Über ein halbes Jahr ist es her, dass die Saukralle Gary, unser persönlicher Trendfinder, sein letztes Lebenszeichen gesendet hatte. Er war nach Tokio aufgebrochen, ins Land der Orangen und Pikachus, und hatte nichts mehr von sich hören lassen. Bis heute. Denn ja, es ist wahr: Gary lebt! Wie so oft musste er auch dieses Mal wegen einer aufdringlichen Frau untertauchen, doch jetzt ist er wieder da und wird uns (hoffentlich wieder) jede Woche auf dem Laufenden halten, was in der Welt gerade so abgeht. Muss man ja schließlich wissen.

Auf seinen unglaublichen Reisen durch Zeit und Raum musste er sich auf seinem iPod nicht nur mit winterdepressivem Herzschmerzsoul, miesem Pseudogothicirgendwas und einer (zugegeben begabten) Amy Winehouse-Nachmacherin herumschlagen, nein, er hat auch eine hieroglyphenartige, herumhüpfende Musiktruppe aus dem letzten Jahrtausend wieder neu entdeckt: S Club 7. Jetzt wirft er sich keine Pillen mehr ein, ohne vorher laut “S Club Party” oder “Don’t Stop Moving” aufzudrehen.
Danach ist der nette Herr Gary so durch den Wind, dass er entweder schreckliche Dinge mit Photoshop fabriziert oder gleich kleine Rockbands verprügeln geht. Und genau das ist auch der Grund, wieso er jetzt schon im Flugzeug ins Queenland sitzt, um uns von dort auch nächste Woche wieder mit den wichtigsten der unwichtigen Sachen voll zu labern. Freut euch darauf! Nicht. Unser Auslandsreporter verabschiedet sich wie immer mit dem Satz der Sätze: “Thanks for the honey, bitchy bunny.”ng_en]

Ich bin voll der Schönes-Wetter-Geilfinder. Während ich an kalten, nassen, trüben Tagen meinen depressiven, schwarzen Gedanken hinterher jage, so flippe ich an Tagen, an denen mich die Sonne mit ihren heißen Strahlen erwärmt richtig aus, könnte die Welt und den blauen Himmel gleich dazu erobern (noch schneller als sonst) und liebe dann sowieso jede Kreatur auf diesem dreckigen Planeten. Hoffen wir, dass das Wetter so bleibt bis Becca Freitag Abend hier ankommt und ab morgen geht’s los mit Frühjoggen im Park, nicht wahr Sonjalein? ;)