICE mitlesen, ich soll euch von Hannah ausrichten, dass in der aktuellen Ausgabe viel zu wenig Brüste zu sehen sind. Ab in die Ecke und schämt euch! Oh, jetzt wird uns Herr Jeriko bestimmt verfluchen. Bei uns geht’s wirklich immer nur um Titten und Schwänze… armselig…

            
6

Die Regierung will uns alle töten

Fühlen Sie sich manchmal schlapp, sind zu nichts zu gebrauchen und der Dödel will auch nicht mehr so wie Sie wollen? Selbst der Stresstest der Kirche Ihres Vertrauens hat nicht so recht helfen können? Dann liegt das ganz einfach an folgendem Fakt: Die Regierung will euch töten!

Jane Burgermeister, ihres Zeichens Journalistin und kleine Hobbydetektivin, verklagt zusammen mit dem FBI gerade alles was Rang und Namen hat, darunter die WHO, Klassenliebling Barack Obama und daneben noch die Vereinten Nationen. Sie wirft ihnen vor sowohl die Vogel-, als auch die Schweinegrippe in geheimen Labors gezüchtet und dann verbreitet zu haben, um dann mit tödlichen Zwangsimpfungen die unterprivilegierten Bevölkerungsschichten ausrotten zu können.

Mit an Bord sind dabei wohl die beiden Pharmakonzerne Novartis, deren Impfstoff bereist 21 obdachlose Polen und ein Frettchen tötete, und Baxter, die einfach mal 72 Kilogramm Virengift verloren haben sollen.

Michael Jackson, der ein passionierter Impfgegner und schon lange der Überzeugung war, dass die Regierung die Menschheit vergiften will, was auch den ständigen Mundschutz erklärt, soll ein enger Vertrauter Burgermeisters gewesen sein, bis ihm die CIA mit einer Strahlenkanone den Stecker zog.

Klingt alles sehr plausibel und überzeugend und wer durch Weichmacher in Plastikflaschen, als Geschmacksverstärker getarnte Nervengifte und den sprunghaften Anstieg von Tripper nach dem CSD noch nicht den Löffel abgegeben hat, den wird wohl der tödliche Arm der Regierung treffen.

Also sagt schon einmal euren Liebsten auf Wiedersehen und wenn ihr euch bis zu diesem Zeitpunkt gefragt habt, warum die Mächtigen der Welt euch überhaupt etwas antun möchten, was Barack Obama davon hat euch den Gar aus zu machen und was die böse WHO damit zu tun hat, dann kann ich euch nur sagen, dass… hey wer sind sie? Wie, mundtot machen? Hallo, das ist mein.. Hilfe.. ahhh.. nicht mein.. wahhhhh…!!

            
6

Mit unlimitierten Hallus im Kopf brachten wir den nach dem missglückten Sexunfall schwer verletzten Basti dank eines freundlichen Taxifahrers zur besten Klinik in the whole wide universe, der Charité, der anscheinend ganz genau wusste, wie man mit tiefen Herzschmerzwunden umzugehen hatte. In the ghetto…

Während Hannah bleich und blass beinahe den Boden küsste, hatte unsere sexy Krankenschwester Caröö ganz andere Flausen im Kopf und schlitterte mit ihrem Patienten quer durch die Gänge, was dem absolut kompetenten Personal komischerweise nicht so wirklich in den Kram passte.

Aber die letzten Minuten seines entbehrungsreichen Lebens wollte Basti halt einfach noch mal ein bisschen Spaß haben, den Duft der Freiheit auf seinem perfekt sitzenden Haar spüren und die letzte Chance nutzen die Welt zu sehen. Bevor er seinen finalen Weg zu Igor, in seinem Heimatland Schlachter, jetzt Arzt, antreten musste. Aber das ist eine andere Geschichte… Beileidsbekundungen bitte an uns.

          
13

fab4

Die beiden süßen Knallerbsen Hannah und Carö haben zusammen mit Basti und meiner Kleinigkeit am Wochenende die Hauptstadt unsicher gemacht. Nach dem Pflichtbesuch im Tacheles, einem Abstecher zum diesjährigen Christopher Street Day (Motto: Stück für Stück ins Homo-Glück) und Hannahs auf Dauerrotation gestellter Erkenntnis, dass ganz Berlin nach Sperma Sternenstaub riecht (stanni beim CSD würd’ ich mal sagen) ging’s dann ab zum Kings-of-Leon-Konzert in der O2-Arena.

Obwohl wir nur noch Sitzplätze am anderen Ende der Welt ergattern konnten, die Crew anscheinend zu faul war großflächige Bildschirme zu platzieren und mir irgendwann mein fetter Arsch total eingeschlafen ist, ist die Großfamilie nichtsdestotrotz ein Stimmwunder und zusammen mit allen Ed-Hardy-Prollos der östlichen Wohngebiete haben wir “Use Somebody” und “Sex On Fire” mitgegrölt.

Danach ging’s zusammen mit Daniel Brühl ins White Trash. Dort spielte die schnieke Boygroup Valient Thorr und angesteckt von dem lauten Enthusiasmus des Sängers hab ich Basti einfach mal mit ‘ner Bierflasche die Hand aufgeschlitzt hatten er und Caro einen tragischen Sexunfall. It’s not funny, it’s blood!

Also mitten in der Nacht ab zur Charité, dort verprügelte Druffis getroffen, mit ‘nem Rollstuhl quer durch die Gänge gefahren und vertrocknete Oberärzte zur Weissglut gebracht. Ein korrekter Partyabschluss muss eben blutig enden. Und Narben bei Männern sind Hannah und Caro zufolge ja sowieso total sexy.

Die Hühnchen sind heute Nachmittag abgedüst, haben gleich wieder die Sonne mit nach München genommen und sind vorher noch Stammkunden in der U-Bahn geworden, haben den Fluch der Quietscheente herauf beschworen und hatten auf meiner magischen Couch Sex mit Til Schweiger. Ultrasexy Fotos von der ganzen Schose gibt’s hier, ein funky Scrubs-mäßiges Video folgt. Lustig war’s, süffig war’s und nächstes Mal machen wir dann München unsicher. I frai mi.

                
7

Die Tatsache, dass ich schon immer mehr als beschissen im Fach Rechnungswesen unterwegs war, stützte ich auf die von mir wissenschaftlich bewiesene Angst davor, ein programmierter Roboter der Wirtschaft zu werden, der Tag aus Tag ein in einer Bank Bilanzen vor sich hintackert. Ein grausames Schicksal. Nichts, außer vielleicht mutierte, grüne Weltraumspinnen, bereiteten mir eine größere Furcht. Aber vielleicht war ich auch einfach nur ‘ne faule Sau.

Ich bezweifle zwar enorm, dass der neue Song von Marina and the Diamonds “I Am Not A Robot” auch nur im Entferntesten meinem Hassfach aller Zeiten gewidmet ist, aber Roboter sind böse (was ihr ja überzeugender Weise in “I, Robot” gesehen habt) und deshalb rate ich euch: Tut es der netten Frau da oben gleich und werdet kein Schrotthaufen. Außer ihr seid Bender, dem verzeih ich alles.

            
7

Die kuscheligen Zeiten der Emotionalen sind nun endgültig vorbei. Dracula, Blade und der Schiss zum Morgengrauen waren gestern, denn ab Winter ist die gesamte fuckin’ Welt voller blutrünstiger, zivilisierter Vampire! Und die sind mal gar nicht besonders nett zu ihren menschlichen Kollegen.

In “Daybreakers” mit Ethan Hawke nehmen die geschundenen, ehemaligen Ausgestoßenen und Verachteten endlich mal Rache für ihre jahrhundertelange Pein. Sie wurden in gruseligen Schlössern gefangen gehalten, durften keine Vegetarier sein, selbst wenn sie nur auf Tomaten standen und wurden mit Knoblauch und Kreuzen verprügelt.

Da kann ich es schon verstehen, dass denen mal die Lunte durchbrennt, sie die menschliche Rasse in Blutfarmen als Nahrungsreserven aushalten und alles niederschießen, was sich ihnen in den Weg stellt. Und genau das versuchen die Trottel natürlich, ein Menschenjäger stellt sich auf ihre Seite, bestimmt gibt’s auch noch ‘ne Liebesgeschichte, blabla. Lasst die doch mal in Ruhe den Planeten regieren, immer diese Revolten…

        
7

Fuckin' Börlin wir kommen!

Heute um 12 Uhr war es soweit. Die eins, zwei, drei, vier Wochen lange Prüfung hat endlich ein Ende. Punkt zwölf hab ich meinen schön nachgemachten Vivienne-Westwood-Blazer und meine megastylische selbstentworfene „Sie darf nur nicht zu viel Arbeit machen“-Shorts abgegeben. Ich bin frei!

Bis zum 11. September darf ich jetzt ordentlich Inspiration für das Abschlussjahr der ESMOD München sammeln, alles was kreucht und fleucht aufsaugen und wenn einer von euch mir hier und da noch irgendwo ein Praktikum im Bereich Mode, Styling, Design, Film, Fernseh und und und anbieten kann bin ich natürlich auch noch dafür zu haben.

ABER zuerst geht es nach Berlin und zwar schon morgen und auch nicht alleine sondern mit der funky Carö. Wir werden Marcel schön gehörig auf den Keks gehen, seine ganzen Cini Minis aufmampfen, seine Sockenschublade nach Kondomen mit Erdbeer- und Käsekuchengeschmack durchforsten und mit ihm und seinem Kumpel das Kings-of-Leon-Konzert ordentlich rocken!

Wa ich freu mich schon! Wurde auch mal langsam Zeit, dass dieses Event näher rückt und damit mein ich das Konzert und nicht das Kondomkäsekuchengeschmackserlebnis oder so… Und jetzt hoff ich nur, dass wir morgen nicht im Stau stehen und wenn doch werde ich Kinder im Nachbarauto mit lustigen Grimassen und Gesichtskirmes ordentlich auf Trab halten. Berlin, wir kommen!

            

Michael Jackson ist tot

Es gibt so Momente im Leben, da realisiere ich gar nicht wirklich, was mir gerade so gesagt oder geschrieben wurde, so heute Morgen auch im Frühstücksfernsehen. Michael Jackson, der King of Pop, ist gestorben. Herzstillstand. Sein Körper wollte wohl einfach nicht mehr, war genug geschunden.

Das Internet flippt derweil völlig aus. Twitter stößt an seine digitalen Grenzen, 2.500 Tweets zum Thema in der Minute. Features wie die Suche und die Top Themen wurden bereits abgeschaltet. Blogs werden sich heute nur um das eine Thema drehen, genauso wie die Gespräche in den Städten. Taylor Swift zum Beispiel schreibt, dass es so unwirklich erscheint, alle Backstage herum rennen und fragen: “Hast du’s gehört?”

Und es ist klar: Egal, was Michael in seinen letzten Jahren auch gemacht hat oder auch nicht, er wird für alle Zeit eine Ikone für ganze Generationen bleiben, seine Musik unvergessen und seine Worte, Gesten und Botschaften unsterblich. Und ich bin in so tiefer Trauer, dass ich nicht einmal Witze über Menderes machen kann. Ruhe in Frieden, Michael Jackson.

      
9

Animes sind schon seit Jahren out. “Sailor Moon”, “Dragon Ball”, “Neon Genesis Evangelion”. Ich war leidenschaftlicher Fan jeder noch so beschissenen Geschichte, Synchro und Zeichenkunst. Hauptsache die Figuren hatten große Augen, konnten sich in Matrosen verwandeln und hatten sprechende Plüschtiere als beste Freunde. Sie sind zum großen Teil für meine ungesunde Verknalltheit in das Land der aufgehenden Sonne verantwortlich.

Die Filme von Hayao Miyazaki aber waren schon immer etwas ganz Besonderes. So märchenhaft, bezaubernd und unsterblich schön. In Koblenz saß ich in “Prinzessin Mononoke” und habe jeden Atemzug in mir aufgesogen, in “Das wandelnde Schloss” hatten Becca und ich ein ganzes Kino nur für uns allein und die Melodien aus “Chihiros Reise ins Zauberland” pfeife ich auch heute noch auf den Straßen vor mich hin.

Der nächste Streifen “Ponyo on the Cliff by the Sea” aus dem zauberhaften Studio Ghibli basiert auf dem Klassiker “Die kleine Meerjungfrau” und erzählt die Geschichte einer kleinen Nixe, die von Zuhause wegschwimmt und am nächsten Strand von einem 5-jährigen Jungen geborgen wird. Im August kommt er in die amerikanischen Kinos, bald darauf hoffentlich auch zu uns.

                
Seiten: < 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 110 111 112 >